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Runde 1: Acai-„Beere“ vs. Blaubeere

Hier fängt's schon beim Namen an: Die Acai-„Beere“ aus Brasilien ist eigentlich eine Palmfrucht. „Beere“ klingt aber gesünder, darum wird die Acai als solche vermarktet.

Und was steckt drin? Jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und vor allem Antioxidantien. Die stecken allerdings auch in unserer Blaubeere, und zwar in vergleichbarer Menge. Auch den hohen Gehalt an Magnesium teilen die beiden Superfrüchte.
Was kann die Acai also, das die Blaubeere nicht kann? Nichts!

Runde 2: Chia-Samen vs. Leinsamen

Diese beiden Powersamen stecken voller Omega-3-Fettsäuren und Aminosäuren. Außerdem sind sie besonders kalziumreich. Der wesentliche Unterschied liegt in der Handhabung: Leinsamen solltest du geschrotet essen, zum Beispiel in Müsli oder über den Salat gestreut. Aus geschrotetem Leinsamen kann dein Körper die Nährstoffe besser aufnehmen. Chia-Samen kannst du einfach so essen, indem du sie zum Beispiel quellen lässt und in Quark rührst. Unschlagbar ist Leinsamen allerdings im Preis: Als heimisches Superfood ist er viel günstiger als Chia.

Runde 3: Goji-Beere vs. Schwarze Johannisbeere

Goji-Beeren aus China enthalten Kalzium, Eisen und Vitamin C. Und Schwarze Johannisbeeren? Auch!

Beim Vitamin-C-Gehalt punktet die Schwarze Johannisbeere – so viel wie sie hat keine. Gegen 180 mg Vitamin C auf hundert Gramm geht jede andere Beere K.o. Damit ist die Schwarze Johannisbeere der unangefochtene Vitamin-C-Champion.

Nach so vielen schlagenden Argumenten für unsere heimischen Superfoods hast du jetzt bestimmt Appetit bekommen. Dann ab in den Garten oder auf den Wochenmarkt und reinhauen... Guten Appetit!