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Wie läuft der Triple-Test ab?

Für den Triple-Test wird der Schwangeren Blut abgenommen, welches auf das Protein Alpha-Fetoprotein und die zwei Hormone freies Östriol und das humane Chorion-Gonadotropin untersucht wird. Der Test findet in der Regel in der 15. bis 18. Schwangerschaftswoche statt. Anhand der Blutwerte, der Schwangerschaftsdauer, des Alters und des Gewichts der Frau ermittelt der Triple-Test das individuelle Risiko für eine mögliche Chromosomenerkrankung des Kindes. Mögliche Erkrankungen sind vor allem Trisomie 21, das sogenannte Down Syndrom, oder eine Neuralrohrstörung, der sogenannte offene Rücken. 

Wichtig zu wissen ist jedoch: Der Test ermittelt nur das Risiko – er stellt keine Diagnose. Um eine tatsächliche Krankheit des Kindes zu ermitteln, sind bei einem auffälligen Testergebnis weitere Untersuchungen nötig, etwa eine Fruchtwasseruntersuchung. 
 

Was sind die Vor- und Nachteile?

Der Test ist vor allem eine Entscheidungshilfe für Schwangere, die überlegen, eine Fruchtwasseruntersuchung durchführen zu lassen. Denn: Erst durch dieses Verfahren lassen sich eventuelle Chromosomenerkrankungen tatsächlich feststellen. Die Untersuchung ist jedoch nicht ungefährlich und kann in seltenen Fällen sogar zu einer Fehlgeburt führen. War das Ergebnis des Triple-Tests unauffällig, sehen deshalb die meisten Frauen von einer Fruchtwasseruntersuchung ab. 
Der Triple-Test ist nicht zu 100 Prozent zuverlässig – ein unauffälliges Ergebnis heißt nicht, dass das Kind in jedem Fall gesund ist. Umgekehrt beweist ein auffälliges Ergebnis nicht, dass ein Kind krank ist. Auch die Krankheitsgeschichte der Mutter, ihr Gewicht und ihre Lebensumstände können das Testergebnis beeinflussen. 
Werdende Mütter, die sich für den Test entscheiden, sollten sich vorher im Klaren darüber sein, ob sie für weitere Untersuchungen, wie die Fruchtwasseruntersuchung, bereit sind. Sprechen Sie unbedingt ausführlich mit Ihrem Frauenarzt über den Triple-Test.