Gute Vorsätze 2017: Jeder fünfte Baden-Württemberger will häufiger offline sein

Umfrage der DAK-Gesundheit: Verzicht auf Handy oder Internet neuer Trend bei jungen Leuten im Südwesten

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Neuer Trend bei den guten Vorsätzen für 2017: Immer mehr Menschen in Baden-Württemberg wollen häufiger offline sein. Für das kommende Jahr nimmt sich jeder Fünfte im Südwesten vor, das Handy, den Computer oder das Internet weniger zu nutzen. Bei jungen Erwachsenen plant sogar mehr als jeder Dritte (35 Prozent) einen Rückzug aus der Online-Welt. Auf Platz eins der guten Vorsätze in Baden-Württemberg steht für sechs von zehn Befragten das Bedürfnis, mehr Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Auf Platz zwei folgt für 58 Prozent der Wunsch nach mehr Entspannung und Stressabbau. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Studie* mit 1.000 Befragten im Auftrag der DAK-Gesundheit Baden-Württemberg.

Bei der jährlichen DAK-Studie zu den guten Vorsätzen der Baden-Württemberger fragte die Krankenkasse die Nutzung von digitalen Medien zum dritten Mal ab. Im Jahresvergleich zeigt sich: Seit 2014 ist die Zahl der Menschen im Südwesten, die öfter mal abschalten wollen, von 15 auf 20 Prozent gestiegen. Bei den jungen Erwachsenen zwischen 14 und 29 Jahren wird der Trend besonders deutlich: 35 Prozent planen, ihren Medienkonsum 2017 einzuschränken – vor zwei Jahren waren es noch 29 Prozent. In der Gruppe der über 60-Jährigen geben dies aktuell nur zwölf Prozent der Befragten an.

„Wer sich einfach mal aus dem Informationsstrom ausklinkt, bleibt entspannter und fördert seine Konzentrationsfähigkeit“, sagt Daniel Caroppo, Pressesprecher der DAK-Gesundheit für Baden-Württemberg mit Blick auf die aktuellen Umfrageergebnisse. „Dadurch, dass wir uns permanent irgendwo unterbrechen, sind wir weder produktiver noch zufriedener.“

Mehr Zeit für Freunde und Familie

Der Wunsch mehr Zeit mit der eigenen Familie und Freunden zu verbringen, führt auch in diesem Jahr mit 60 Prozent die Liste der guten Vorsätze an. Dies nehmen sich vor allem die Männer vor (63 Prozent, Frauen: 56 Prozent). 58 Prozent möchte insbesondere Stress abzubauen oder vermeiden. Vor allem für die Rushhour-Generation zwischen 30 und 59 Jahren ist dieser Wunsch zentral.

Sport und Ernährung bleiben Klassiker

Zu den Klassikern der guten Vorsätze in Baden-Württemberg gehören mehr Bewegung (55 Prozent) und gesündere Ernährung (51 Prozent). Vor allem die 14- bis 29-Jährigen nehmen sich vor, mehr Sport zu treiben: 60 Prozent hat diesen Vorsatz gefasst. Abnehmen möchte fast jeder Dritte. 13 Prozent wollen weniger Alkohol trinken, elf Prozent das Rauchen aufgeben.

Jeder zweite Baden-Württemberger hält durch

Laut DAK-Umfrage hat es 2016 mehr als jeder zweite Baden-Württemberger geschafft, seine guten Vorsätze für das neue Jahr vier Monate und länger durchzuhalten (51 Prozent). Das ist nach 52 Prozent im Vorjahr und 50 Prozent im Jahr 2014 ein konstanter Wert.

Die Top-Ten der guten Vorsätze 2017 in Baden-Württemberg:

1. Mehr Zeit für Familie und Freunde (60 Prozent)
2. Stress abbauen/vermeiden (58 Prozent)
3. Sport/mehr bewegen (55 Prozent)

4. Mehr Zeit für sich selbst (52 Prozent)
5. Gesünder ernähren (51 Prozent)
6. Sparsamer sein (35 Prozent)
7. Abnehmen (30 Prozent)
8. Weniger Handy, Computer und Internet nutzen (20 Prozent)
9. Weniger fernsehen (17 Prozent)
10. Weniger Alkohol trinken (13 Prozent)

*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, mit 1.000 Befragten in Baden-Württemberg. Erhebungszeitraum: 8. November bis 2. Dezember 2016.

Zuletzt aktualisiert:
Mon Dec 19 10:45:38 CET 2016

Daniel Caroppo

Pressesprecher für Baden-Württemberg

  • Tübinger Straße 7
    70178 Stuttgart
  • Tel.: 0711 699 668 - 1151

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