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1. Du tankst die volle Ladung Vitamine und Geschmacksstoffe

Seit fast zwei Jahrzehnten fordert uns die Deutsche Gesellschaft für Ernährung mit der „5 am Tag“-Kampagne dazu auf, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu verzehren. Der Grund: Die Pflanzenkost enthält lebenswichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Verschiedene Studien zeigen, dass der tägliche Verzehr von insgesamt circa fünf Händen „Pflanzenkost“ tatsächlich vielen Krankheiten und auch der Entstehung von Übergewicht vorbeugen kann. Weil viele Mikronährstoffe extrem sensibel auf äußere Einflüsse reagieren, lautet die Einkaufsdevise: „Je frischer, desto besser.“ Wichtig für die Lagerung zu Hause: Wenn das frische Grünzeug nicht direkt auf dem Teller landet, solltest du es kühl und lichtgeschützt lagern. So sinkt zum Beispiel bei Spinat der Vitamin-C-Gehalt bei einer Lagerung um die 20 °C innerhalb von zwei Tagen um 80 Prozent. Wird er aber im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahrt, liegt der Nährstoffverlust bei nur noch circa 30 Prozent. Die Orientierung an der heimischen Erntezeit hat übrigens auch kulinarische Vorteile: Die Ware wird reif geerntet und ist so besonders reich an Geschmacksstoffen. Viele importierte Früchte werden extrem jung gepflückt und reifen dann beim Transport nach – den Unterschied schmeckt man.
 

2. Du wirst zum Klimaretter


Was wir in der Obst- und Gemüseabteilung des Supermarktes oder beim Discounter kaufen, hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Umwelt. Ideal ist in jedem Fall regionale Bioware, denn sie punktet durch nachhaltige Anbau- und Erntemethoden und schützt nebenbei die Artenvielfalt. Ebenfalls sehr wichtig ist die Saisonalität eines Lebensmittels. Denn nur bei erntefrisch vermarkteter Ware fällt die Lagerung in Kühlhäusern kurz aus. Letztere ist auf Dauer so energieaufwendig, dass einige importierte Produkte sogar umweltschonender sind als regionale Ware. Wird zum Beispiel ein im Oktober in Deutschland geernteter Apfel bis ins Frühjahr hinein unter speziellen Bedingungen im Kühlhaus gelagert, ist seine CO2-Bilanz schlechter als die eines im Frühjahr geernteten neuseeländischen Apfels. Krasse Ausnahme: mit dem Flugzeug transportierte Exoten. Denn auf 1000 Kilometer Lufttransportweg wird pro Kilogramm Mango oder Ananas auch ein Kilogramm CO2 ausgestoßen, also etwa 30-mal mehr als bei Obst und Gemüse aus dem Containerschiff. Unser Tipp: Idealerweise kaufst du saisonales, regionales und ökologisch erzeugtes Obst – das schmeckt nicht nur besonders gut, sondern macht dich zusätzlich zum kulinarischen Klimaschützer.

3. Du kannst Geld sparen

Sicherlich, das Kilo Spargel ist auch in der Hochsaison nicht gerade günstig, aber man zahlt noch mehr, wenn die Zeit für das Stangengemüse noch nicht reif ist.
Grundsätzlich gilt: Regionales Gemüse ist zur Saisonzeit meist günstiger als importierte Ware. Im Gegensatz zu der genormten Supermarkt- und Discounterware kannst du auf dem Markt auch krumme Rüben und nicht der Norm entsprechende Äpfel kaufen – oft für kleineres Geld. Ein weiteres Argument dafür, auch mal direkt beim Erzeuger zu kaufen: Geld, das im Supermarkt ausgegeben wird, landet meist in der Kasse überregional oder auch international agierender Konzerne und nicht beim kleinen Gemüsebauern. Kaufst du beim Erzeuger direkt, unterstützt du die heimischen Gemüse- und Obstbauern und letztendlich auch die Wirtschaft in der Region.

Hier geht es zum Saisonkalender.