DAK-Gesundheitsreport 2010 Baden-Württemberg

Pressemappe

Der Krankenstand in Baden-Württemberg ist 2009 geringfügig auf 2,8 Prozent gestiegen (2008: 2,7 Prozent). Lesen Sie hier alle Informationen zum Gesundheitsreport 2010 in Baden-Württemberg.

Pressemitteilung

2010: Krankenstand steigt leicht – Niedrigste Quote aller Bundesländer

Mehr als 500.000 Erwerbstätige leiden unter schweren Schlafstörungen

Der Krankenstand in Baden-Württemberg ist 2009 geringfügig auf 2,8 Prozent gestiegen (2008: 2,7 Prozent). „Die Atemwegsinfekte in der kalten Jahreszeit haben den Krankenstand am deutlichsten beeinflusst“, kommentiert DAK-Landeschef Markus Saur die Entwicklung. Die Krankmeldungen aufgrund von Erkältungen & Co führten zu 16 Prozent mehr Fehltagen als im Vorjahr. In Baden-Württemberg fehlte ein DAK-Versicherter durchschnittlich 10,3 Tage in 2009 (2008: 10 Tage).

Auffällig ist die Entwicklung der Fehltage aufgrund von psychischen Krankheiten: Sie legten 2009 im Vergleich zum Vorjahr mit 4,1 Prozent stärker zu als der Krankenstand insgesamt. Mehr als jeder zehnte krankheitsbedingte Fehltag wird durch sie mittlerweile verursacht. „Insbesondere chronischer Stress in der modernen Arbeitswelt ist ein ernsthafter Risikofaktor für psychische Krankheiten“, betont Saur.
Der Krankenstand in Baden-Württemberg liegt insgesamt deutlich unter dem Bundesniveau von 3,4 Prozent. Die DAK-Mitglieder in Baden-Württemberg waren seltener krank als im Bundesdurchschnitt: Je 100 Mitglieder zählte die DAK im letzten Jahr 102 Erkrankungsfälle (bundesweit 115). Der einzelne Krankheitsfall war in Baden-Württemberg mit durchschnittlich 10,1 Tagen auch kürzer als im Bundesdurchschnitt (10,9 Tage). Untersucht wurden die Krankschreibungen von rund 290.000 erwerbstätigen DAK-Mitgliedern in Baden-Württemberg. Das Berliner Forschungsinstitut IGES hat den DAK-Gesundheitsreport 2010 erstellt.

Verbreitung von Schlafstörungen

Beschwerden wie "Schlecht geschlafen" und "kann nicht einschlafen" sind bei Berufstätigen weit verbreitet. Nach der DAK-Bevölkerungsbefragung ist nahezu jeder Zweite in Baden-Württemberg betroffen (20 Prozent häufiger, 30 Prozent manchmal). Das heißt aber nicht, dass sich alle Betroffenen deshalb ärztlich behandeln oder krankschreiben lassen müssen.

Schlafprobleme sollten medizinisch untersucht werden, wenn sie länger als einen Monat dauern, dabei dreimal oder häufiger in der Woche auftreten und sich störend auf den Beruf auswirken. Solche hochgradigen Schlafprobleme belasten knapp zehn Prozent der Erwerbstätigen. „Dies sind in Baden-Württemberg mehr als 500.000 Erwerbstätige, die sich fast täglich übermüdet durch ihren Arbeitsalltag quälen“, ergänzt Saur die Ergebnisse.

Schlafstörungen - ein unterschätztes Problem?

