Krankenstand in Baden-Württemberg sinkt

DAK-Gesundheit analysiert Krankmeldungen 2016

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In Baden-Württemberg haben sich 2016 wieder deutlich weniger Arbeitnehmer krankgemeldet. Nach einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit ging der Krankenstand von 3,5 auf 3,3 Prozent zurück. Baden-Württemberg ist damit erneut das Bundesland mit dem niedrigsten Krankenstand (Bund: 3,9 Prozent). Hauptgrund für die sinkenden Ausfallzeiten war eine deutlich schwächere Grippewelle als im Vorjahr. Auch die sogenannte Betroffenenquote ging zurück – von 48 Prozent auf rund 42 Prozent. Damit fehlte die Mehrheit der Arbeitnehmer im Südwesten keinen einzigen Tag im Job.

Spitzenreiter bei den Krankmeldungen sind nach Auswertung der DAK-Gesundheit erneut Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen. Sie verursachten rund 256 Fehltage je 100 Versicherten, das sind bezogen aufs Vorjahr aber sieben Tage weniger. Psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände stiegen dagegen als einzige relevante Diagnose im Vergleich zum Vorjahr an. Mit 205 Ausfalltagen pro 100 Versicherten (Vorjahr 195) landen sie auch insgesamt auf dem zweiten Platz. Atemwegserkrankungen wie bespielweise eine schwere Bronchitis gingen deutlich zurück und landen mit 183 Ausfalltagen auf dem dritten Rang.

Für die Analyse zum Krankenstand wurden bundesweit die Daten von 2,6 Millionen erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet.

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Kassen in Deutschland und versichert 710.000 Menschen in Baden-Württemberg. Mehr Informationen im Internet: www.dak.de.

Zuletzt aktualisiert:
Fri Jan 27 09:17:13 CET 2017

Daniel Caroppo

Pressesprecher für Baden-Württemberg

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