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Margarine: günstige Herstellung

Margarine wird aus pflanzlichen Ölen hergestellt, die in eine feste, streichfähige Form gebracht werden. Beim Härten entstehen allerdings hochkritische Transfettsäuren. Zwar wurden diese in den letzten Jahren immer mehr reduziert, so ganz eliminieren konnte man sie aber noch nicht. Zudem werden bei der Herstellung selten hochwertige Öle verwendet, die viele gute Omega-3-Fette liefern, sondern eher günstigere Öle, die viel Omega-6-Fette, aber kaum Omega-3-Fette enthalten.

Omega 3 und Omega 6

Was soll das mit dem Omega 3 und Omega 6 eigentlich genau? Generell brauchen wir beide Fettsäuren. Omega-6-Fette sind beispielsweise an der Blutgerinnung und Blutgefäßverengung beteiligt. Sie begünstigen allerdings auch Entzündungen im Körper. Wenn das in einem gesunden Maße passiert, wird das Immunsystem gestärkt und du bleibst fit. Wenn allerdings zu viel Omega-6-Fette in deinem Körper landen, lodern die Entzündungen immer stärker, das Immunsystem rennt nur noch hinterher. So werden die bekannten Zivilisationskrankheiten begünstigt: Rheuma, Arthritis, Arteriosklerose, Allergien, Krebs und Demenz beispielsweise.
Omega-3-Fette hingegen sind „die Guten“. Sie wirken Entzündungsprozessen entgegen und fördern somit die Gesundheit. Unter anderem werden sie zu bestimmten Stoffen weiterverarbeitet, die dem Gehirn auf die Sprünge helfen, sodass das Denken wie geschmiert läuft. Das Ziel sollte also sein, ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fetten zu erreichen. In den üblichen Margarinen sind jedoch viel zu viele Omega-6-Fette enthalten und – wenn überhaupt – nur ein verschwindend geringer Anteil an Omega-3-Fetten.

Besser als ihr Ruf: die Butter!

Butter hat im Gegensatz zur Margarine mehr Omega 3. Vor allem, wenn sie von Weidekühen kommt. Denn saftiges Gras enthält viel mehr Omega 3 als Kraftfutter. Und so ist auch die Milch von Weidekühen richtig gesund. Hier kannst du gut auf irische Butter zurückgreifen, denn auf der dauergrünen Insel gibt es jede Menge gesundes Gras für die Kühe. Zudem enthält Butter weniger Chemie als Margarine und passt somit besser zu einer bewussten Ernährung. Übrigens: Wenn du beim Brotaufstrich Kalorien sparen willst, greif nicht zur Margarine, sondern probiere doch mal, Frischkäse, Senf oder Tomatenmark dünn aufs Brot zu schmieren. Und gönn dir ruhig ab und zu ein richtiges Butterbrot!