Gerade bei diesen hochgradigen Schlafproblemen könnte man erwarten, dass die Betroffenen sich in ärztlicher Behandlung befinden. Dieser Annahme widersprechen jedoch die Auswertung der ärztlichen Behandlungsdaten sowie die aktuellen Befragungsergebnisse: Weniger als jeder Fünfte (17 Prozent) mit hochgradigen Schlafproblemen ist nach eigener Auskunft aktuell oder öfters in ärztlicher Behandlung. In Baden-Württemberg wird nur bei knapp drei von 100 erwerbstätigen DAK-Versicherten im Laufe eines Jahres eine Schlafstörung vom Arzt diagnostiziert. (Bund: 3,4 Prozent).
Wie die Analysen der Krankmeldungen zeigen, ist die Erkrankungshäufigkeit aufgrund von Ein- und Durchschlafstörungen in Baden-Württemberg zwischen 2005 und 2009 um 22 Prozent gestiegen (Bund: 61 Prozent). Viele Fehltage werden trotz dieser Steigerung jedoch nicht verursacht, da die meisten Menschen mit ihren Schlafstörungen weiter arbeiten. Die DAK zählt in Baden-Württemberg mit 2,4 Fehltagen je 100 Versicherte genauso viele wie bundesweit. „Schlafstörungen sind aber keineswegs nur ein harmloses Lifestyle-Problem. Denn Menschen, die übermüdet arbeiten, leisten weniger und verursachen mehr Unfälle“, so der DAK-Landeschef.

Auch die von der DAK befragten Experten aus Wissenschaft und Praxis weisen darauf hin, dass chronisch schlechter Schlaf die Gesundheit gefährdet. So erhöht er das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und Angststörungen. Auch kann er die Lebenserwartung verkürzen. Nach Ansicht der Experten nimmt die Allgemeinbevölkerung die Gefahr chronischer Schlafstörungen noch zu sehr auf die leichte Schulter.

Viele Betroffene nehmen längerfristig freiverkäufliche Schlafmittel ein. Die Befragung ergab: Mehr als jeder Siebte hat schon einmal ein Schlafmittel eingenommen. Bei Befragten mit konkreten Schlafproblemen in den letzten drei Monaten trifft dies auf nahezu jeden Vierten zu (23 Prozent). Mehr als die Hälfte derjenigen, die in den letzten drei Monaten ein Schlafmittel eingenommen haben, taten dies ohne ärztliche Verordnung. Daraus kann auch abgeleitet werden, dass Viele den Gang zum Arzt scheuen und sich nicht einer professionellen Diagnostik unterziehen.

Schlafräuber Job und Stress

Im DAK-Gesundheitsreport wurden Erwerbstätige gefragt, welche Ursachen sie für ihre Schlafprobleme sehen. Für 40 Prozent sind Stress und Belastungen Schlafkiller Nummer 1. Dazu gehören auch Konflikte im Job, die sich angesichts der Wirtschaftkrise verstärkt haben, so die Experten. Jeder Vierte grübelt nachts über Ängste und Sorgen. Schichtarbeit und Jobs nach 20 Uhr plagen jeden Fünften bei der Nachtruhe. Als weitere Ursachen für einen gestörten Schlaf nennen die Befragten Schmerzen sowie Lärm. „In unserer Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft mit Zeitdruck, Zwang zur Flexibilität und den Anforderungen der Familie kommen viele nachts nicht mehr zur Ruhe“, bilanziert Saur. Die Daten zeigen, dass Schichtarbeiter doppelt so häufig am Arbeitsplatz den Drang zum Einschlafen verspüren. Je autonomer die Beschäftigten über ihre Arbeitszeit mitbestimmen können, umso geringer sind sie von Schlafstörungen betroffen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, dass Beschäftigte die Arbeitszeiten selbst mit planen können. „Gesunder Schlaf ist der Schlüssel für Top-Leistungen am Arbeitsplatz“, resümiert Saur. „Die DAK bietet den Firmen maßgeschneiderte Programme zum Stressmanagement und Entspannungstraining an“.

Behandlung von Schlafstörungen

In der ärztlichen Praxis wird die Notwendigkeit zur Behandlung von schweren Schlafstörungen häufiger übersehen. Damit wird eine exakte Diagnosestellung und gezielte Therapie versäumt. Bei schweren Fällen von Ein- und Durchschlafstörungen sind neben verhaltensmedizinischen Maßnahmen verschreibungspflichtige Medikamente ein wichtiger Therapiebaustein. Die Experten weisen darauf hin, dass Schlafmittel jedoch häufig zu lange verschrieben werden.

