Präqualifizierung

Wie Sie Ihre Präqualifizierung nachweisen

Ihre Eignung als Leistungserbringer weisen Sie beim GKV-Spitzenverband mit der Präqualifizierung nach § 126 SGB V nach. Seit dem 1. Januar 2017 ist die Präqualifizierung auch für Pflegehilfsmittel erforderlich. Hier finden Sie die dazugehörigen Unterlagen: www.gkv-spitzenverband.de

Durch die Präqualifizierung erfüllen Sie die Grundvoraussetzungen zum Abschluss von Hilfsmittelverträgen. Das kostenpflichtige Prüfverfahren wird bei den Präqualifizierungsstellen beantragt und durchgeführt. Ihr Vorteil als Leistungserbringer: Ihre festgestellte Eignung wird von allen gesetzlichen Krankenkassen anerkannt.

Was geschieht, wenn Sie keine Präqualifizierung nachweisen

Der Nachweis muss von der Präqualifizierungsstelle elektronisch an den GKV-Spitzenverband übermittelt werden. Dieser verteilt die Präqualifizierungsdaten dann an die einzelnen Krankenkassen. Bei fehlender Präqualifizierung werden Kostenvoranschläge ab dem 1. Juni 2017 abgelehnt. Im Abrechnungsverfahren werden direkt abgerechnete Abgaben der Hilfsmittel abgesetzt, für die keine Präqualifizierung vorliegt.

Um Ablehnungen und Absetzungen zu vermeiden, kontrollieren Sie bitte, ob Sie für alle Versorgungsbereiche ihres Unternehmens und ihrer Filialen präqualifiziert sind. Bei vollständig eingereichten Antragsunterlagen ist ihre Präqualifizierungsstelle verpflichtet, innerhalb von 8 Wochen über ihren Antrag zu entscheiden. Fehlende Präqualifizierungen können von Ihnen bis zum 1. Juni 2017 noch zeitgerecht nachgeholt werden.

Weitere Informationen zur Präqualifizierung erhalten Sie auf dieser Seite vom GKV-Spitzenverband.

Zuletzt aktualisiert:
Thu Feb 16 11:09:53 CET 2017