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Schon mal von Plogging gehört?

Jogger bewegen sich gerne im Freien. Warum also nicht die Gelegenheit nutzen und nebenher etwas für die Umwelt tun? Genau das ist Plogging. Als „Einsatzgebiet“ kommen nicht nur Laufwege im Wald oder am Strand in Frage, sondern auch in der Stadt – schließlich wird Müll gerade in Städten oftmals achtlos auf der Straße entsorgt.

Ursprung der weltweiten Bewegung

Der Begriff setzt sich aus dem schwedischen Wort ‚plocka upp’ (aufheben) sowie aus dem Wort ‚Jogging’ zusammen. Denn Plogging ist eine Bewegung, die der schwedische Umweltaktivist Erik Ahlström ins Leben gerufen hat und die inzwischen Anhänger in der ganzen Welt vereint – inzwischen gibt es Plogging-Gruppen in Berlin, Paris, London und Mexico City. Unter dem Hashtag #plogging teilen Menschen weltweit ihre Sammel-Erfolge bei Instagram.

So geht Plogging

Jogger sammeln während ihrer Laufrunde herumliegenden Müll ein und befördern ihn in eine eigens dafür mitgebrachte Mülltüte. Diese wird am Ende der Laufrunde in einer öffentlichen Mülltonne  entsorgt. Kleiner Wermutstropfen: Auf Mülltrennung muss deswegen verzichtet werden. Alles, was man zum Plogging benötigt, sind – neben Laufschuhen und bequemer Funktionskleidung – ein Müllsack sowie ein Paar Handschuhe.

Moderates Intervalltraining

Nicht nur die Umwelt profitiert vom Müllsammeln, sondern auch unser Körper. Denn jedes Mal, wenn wir uns bücken, um Flaschen, Verpackungen, Tüten oder anderen Abfall aufzuheben, werden zusätzliche Muskelgruppen, etwa zahlreiche Rumpfmuskeln, bewegt, die beim herkömmlichen Joggen nicht beansprucht werden. Das regelmäßige Beugen, Aufrichten und Aufheben erhöht also den Trainingseffekt. Wer möchte, nutzt die Laufunterbrechungen und baut zusätzliche Bewegungen wie Squats oder Dehnübungen ein. Das erhöht den positiven Intervalleffekt.

Und natürlich stärkt Plogging ebenso wie „normales“ Jogging nicht nur unsere Muskulatur, sondern auch unsere Herzmuskulatur, wirkt sich insgesamt positiv auf unser Herz-Kreislauf-System aus und kurbelt die Fettverbrennung an. 

Fazit

Nach einer Plogging-Runde fühlen wir uns nicht nur energiegeladener und fitter, sondern auch besser, weil wir nicht nur uns, sondern auch unserer Umwelt etwas Gutes getan haben. Mit Plogging lässt sich zudem wunderbar ein umweltpolitisches Zeichen setzen – eine Bewegung, die buchstäblich etwas bewegt.