Schriftzug der DAK auf einem Dach

Fusion mit der BKK Beiersdorf

Änderungen in der Hilfsmittelversorgung zum 1. Juli 2016

Zum 1. Juli 2016 fusionieren die BKK Beiersdorf und die DAK-Gesundheit. Für Sie als Leistungserbringer für Hilfsmittel ändern sich dann einige Dinge. Damit Sie weiterhin reibungslos mit uns zusammenarbeiten können, haben wir hier alles in Kürze zusammengefasst.

Zuständigkeiten

Ab dem 1. Juli 2016 werden die Hilfsmittel-Kompetenz-Zentren der DAK-Gesundheit auch für die Versicherten der BKK Beiersdorf zuständig sein. Die regionale Zuordnung bleibt dabei erhalten.

Für Kostenübernahmeanträge empfehlen wir die Nutzung des elektronischen Kostenvoranschlagverfahrens, kurz eKV, da hier eine automatische Zuordnung erfolgt und Ihnen unnötiger Aufwand erspart wird. Ab dem 1. Juli 2016 können Sie Ihre eKV einreichen.

Verträge und Vertragsbeitritte

Mit der Fusion gelten die Hilfsmittelverträge der DAK-Gesundheit. Dies können sowohl direkt mit der DAK-Gesundheit abgeschlossene Verträge oder Beitritte als auch über den vdek geschlossene Verträge und Beitritte sein.

Ausnahme: Für bereits genehmigte Leistungen nach Verträgen der BKK Beiersdorf bleiben die bewilligten Konditionen verbindlich.

Die Verträge der BKK Beiersdorf können für Versorgungen ab dem 1. Juli 2016 nicht mehr als Grundlage für Kostenvoranschläge oder Abrechnungen verwendet werden. Wenn Sie bisher mit der BKK Beiersdorf einen Vertrag hatten, jedoch nicht mit der DAK-Gesundheit, können Sie die Verträge online einsehen und einen Beitritt beantragen. Informationen zum DAK-Vertragsmanager erhalten Sie hier: Vertragsmanager

Kostenvoranschläge

Der elektronische Kostenvoranschlag ist ab der Fusion für alle Versicherten der DAK-Gesundheit und der ehemaligen BKK Beiersdorf freigegeben. Der Zugang erfolgt über Ihren bisherigen DAK-Login. Eventuell notwendige Freischaltungen in Ihrer Branchensoftware klären Sie bitte direkt mit dem Branchensoftwarehersteller. Wenn Sie noch keinen Zugriff auf die eKV-Plattform haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Firma medicomp unter der E-Mail-Adresse: support [ät] medicomp [punkt] de

Hilfsmittelbestand

Der Lagerbestand der BKK Beiersdorf ist in die MIP-Lagerverwaltung übernommen worden. Alle wieder verwendbaren Hilfsmittel, die sich im Einsatz und in Rückholung befinden, müssen ab dem 1. Juli 2016 im MIP-Pool eingelagert werden. Dabei werden sie mit einem DAK-Aufkleber und einer MIP-Registernummer versehen.

Im Einsatz befindliche Hilfsmittel können sukzessive bei der nächsten Hilfsmittelaktivität wie Reparatur oder Wartung im MIP-Pool erfasst werden.

Umgang mit Fall- und Vergütungspauschalen

Bis zum 30. Juni 2016 von der BKK Beiersdorf bewilligte Vergütungspauschalen behalten ihre Gültigkeit bis zum vertragsgemäßen Zeitablauf. Erstversorgungen beantragen Sie bitte ab dem 1. Juli 2016 nach den Konditionen der DAK-Verträge.

Bei der Fälligkeit von Folgeversorgungspauschalen ohne Austausch des Hilfsmittels beim Versicherten kaufen wir die Hilfsmittel zum Zeitwert im Rahmen einer Neulieferung ab, sofern die DAK-Verträge eine Neulieferung-Wiedereinsatz-Regelung vorsehen.

Institutionskennzeichen und Abrechnungsverfahren

Die Institutionskennzeichen der BKK Beiersdorf, der BKK Beiersdorf Pflegekasse, der DAK-Gesundheit und der DAK-Gesundheit Pflegekasse bleiben gültig. Das gilt auch für die Kassennummer und die regionalen Krankenversichertenkarten-IK.

Abrechnungen ab dem 1. Juli 2016 schicken Sie bitte an die zentrale Daten- und Papierannahmestelle für Hilfsmittelabrechnungen der DAK-Gesundheit, die INTER-Forum GmbH. Genehmigungen, die noch von der BKK Beiersdorf ausgesprochen wurden, fügen Sie bitte der Abrechnung hinzu.

Bei einer Teilnahme am Datenaustausch erfolgt eine automatische Zuordnung über die Kostenträgerdatei. Weitere Informationen dazu finden Sie bei unserem Abrechnungsdienstleister unter www.inter-forum.de

Zuletzt aktualisiert:
Wed Jun 29 10:34:33 CEST 2016

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