Komasaufen: Dresdner Schüler diskutieren mit Experten

Staatsministerin Klepsch hält Grußwort beim DAK-Dialog im UFA Kristallpalast – Schulen können sich bis zum 18. Januar anmelden

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Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt in Sachsen ein Problem. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes landeten im Jahr 2017 insgesamt 1130 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Deshalb veranstaltet die DAK-Gesundheit in Dresden am 6. Februar ab 10 Uhr einen Dialog über Alkoholmissbrauch – als Teil ihrer Kampagne „bunt statt blau“. Nach dem Grußwort durch Barbara Klepsch, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, wird der Film „Komasaufen“ gezeigt. Anschließend diskutieren die Schüler mit Experten aus Notfallmedizin und Selbsthilfe, einem Streetworker sowie Vertretern des Landesschülerrates über die Gefahren des Rauschtrinkens. Bis zum 18. Januar können interessierte Schulen ihre achten bis zehnten Klassen zur kostenfreien Veranstaltung anmelden.

Im Film „Komasaufen“ versucht ein 15-Jähriger, Schulprobleme, Streit im Elternhaus und Stress mit Gleichaltrigen beim Rauschtrinken zu verdrängen. Zwischen Filmvorführung und Podiumsdiskussion können sich die Schüler im XXL-Dosenwerfen mit einer Rauschbrille probieren Die Dialogveranstaltung findet am 6. Februar von 10 bis 14 Uhr im UFA Kristallpalast Dresden statt. Interessierte Schulen können sich bis zum 18. Januar per E-Mail bei der DAK-Landesvertretung unter ed.kad@neshcaS-VL anmelden.

Christine Enenkel, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Sachsen betont, eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger sei für die Kasse unverzichtbar: “Diese Dialogveranstaltung ist ein weiterer Ansatz, die Jugendlichen für das Thema zu sensibilisieren. Nur so können wir auf Dauer die Zahl der traurigen Klinikfälle reduzieren.“

Sandra Gockel, Schulleiterin des Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasiums, wird mit ihren Schülern das neue Format für die Präventionsarbeit nutzen. Sie sind bereits Teilnehmer des aktuellen „bunt statt blau“-Plakatwettbewerbes, der am 1. Februar zum zehnten Mal startet. Dabei sind Schüler aufgerufen, Plakate mit kreativen Botschaften gegen das Komasaufen zu entwickeln. „Es nehmen auch Kinder unserer Schule am Plakatwettbewerb teil und nähern sich dem Thema von der künstlerischen Seite“, sagt Sandra Gockel. „Dabei entstehen tolle Bilder, die eine besonders nachhaltige Wirkung auf die Jugendlichen erzielen. Ein Bild sagt mehr als tausend mahnende Worte gegen das Komasaufen.“

Weitere Informationen zur Kampagne „bunt statt blau“ gibt es unter www.dak.de/buntstattblau.

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Zuletzt aktualisiert:
Thu Jan 10 10:00:00 CET 2019

Stefan Wandel

Pressesprecher für Sachsen

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