Endspurt: „bunt statt blau“ läuft noch bis Ende März

DAK-Gesundheit sucht auch in Berlin die besten Schüler-Plakate gegen Komasaufen

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Endspurt bei „bunt statt blau“: Die bundesweite Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen läuft noch bis Ende März. Bis dahin können Schüler Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und bei der DAK-Gesundheit einreichen. Bundesweit haben sich für die mehrfach ausgezeichnete Kampagne bereits fast 4.000 junge Künstler angemeldet.

„Ich freue mich, wenn auch Schüler aus Berlin beim Thema Komasaufen Farbe bekennen und in diesem Jahr bei ‚bunt statt blau‘ teilnehmen, zumal im vergangenen Jahr der Bundessieg an eine Berliner Schülerin ging“, sagt Volker Röttsches, Leiter der DAK-Landesvertretung. Es sei beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen gearbeitet wird. „Jedes Plakat, das Jugendliche selbst entwerfen, bringt im Kampf gegen das Rauschtrinken mehr als Verbote oder der erhobene Zeigefinger“, so Röttsches.

2017 kamen laut Bundesstatistik 21.721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen leicht gesunken. Auch in Berlin gab es mit 236 Betroffenen einen Rückgang um neun Prozent „Eine regionale Alkoholprävention bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten im Schulalltag diskutiert werden“, sagt Volker Röttsches.

Zehn Jahre bunt statt blau

Seit 2010 haben bundesweit mehr als 95.000 junge Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus der Hauptstadt. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. In Berlin ist die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat Schirmherrin. „Alkohol kann man in Deutschland an jeder Ecke kaufen und ist damit die am leichtesten zugängliche Droge. Alkohol ist leider auch die am meisten unterschätzte Droge. Gerade Kindern und Jugendlichen wird im Alltag oft der Eindruck vermittelt, es sei normal oder sogar cool, Alkohol zu konsumieren. Mit der Kampagne ‚bunt statt blau‘ wird diesem Thema eine wichtige Plattform gegeben und die nötige Öffentlichkeit geschaffen. Denn bei der Bekämpfung von Alkoholismus bei Kindern und Jugendlichen ist es falsch, nur auf Repression zu setzen. Wichtig ist es, Kinder und Jugendliche möglichst früh über die Gefahren des Alkoholkonsums zu informieren, der oft lebenslange Abhängigkeit und Krankheit zur Folge hat. Deshalb unterstütze ich als Berliner Gesundheitssenatorin auch in diesem Jahr die DAK-Präventionskampagne „bunt statt blau“ als Schirmherrin“, sagt Senatorin Kolat.

Sonderpreis auf Instagram

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es im Jubiläumsjahr wertvollere Geld- und Sachpreise zu gewinnen als bisher. Außerdem winkt auch 2019 den Schülern, die über die sozialen Netzwerke teilnehmen, ein Instagram-Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, kann eine Polaroid-Kamera inklusive Zubehör gewinnen.

Einsendeschluss Ende März

Bis Ende März können noch Plakate eingereicht werden. In Berlin entscheidet eine prominente Jury über den Landessieg. Mit dabei sind in diesem Jahr die Landesdrogenbeauftragte Christine Köhler-Azara, der Sänger Mitch Keller, die Suchtexpertin Linda Kröger von KARUNA pr|events, die „bunt statt blau“-Bundessiegerin 2018 Nina Mitzschke und der Leiter der DAK-Landesvertretung Volker Röttsches. Im Juni wählt dann eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und DAK-Vorstand Andreas Storm den Bundesgewinner. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau

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Zuletzt aktualisiert:
Mar 14, 2019

Stefan Poetig

Pressesprecher für Berlin

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