Auch die Analyse der DAK-Verordnungsdaten zeigt: Je älter die Patienten sind, umso länger verschreiben die Ärzte ihnen Schlafmittel und setzen sich über die empfohlene kurze Dauer von vier Wochen hinweg. Eine bessere schlafmedizinische Qualifikation von Haus- und Fachärzten kann Schlafmittelabhängigkeiten vorbeugen. Auch unterstützt die DAK die Forderung von Experten, parallel nichtmedikamentöse Behandlungsstrategien einzuleiten.

Wie gehen Betroffene mit Schlafproblemen um?

Etwa neun von zehn Betroffenen haben bereits etwas gegen ihre Schlafprobleme unternommen. Je hochgradiger die Schlafprobleme und der Leidensdruck sind, umso mehr bemühen sich Betroffene zunächst einmal selbst um eine Behebung des Schlafmangels. Mehr als jeder Zweite achtet auf regelmäßige Zu-Bett-Geh- und Aufwachzeiten. Jeder Dritte macht Entspannungsübungen wie etwa Autogenes Training. Einer von Fünf schränkt seine Zeit im Bett bewusst ein. Rund 15 Prozent verzichten auf Fernsehen direkt vor dem Schlafen.

Derartige Regeln der Schlafhygiene sind wichtige Alternativen zu Medikamenten. Die Experten weisen darauf hin, dass speziell längerfristige verhaltensmedizinische Maßnahmen mehr Akzeptanz bei Ärzten und Betroffenen finden sollten.

Analyse der Krankheitsdaten

Über 50 Prozent der Fehltage werden durch drei Krankheitsgruppen bestimmt: Die prominenteste Rolle im Krankheitsgeschehen spielen in diesem Jahr – im Unterschied zum Vorjahr – Krankheiten des Atmungssystems. Auf sie entfallen mehr als ein Fünftel (20 Prozent) aller Krankheitstage. An zweiter Stelle stehen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes mit einem Anteil von 19 Prozent am Krankenstand. An dritter Stelle der wichtigsten Krankheitsarten stehen mit 14 Prozent die Verletzungen und Vergiftungen.

Branchenergebnisse

Die Branchen mit den niedrigsten Krankenständen waren 2009 die Branchen Rechtsberatung und andere Unternehmensdienstleistungen sowie Bildung, Kultur und Medien mit jeweils 2,2 Prozent. Unter dem Durchschnitt lagen auch die Krankenstände bei Banken und Versicherungen mit 2,4 Prozent und Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau mit 2,6 Prozent.

Den höchsten Krankenstand weist erneut die Öffentliche Verwaltung mit 3,3 Prozent auf. An zweiter Stelle folgt das Gesundheitswesen mit 3,2 Prozent.

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Statement

Statement von Markus Saur, DAK-Landeschef in Baden-Württemberg anlässlich der Pressekonferenz zum DAK-Gesundheitsreport 2010 am 23. März 2010 in Stuttgart

(Es gilt das gesprochene Wort!)

Sehr geehrte Damen und Herren,

2009 war für die Betriebe und die Beschäftigten in unserem Bundesland Baden-Württemberg ein schwieriges Jahr. Fast täglich gab es Berichte über Insolvenzen, Stellenabbau, Kurzarbeit und Staatshilfen für Banken. Insgesamt gab es hierzulande über 3.600 Unternehmenspleiten, davon allein 235 im Raum Stuttgart. Tausende Beschäftigte sorgten sich mit ihren Familien um ihren Arbeitsplatz. Laut jüngsten Umfragen steht die Angst vor Arbeitslosigkeit an erster Stelle der Zukunftsängste. Droht die Arbeitslosigkeit konkret, versuchen Beschäftigte auf zweierlei Weise ihr zu begegnen: Erstens durch verstärktes berufliches Engagement und zweitens durch mehr Konkurrenz untereinander. Vor diesem Hintergrund fehlt kein Beschäftigter leichtfertig wegen Krankheit in seinem Job. Das heißt: Die individuellen Zukunftssorgen in der Wirtschaftkrise führen dazu, dass Arbeitnehmer trotz Krankheit mit Fieber oder Infektionen häufig weiter arbeiten. Allerdings sinkt die Leistungsfähigkeit und Krankheiten können verschleppt werden.

