Krankenstand in Baden-Württemberg steigt - Niedrigste Quote aller Bundesländer

DAK-Gesundheit: Muskel-Skelett-Erkrankungen, Erkältungen und psychische Erkrankungen verursachen mehr als jeden zweiten Fehltag

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Der Krankenstand in Baden-Württemberg stieg im ersten Halbjahr 2017 geringfügig auf 3,7 Prozent (erstes Halbjahr 2016: 3,6 Prozent). Trotzdem sind die Arbeitnehmer nirgends so gesund wie im Ländle: Laut einer aktuellen Analyse der DAK-Gesundheit lagen die Ausfalltage deutlichen unter dem Bundesniveau von 4,3 Prozent. 65,9 Prozent der Berufstätigen im Südwesten wurden bislang nicht krankgeschrieben, mehr als jeder dritte (34,1 Prozent) mindestens einmal. Den größten Anteil am Krankenstand haben Muskel-Skelett-Erkrankungen, Erkältungen und psychische Erkrankungen. Mehr als jeder zweite Fehltag ging auf das Konto einer dieser drei Krankheitsarten (54,7 Prozent).

„Baden-Württemberg steht trotz der leichten Steigerung ausgezeichnet da“ kommentiert Siegfried Euerle, Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit die Entwicklung. „Unsere Arbeitnehmer erzielten auch im ersten Halbjahr die niedrigste Krankenstandquote in Deutschland.“ In Baden-Württemberg fehlte ein DAK-Versicherter durchschnittlich 11,9 Tage im ersten Halbjahr 2017 (Bund: 12,6 Tage). Die Berufstätigen in Baden-Württemberg waren damit kürzer und seltener krank als im Bundesdurchschnitt: Je 100 Mitglieder zählte die DAK-Gesundheit landesweit 56 Erkrankungsfälle (bundesweit 62).

Rückenschmerzen verursachen die meisten Fehltage

Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen stehen an erster Stelle der Fehltage-Statistik in Baden-Württemberg. Jeder fünfte Fehltag wurde damit begründet (20 Prozent). Bei Männern machen Rückenschmerzen und Co. einen größeren Anteil am Krankenstand aus als bei Frauen (21,9 vs. 17,9 Prozent). Danach folgen Atemwegserkrankungen mit 18,9 Prozent Anteil am Gesamtkrankenstand. Zu fast genauso vielen Ausfalltagen führten psychische Erkrankungen: Ihr Anteil am Krankenstand betrug 15,8 Prozent (erstes Halbjahr 2016: 15,4 Prozent). Frauen wurden häufiger als Männer mit einer solchen Diagnose krankgeschrieben. Die Betroffenen fielen besonders lange aus: Im Schnitt waren es 35,9 Tage.

Für die aktuelle Krankenstands-Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von 313.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Baden-Württemberg für das erste Halbjahr 2017 aus.

Die DAK-Gesundheit hilft Unternehmen in Baden-Württemberg mit Angeboten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements dabei, die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten und zu stärken. Mehr dazu unter: www.dak.de/bgm

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Zuletzt aktualisiert:
Wed Aug 02 09:59:52 CEST 2017

Daniel Caroppo

Pressesprecher für Baden-Württemberg

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