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Indoor-Farming – was braucht man?

Pflanzkästen, Töpfe, Pflanzenerde und einen guten Flüssigdünger gibt es in jedem Gartencenter – du musst dann nur noch ein sonniges Plätzchen in deiner Wohnung finden. Mehr brauchst du am Anfang nicht. Wenn du lieber ohne Erde anbauen möchtest, kannst du dir auch spezielle „Hydroponik“-Anzucht-Sets besorgen. Hier brauchst du nur ein spezielles Substrat und Wasser, hast weniger Probleme mit Schädlingen oder Pilzen und meistens sogar einen höheren Ertrag. In Erde zu pflanzen fällt vielen am Anfang trotzdem leichter.

Was kann man anbauen und wie geht das?

Du kannst mehr anbauen, als du denkst! Oder hättest du gedacht, dass du neben Kräutern und Tomaten auch Erbsen, Bohnen, Radieschen oder Zwiebeln ziehen kannst?

  • Erbsen und Bohnen beispielsweise ranken gern an Glastüren und Fensterrahmen hoch, wenn sie eine Rankhilfe bekommen. Hier kannst du beispielsweise lange Holzstäbe in die Erde stecken. Die Pflanzen setzt du einfach in Blumenkästen mit Untersetzern, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.
  • Radieschen brauchen eine helle Fensterbank und einen Blumenkasten. Sonne, Wasser, ab und zu etwas Dünger, fertig! Dabei darauf achten, dass du nicht zu dicht säst, sonst sind sich die Pflänzchen im Weg und gehen ein. Das klassische Supermarkt-Basilikum-Symptom.
  • Zwiebeln können einfach in die Erde gesetzt werden und treiben dann aus. Das so wachsende Grün kannst du wunderbar als würziges Extra im Salat verwenden! Und natürlich bleibt auch die Zwiebel in der Erde genießbar.
  • Tomaten mögen es vom Samen bis zur Jungpflanze (ca. 10 cm) noch eher halbschattig und warm (20–24° C), danach sonnig und ein paar Grad kühler. Einfach gießen, mit Flüssigdünger alle zwei Wochen Nährstoffe zuführen und bei Bedarf überflüssige Seitentriebe entfernen, damit die ganze Kraft in die roten Tomaten geht.
  • Kräuter eignen sich hervorragend für die Fensterbank. Kräutertöpfe aus dem Supermarkt sind sehr eng gesät und sollten deshalb schnell nach dem Kauf auf drei bis vier Töpfe aufgeteilt werden. Der Standort richtet sich nach der Sorte: Rosmarin, Thymian, Salbei und Oregano lieben viel Sonne, auch Basilikum mag es eher hell. Petersilie, Liebstöckel, Dill und Schnittlauch hingegen bevorzugen den Halbschatten.

Probiere es doch mal aus und bau dein Lieblings-Gemüse selbst an! Die Möglichkeiten sind grenzenlos, sogar große Salatköpfe oder Kartoffeln können in der Wohnung gezogen werden. Du wirst sehen: Indoor-Farming ist ein riesiger Spaß, macht stolz und schmeckt richtig lecker.