schwere(s)los: Staatssekretär Boris Velter eröffnet Ausstellung über Adipositas

DAK-Gesundheit und Johnson & Johnson Medical klären mit Wanderausstellung über krankhaftes Übergewicht auf

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Gefangen im eigenen Körper oder schwerelos schwimmend unter Wasser – die Fotoausstellung „schwere(s)los“ beleuchtet krankhaftes Übergewicht aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. 26 beeindruckende Bilder werden jetzt in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung gezeigt: Noch bis 16. Juni können Interessierte die Wanderausstellung in der Oranienstraße 106, 10969 Berlin anschauen. Die bundesweite Aufklärungskampagne zum Thema Adipositas ist eine Initiative von DAK-Gesundheit und Johnson & Johnson Medical. Mit der Fotoausstellung wollen die Partner die Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild erhöhen und gleichzeitig verbreitete Vorurteile aus dem Weg räumen. Nach einer aktuellen Studie, dem „XXL-Report“ der DAK-Gesundheit, werden fettleibige Menschen in Deutschland häufig ausgegrenzt und stigmatisiert. 

 „Adipöse haben in unserer Gesellschaft ein schweres Los. Sie kämpfen gegen Pfunde und Vorurteile“, sagt Volker Röttsches, Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Berlin. „Mit der Ausstellung wollen wir deshalb zum Nachdenken anregen und die Sichtweise auf Adipositas verändern.“ Die Aufklärungskampagne sei ein wichtiger Schritt, um Adipositas in die öffentliche Diskussion zu bringen und mit der Stigmatisierung der Betroffenen Schluss zu machen. Mit der Kampagne wollen DAK-Gesundheit und Johnson & Johnson Medical auch ein Zeichen setzen, dass Adipositas als ernsthafte Erkrankung akzeptiert wird und Patienten Zugang zu effektiven Therapien bekommen. 

Boris Velter, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, erklärt: „Die Aufklärungskampagne „schwere(s)los“ macht Menschen mit Übergewicht Mut, sich über Ursachen und Behandlungen zu informieren. Sie hilft, den leider noch immer vorhandenen Vorurteilen zu begegnen und weist auf vorhandene Angebote hin. Übergewicht und Adipositas sind mit unterschiedlichen Risiken für die Gesundheit verbunden und haben verschiedene Ursachen. Eine gesundheitsförderliche Lebensweise kann Übergewicht und Adipositas vermeiden, zumindest lassen sich die gesundheitlichen Folgen mindern.“ 

Die Fotos der Wanderausstellung sind im Rahmen eines Wettbewerbs entstanden. Zahlreiche Studierende des Institute of Design in Hamburg, Berlin und Düsseldorf sind dem Aufruf der Initiatoren gefolgt und haben das komplexe Thema Adipositas kreativ umgesetzt. Eine Webseite mit den Fotos der Ausstellung sowie detaillierten Informationen zum Krankheitsbild und zu den Therapiemöglichkeiten ist Bestandteil der Aufklärungskampagne. 

Zum Hintergrund der Kampagne: In Deutschland ist jeder vierte Erwachsene zwischen 18 und 79 Jahren adipös. Das sind 16 Millionen Menschen. Der Anteil der Patienten mit extremer Adipositas (Body-Mass-Index über 40) hat sich im Zeitraum von 1999 bis 2013 mehr als verdoppelt. Studien belegen, dass Adipositas als Auslöser für mehr als 60 Begleiterkrankungen gilt. Fettleibige Menschen werden in Deutschland häufig stigmatisiert und ausgegrenzt. 71 Prozent der Bevölkerung finden stark Übergewichtige unästhetisch. Jeder Achte vermeidet bewusst Kontakt zu Betroffenen. Um das Bewusstsein für die Volkskrankheit zu stärken und mit Vorurteilen Schluss zu machen, engagiert sich Deutschlands drittgrößte Krankenkasse gemeinsam mit der Johnson & Johnson Medical GmbH. Beide Unternehmen setzen sich für eine bessere Gesundheitsversorgung und Lebensqualität ein. 

Mehr zur Kampagne „schwere(s)los“: www.aktion-schwereslos.de

Mehr zur DAK-Studie „XXL-Report“: www.dak.de/presse

Zuletzt aktualisiert:
Jun 14, 2017

Stefan Poetig

Pressesprecher für Berlin

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