Komasaufen: Gesundheitssenatorin Kolat startet DAK-Kampagne „bunt statt blau“ 2017 in Berlin

11.000 Schulen können bundesweit am Plakatwettbewerb zur Alkoholprävention teilnehmen

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Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto startet Gesundheitssenatorin Dilek Kolat und die DAK-Gesundheit die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau“ 2017 zur Alkoholprävention in Berlin. Der Plakatwettbewerb für Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren findet zum achten Mal statt. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Hintergrund: Auch 2015 kamen rund 22.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. In Berlin waren es 274, davon 53 Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren.

„Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, Alkohol gehöre zum Feiern und Spaßhaben dazu. Wenn zehnjährige Kinder betrunken in der Klinik landen, müssen wir handeln“, erklärt Steffi Steinicke, Landeschefin der DAK-Gesundheit in Berlin. „Schüler sollen offen und ehrlich über das Thema Alkoholmissbrauch aufgeklärt werden. Das Besondere bei bunt statt blau: hier werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken.“ Seit 2010 haben bundesweit rund 80.000 Teilnehmer Plakate zum Thema eingereicht. Zahlreiche Landesregierungen, Suchtexperten und Künstler unterstützen die mehrfach ausgezeichnete Aktion.

Kolat: Komasaufen hat nichts mit Coolness zu tun

„Alkohol ist in Deutschland die am leichtesten zugängliche Droge. Die Gefahr von Alkohol für die körperliche und geistige Gesundheit wird dabei ständig unterschätzt. Auch und gerade von Kindern und Jugendlichen“, sagt Kolat. „In der Bekämpfung von Alkoholismus durch Kinder und Jugendliche reicht es nicht, nur auf Repression zu setzen. Wir müssen versuchen, Öffentlichkeit zu schaffen und über die Gefahren von Alkohol zu informieren. Komasaufen und Alkoholismus haben eben nichts mit Coolness zu tun, sondern sind oft der Einstieg in eine lebenslange Abhängigkeit und Krankheit. Deshalb habe ich als Berliner Gesundheitssenatorin gerne die Schirmherrschaft für die DAK-Präventionskampagne „bunt statt blau“ übernommen!“

Studie: Schüler bewerten Wettbewerb positiv

Nach einer Studie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) erklärt die Mehrheit der jungen Künstler, sie hätten durch den Wettbewerb „bunt statt blau“ etwas über die Gefahren von Alkohol gelernt. Nach ihrer Einschätzung trägt die Kampagne auch dazu bei, dass junge Leute vernünftiger mit Alkohol umgehen.

Einsendeschluss am 31. März

Einsendeschluss für den Wettbewerb 2017 ist der 31. März. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt dann eine Bundesjury unter Beteiligung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Andreas Storm und der Sängerin Grace Capristo den Bundessieger. Es gibt wertvolle Geld- und Sachpreise zu gewinnen.

Neu Sonderpreis auf Instagram

„Mit einem Instagram-Sonderpreis wird bunt statt blau jetzt noch attraktiver“, beschreibt Steffi Steinicke die neue Idee ein Bild vom Plakat oder ein Video in das soziale Foto-Netzwerk hochzuladen. Zusätzlich zu einem Geldpreis wartet auf den Gewinner noch eine Eintrittskarte für die re:publica 2017 in Berlin. Weitere Informationen zum Instagram-Sonderpreis und die Teilnahmebedingungen gibt es unter www.dak.de/buntstattblau.

Auszeichnung für „bunt statt blau“

Der Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung lobt „bunt statt blau“ seit Jahren als erfolgreiches und beispielhaftes Präventionsprojekt gegen den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Die erfolgreiche Gesundheitskampagne wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem renommierten „Internationalen Deutschen PR-Preis 2014“. Die Kampagne ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, die seit zwölf Jahren Schüler, Lehrer und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.

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Zuletzt aktualisiert:
Mar 1, 2017

Stefan Poetig

Pressesprecher für Berlin

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