Aber nun konkret: Wie sieht es mit dem Krankenstand in Baden-Württemberg aus? Im DAK-Gesundheitsreport werten wir jährlich die Arbeitsunfähigkeitsdaten aller erwerbstätigen DAK-Versicherten aus.

Der Krankenstand in Baden-Württemberg ist 2009 geringfügig auf 2,8 Prozent gestiegen, liegt aber insgesamt deutlich unter dem Bundesniveau von 3,4 Prozent. In den vergangenen beiden Jahren haben wir einen Anstieg von jeweils 0,1 Prozent zu verzeichnen. Die Atemwegsinfekte in der kalten Jahreszeit haben den Krankenstand am deutlichsten beeinflusst. Die Krankmeldungen aufgrund von Erkältungen & Co führten zu 16 Prozent mehr Fehltagen als im Vorjahr.

Neben der Betrachtung des Krankenstandswertes ist eine Beschäftigung mit den Veränderungen des Krankheitsspektrums aufschlussreich, um Ansätze für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Prävention in den Betrieben zu gewinnen.

Ein Drittel aller Erwerbstätigen klagt laut Gesundheitsmonitor der Bertelsmann-Stiftung über psychische Belastungen, die sich vor dem Hintergrund der unsicheren wirtschaftlichen Verhältnisse verstärken. Unbefriedigende oder belastende Arbeitsumstände stellen einen wichtigen Stressfaktor dar, der mittel- oder langfristig zu erheblichen gesundheitlichen Störungen führen kann. Dazu gehören neben psychischen Beeinträchtigungen auch weitere Erkrankungen wie Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch Schlafstörungen. Wir wollen den Fokus im Gesundheitsreport 2010 auf Schlafstörungen bei den Erwerbstätigen in Baden-Württemberg legen. Eine immer flexiblere Arbeitswelt und die zunehmende Globalisierung verändern die Arbeits- und ErhoIungszeiten. Das hat deutliche Auswirkungen auf den Schlaf vieler Menschen. Auch der demografische Wandel führt zu einer zunehmenden Häufigkeit von Schlafstörungen. Je höher das Lebensalter, umso mehr steigt auch das Risiko für Schlafstörungen.

Wir schlafen heute mit etwa sieben Stunden im Schnitt deutlich weniger als vor 50 Jahren. Etwa jeder zweite Berufstätige fühlt sich von Schlafproblemen betroffen. Wir können deshalb schon fast von einer Volkskrankheit sprechen. Immer mehr Menschen verlieren durch wechselnde Arbeitszeiten und Schichtarbeit die Kontrolle über ihre Schlaf- und Ruhephasen. Besonders eine schlechte Planbarkeit von Arbeitszeiten fördert Schlafstörungen. War früher vorwiegend nur der Industriearbeiter von Schichtarbeit betroffen, so sind dies heute auch viele Dienstleistungsberufe. Für uns mag es mittlerweile selbstverständlich geworden sein, dass wir in Supermärkten bis 22 Uhr oder noch länger einkaufen können. Für die Beschäftigten bedeutet das jedoch vielfach, dass sie sich auf neue und wechselnde Arbeitszeiten einstellen müssen. Die Realität von Schicht- und Wochenendarbeit werden wir nicht zurückdrehen. Umso mehr müssen die Beschäftigten die Arbeitszeiten selbst mit planen können und Präventionsangebote in Anspruch nehmen. Gesunder Schlaf ist der Schlüssel für Top-Leistungen am Arbeitsplatz.

