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Handlettering ist gar nicht so schwer zu erlernen. Außerdem schlagen wir damit zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn mit kreativen Beschäftigungen wie Handlettering können wir anderen eine Freude bereiten – gerade jetzt zur Weihnachtszeit. Zudem können sie sich positiv auf unsere körperliche und geistige Gesundheit auswirken.

Schön geschriebene Worte sagen mehr als gedruckte Buchstaben

Handlettering (engl. Letter = Buchstabe) bedeutet, dass Buchstaben mit der Hand statt am Computer gestaltet werden. Dabei erfolgt die Ausarbeitung der einzelnen Buchstaben mit sehr viel Muße und Sorgfalt. Im Gegensatz zur Kalligrafie, bei der in der Regel ganze Texte mit Tusche und Feder in Schönschrift verfasst werden, werden beim Handlettering einzelne Sätze und Sprüche mit Filzstift oder Fineliner kreiert. Heraus kommen ebenso dekorative wie individuelle Schriftstücke. Vor allem zum Jahresende lassen sich mit Handlettering wunderschöne Geschenkideen zaubern: selbst gestaltete Weihnachtskarten, Gutscheine, Geschenkpapier oder -anhänger. Die kunstvoll gezeichneten Buchstaben und kreativen Wortbilder sorgen für eine besondere, individuelle Note. Das Beste: Mit ein wenig Übung lässt sich die Kunst des Handlettering ganz einfach erlernen. 


Kreative Tätigkeiten halten uns gesund


Toller Nebeneffekt: Künstlerische Tätigkeiten wie Malen und Basteln halten uns gesund! Das geht aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, der gerade in Finnlands Hauptstadt Helsinki vorgestellt wurde. Demnach können sich kreative Beschäftigungen positiv auf unsere körperliche und geistige Gesundheit auswirken – und zwar unser gesamtes Leben lang. Laut Studie können kreative Beschäftigungen sogar medizinische Therapien sinnvoll ergänzen und vertiefen. Kein Wunder: Im Idealfall gelangen wir, während wir selbstversunken in Tätigkeiten agieren, in eine meditativen Flow-Zustand, der uns voll konzentriert arbeiten und keinen Platz für grüblerische Gedanken und Selbstzweifel lässt. Stattdessen machen wir die positive Erfahrung der Selbstwirksamkeit und erfreuen uns daran, etwas Eigenes und Kreatives zu erschaffen.


Handlettering – die wichtigsten Utensilien 


Um sich in der Kunst des dekorativen Schreibens zu versuchen, braucht es nicht viel. Zu den wichtigsten Handlettering-Utensilien zählen:


  • 1 Schreibblock (am besten mit Linien oder Kästchen – diese helfen dabei, Vorlagen nachzumalen)
  • Bleistift + Anspitzer (Achtung: Die Mine sollte nicht zu spitz sein, damit die Skizzen nicht so stark durchdrücken und später leichter wegzuradieren sind)
  • 1 Radiergummi
  • Filzstifte, Fineliner (Filzstift mit besonders feiner Spitze – gut geeignet zum Ausmalen von Konturen), Brushpens (Filzstifte mit weicher, flexibler Pinselspitze)
  • unbedruckte Karten und Geschenkanhänger, unifarbenes Geschenkpapier, spezielle Zeichenpapiere und -kartone (min. 100 g/m²) Tipp: Besonders gut eignet sich Papier mit glatter, weicher Oberfläche, Aquarellpapier ist ideal fürs Lettering mit Wasserfarben (Brushlettering)
  • evtl. spezielle Handlettering-Alphabete und -Übungshefte 

Handlettering: 5 Tipps für Anfänger


  1. Die wichtigste Lektion lautet: Übung und Geduld machen den Meister beziehungsweise die Meisterin. Also nicht aufgeben, falls die ersten Handlettering-Versuche noch nicht designpreisverdächtig aussehen. Dranbleiben!
  2. Das Besondere im Schriftbild beim Handlettering ist der Kontrast aus dicken und dünnen Strichstärken. Eine Grundregel lautet deshalb: Striche, die abwärts gezogen werden, werden mit viel Druck ausgeübt, Striche, die nach oben ausgeführt werden, mit weniger starkem Druck. Das sollte man am Anfang immer wieder üben, da sich unser Gehirn erst an diese neue Technik gewöhnen muss. Für diese Übung sind Brushpens besonders gut geeignet.
  3. Am besten zeichnet man einzelne Buchstaben oder Wörter zunächst mit einem Bleistift vor und malt diese später mit einem Filzstift nach.
  4. Hilfreich ist auch ein kleines Notizbüchlein, das man mit sich herumführt. Darin kann man, wann immer einem danach ist, neue Techniken ausprobieren oder Vorlagen nachzeichnen. Das ist übrigens ein schöner, entschleunigender Gegenentwurf zum Blick aufs Smartphone.
  5. Wer Inspiration und konkrete Vorlagen sucht, findet ausreichend Input auf Pinterest, Instagram und Co sowie in Video-Tutorials oder Lettering-Übungsheften. 

Link: https://www.youtube.com/watch?v=EfDXbkd2kys

Also, ran an die Buchstaben, fertig, los!