bunt statt blau: Schülerinnen aus Friedrichshain-Kreuzberg gewinnen Plakatwettbewerb gegen Komasaufen in Berlin

Gesundheitssenatorin Dilek Kolat gratuliert Siegern der DAK-Kampagne gegen das Rauschtrinken

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„bunt statt blau“: Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit mehr als 7.000 Schüler Kunstwerke gegen das „Komasaufen“. Das beste Plakat aus Berlin kommt von den 17-jährigen Schülerinnen Juliette Brauneis und Elisabeth Reck vom Andreas-Gymnasium in Friedrichshain-Kreuzberg. Jetzt wurden die Preise der Kampagne der Krankenkasse DAK-Gesundheit verliehen. Die Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat gratuliert als Schirmherrin der Aktion.

"Die vielen eindrucksvollen Plakate belegen, dass sich Kinder und Jugendliche in Berlin mit dem Thema Alkohol sehr lebensnah, kritisch und kreativ auseinandergesetzt haben", sagt Dilek Kolat. „Alkohol ist in Deutschland die am leichtesten zugängliche Droge. Die Gefahr von Alkohol für die körperliche und geistige Gesundheit wird dabei ständig unterschätzt. Auch und gerade von Kindern und Jugendlichen. In der Bekämpfung von Alkoholismus durch Kinder und Jugendliche reicht es nicht, nur auf Repression zu setzen. Es ist wichtig, Öffentlichkeit zu schaffen und über die Gefahren von Alkohol zu informieren. Komasaufen ist nicht cool, sondern kann krank machen und die Zukunft von jungen Menschen zerstören. Es ist oft der Einstieg in eine lebenslange Abhängigkeit und Krankheit.“

„Jugendliche müssen lernen, mit Alkohol vernünftig umzugehen. Wenn schon zehnjährige Kinder betrunken in der Klinik landen, müssen wir handeln“, erklärt Volker Röttsches, Leiter der DAK-Landesvertretung in Berlin. „Schüler sollen offen und ehrlich über das Thema Alkoholmissbrauch aufgeklärt werden. Das Besondere bei `bunt statt blau´: hier werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken.“

Plakate sind Botschaften

„Entscheide schlau“, ist die Botschaft des Plakats von Juliette Brauneis und Elisabeth Reck. Darauf verlässt eine junge Frau einen dunklen Raum mit Bierflaschen am Boden durch die Tür in eine bunte Welt. Platz zwei geht an Danilo Grewatsch (13) aus Lichtenrade. Den dritten Rang belegt Sami Kharma (17) aus Friedrichshain. Der Sonderpreis für jüngere Teilnehmer geht an die zwölfjährige Nehir Kolukisa vom Tiergarten-Gymnasium.

Zahlen und Fakten zur Kampagne

Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2015 erneut rund 22.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. In Berlin waren es 274, davon 53 Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren. Experten fordern daher weitere Aufklärung über Risiken des Rauschtrinkens. Deshalb laden die DAK-Gesundheit und Gesundheitssenatorin Kolat Jugendliche zum Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ ein. Die Aktion gibt es seit acht Jahren. Mit inzwischen rund 87.000 Teilnehmern gilt sie laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne und erhielt dafür mehrere Auszeichnungen wie beispielsweise den internationalen Deutschen PR-Preis.

Noch im Juni wählt eine Bundesjury mit der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler und der bekannten Sängerin Grace Capristo die Bundesgewinner 2017. Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

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Zuletzt aktualisiert:
Jun 28, 2017

Stefan Poetig

Pressesprecher für Berlin

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