Auch die globale Vernetzung beeinflusst unsere Arbeitszeiten dadurch, dass die Kommunikation in andere Erdteile rund um die Uhr möglich ist. So entfernen wir uns mehr und mehr von dem natürlichen Rhythmus von Tag und Nacht, an den sich der Mensch über Jahrtausende angepasst hat. In unserer Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft mit Zeitdruck, Zwang zur Flexibilität und den Anforderungen der Familie kommen viele nachts nicht mehr zur Ruhe. Auswirkungen auf den Schlaf erzeugen nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch private Gewohnheiten. Am Abend verwirren wir unsere innere Uhr mit intensiven künstlichen Lichtquellen wie Fernsehen und Computer. Für das Einschlafen haben sie den gleichen Einfluss wie eine „Hallo-Wach“-Tablette.

Wie steht es nun um den Schlaf und die Erholungsfähigkeit der Beschäftigten in Baden-Württemberg? Ist die Versorgung für dieses Krankheitsbild optimal? Wo sehen Experten die größten Probleme bei Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen? Gibt es einen Missbrauch von Schlafmitteln?

Als Krankenkasse ist es für uns von hohem Interesse, über diese Fragen mehr Klarheit zu bekommen. Denn wir möchten dabei helfen, die Prävention, Diagnostik und Therapie bei Schlafstörungen zu verbessern. Experten haben herausgefunden, dass chronische Schlafstörungen die Lebenserwartung verkürzen. Deshalb ist chronische Schlaflosigkeit kein harmloses Lifestyle-Problem, sondern muss sehr ernst genommen werden.

Frau Dr. Krämer vom IGES Institut wird Ihnen jetzt zu diesen wichtigen Aspekten und zum Krankenstand die Ergebnisse des Reports präsentieren.

Schlussfolgerungen:

Für uns ist es wichtig, die Versorgung für unsere Kunden immer weiter zu verbessern. Dafür nutzen wir unsere umfassenden Daten der ambulanten und stationären Versorgung sowie die Arzneimittelverordnungen. Damit können wir aufzeigen, wo die Probleme liegen und wo noch weiterer Forschungsbedarf besteht.

Wir stellen fest: Dauerhafte Schlafstörungen wirken sich nachhaltig auf Lebensqualität und Leistungsfähigkeit aus. Chronische Schlafstörungen erhöhen die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen und Depressionen. Auch Suchtprobleme infolge der fortwährenden Einnahme von Schlafmitteln müssen ernst genommen werden. Die DAK setzt sich ein für:

  • Verbesserung des Angebotes ambulanter Diagnoseverfahren und ambulanter Schlaflabore.
  • Ambulanzzulassung für schlafmedizinische Zentren an Kliniken, soweit Regionen unterversorgt sind.
  • Mehr innovative Verträge mit spezialisierten Ärzten und Krankenhäusern und leitliniengerechte Behandlung.
  • Mehr spezifische Fortbildung für Ärzte und Förderung der schlafmedizinischen Ausbildung, damit eine flächendeckende Versorgung sicher gestellt werden kann. Insbesondere die Hausärzte als erste Anlaufstelle für Patienten mit Schlafstörungen müssen entsprechende Kenntnisse haben.
  • Mehr Informationskampagnen für die Bevölkerung über die gesundheitlichen Folgen chronischer Schlafstörungen. Bessere Aufklärung der Patienten über Nutzen und Risiken der Pharmakotherapie.
  • Mehr Prävention für einen gesunden Schlaf; die DAK fördert Entspannungstraining sowie bestimmte Schlafschulen.
  • Mehr Versorgungsforschung zur Frage von Alternativen zu den üblichen Schlafmitteln (z. B. sedierende Antidepressiva).

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Zuletzt aktualisiert:
Nov 26, 2013

Daniel Caroppo

Pressesprecher für Baden-Württemberg

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