Gute Vorsätze 2014: Baden-Württemberger wollen weniger Streit mit dem Chef

Studie der DAK-Gesundheit – Job-Konflikte machen im Südwesten besonders vielen Menschen Stress

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Jeder zweite Baden-Württemberger hat einen wichtigen Vorsatz für 2014: weniger Stress. Besonders im Fokus stehen dabei Konflikte mit dem Chef oder Kollegen. 41 Prozent der Menschen im Südwesten, die sich im neuen Jahr mehr Entspannung wünschen, nennen berufliche Streitereien als besonders belastend. Im Bundesvergleich ist dies der höchste Wert. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Studie* zu den guten Vorsätzen für 2014 im Auftrag der DAK-Gesundheit hervor.

Nach der Umfrage der Krankenkasse wollen 53 Prozent der Baden-Württemberger im kommenden Jahr mehr Zeit mit Freunden und der Familie verbringen. 47 Prozent der Befragten ist mehr Sport und Bewegung wichtig. Auch der Dauerbrenner unter den guten Vorsätzen „gesünder ernähren“ (39 Prozent) - spielt im kommenden Jahr im Südwesten eine wichtige Rolle.  „Die Anforderungen in Job, Familie und Haushalt parallel zu meistern, ist oft mit dauerhaftem Stress verbunden“, erläutert Markus Saur, Landeschef der DAK-Gesundheit die Umfrageergebnisse. „Regelmäßige Überlastung kann aber krank machen. Die Balance zwischen beruflichen Anforderungen und Entspannung ist wichtig, um leistungsfähig zu bleiben.“ Auch  Führungskräfte sieht Saur in der Verantwortung: „Die Kommunikation mit den Mitarbeitern ist eine wichtige Kernkompetenz eines guten Chefs.“

Abnehmen im Südwesten nicht angesagt

Bemerkenswert sind regionale Unterschiede bei den guten Vorsätzen: Die Baden-Württemberger scheinen mit ihrem Körpergewicht relativ zufrieden zu sein. Nur 26 Prozent der Befragten möchten im kommenden Jahr abnehmen – bundesweit der niedrigste Wert. In Thüringen wollen 40 Prozent einige Pfunde loswerden.

Wenig Willensstärke beim Durchhalten

Was die guten Vorsätze taugen, wird sich erst noch zeigen. 36 Prozent der Baden-Württemberger hatten auch für 2013 Pläne. Aber nur 47 Prozent der Befragten hielten ihre guten Vorsätze dauerhaft durch – bundesweit liegt der Südwesten damit auf dem 12. Platz. Daher rät DAK-Landeschef Markus Saur: „Setzen Sie sich wenige, aber realistische Ziele fürs neue Jahr. Auch Rückfälle sollten Sie einkalkulieren und sportlich nehmen. Kleinere Etappenziele sind oft hilfreich. Denn sind die Ziele zu hoch gesteckt, ist der Frust meist groß, wenn sie nicht erreicht werden.“

Die TOP-TEN der Guten Vorsätze 2014 in Baden-Württemberg:

  1. Stress vermeiden oder abbauen (55 Prozent)

  2. Mehr Zeit für Familie und Freunde (55 Prozent)

  3. Mehr bewegen/Sport (47 Prozent)

  4. Mehr Zeit für sich selbst (46 Prozent)

  5. Gesünder ernähren (39 Prozent)

  6. Abnehmen (26 Prozent)

  7. Weniger Fernsehen (19 Prozent)

  8. Sparsamer sein (18 Prozent)

  9. Weniger Alkohol trinken (9 Prozent)

  10. Rauchen aufgeben (8 Prozent)

 

*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 3.021 Befragte, davon 200 in Baden-Württemberg. Erhebungszeitraum: 20. November bis 10. Dezember 2013.

Zuletzt aktualisiert:
Dec 18, 2013

Daniel Caroppo

Pressesprecher für Baden-Württemberg

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