Saisonkalender Obst: Gesund durchs Jahr mit der DAK-Gesundheit

Warum es sich lohnt, regionales Saisonobst zu kaufen

Saisonkalender Obst: Egal ob Erdbeeren, Ananas oder Papaya – im Supermarkt ist heute fast jedes Obst das ganze Jahr über erhältlich. Es lohnt sich aber, Saisonobst aus regionalem Anbau zu kaufen, sagt DAK-Ernährungsexpertin Silke Willms: „Denn Früchte sind dann besonders reich an Nährstoffen und Aroma, wenn sie im Freiland wachsen und reif und frisch geerntet wurden.‟

Saisonkalender Obst - präsentiert von DAK Ernährungsexpertin Silke Willms

Ernährungsexpertin Silke Willms von der DAK-Gesundheit

Saisonkalender Obst: Nach Jahreszeiten einkaufen

Die Obstregale im Supermarkt sind heute das ganze Jahr über gefüllt. Möglich macht das die moderne Technik: Früchte werden in beheizten Gewächshäusern angebaut, mit Schiff oder Flugzeug aus aller Welt importiert, oder monatelang gelagert. Trotzdem hat jedes Obst seine Saison. Sie entspricht der Zeit, in der die Früchte im Freilandanbau natürlicherweise reifen und Sonne und Regen kennengelernt haben. Obst, das Saison hat, ist daher erntefrisch und in großen Mengen verfügbar. Feste Haupterntezeiten gibt es für heimisches Obst genauso wie für einige eingeführte exotische Früchte.

Warum ist Obst der Saison das beste?

Sobald heimische Früchte Saison haben, gibt es meist ein großes Angebot aus der Region. Es werden Äpfel, Birnen oder Beeren verkauft, die im Umland angebaut wurden. Das schont die Umwelt, weil ein langer Transportweg entfällt. Wer nach dem Saisonkalender Obst isst und einkauft, tut also nicht nur sich selbst etwas Gutes mit gesunder und leichter Kost, sondern handelt auch nachhaltig. Saisonobst ist besonders frisch und schmeckt deshalb besser, auch ist deutsches Obst meist weniger mit Pestiziden belastet. Viele gesunde Inhaltsstoffe können die Früchte nur dann voll entwickeln, wenn sie im Freiland bis zur Reife wachsen können. Und es bleiben mehr Vitamine erhalten, wenn das Obst nicht vor der Reife geerntet, lange gelagert, oder gar verschifft wird. All das macht Saisonobst gesünder. Auch bei exotischen Früchten lohnt es sich, auf die Saison zu achten. Transportwege sind zwar unvermeidbar, man bekommt so aber eher Früchte mit einem optimalen Reifegrad. Noch dazu sind die Preise für Obst, das Saison hat, oft niedrig, weil es in großer Menge verfügbar ist.

Saisonkalender Obst - frisch und regional einkaufen.

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Woran erkennt man Saisonobst?

Saisonobst ist nicht automatisch als solches zu erkennen. Daher kann es helfen, sich mit einem Saisonkalender wie diesem über die üblichen Haupterntezeiten zu informieren. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf das Etikett. Ware aus Deutschland oder den Nachbarländern wird in der Regel frischer sein als importierte Ware aus fernen Regionen. Achtung: Auch auf dem Markt sollte man nachfragen, woher die Ware stammt. Denn viele Händler kaufen heute importierte Ware zu – auf Nummer Sicher geht man mit dem Einkauf im Hofladen. Nicht zuletzt sollte man auf das eigene Urteilsvermögen vertrauen: Gerade zu Beginn einer Saison kommt oft Ware auf den Markt, die noch nicht optimal ausgereift ist. Das zeigt sich zum Beispiel an einer blassen Färbung, oder daran, dass der typische Duft der Frucht fehlt. Ein Merkmal guter Saisonware ist natürlich auch der Geschmack. Tipp: Auf dem Wochenmarkt ist es oft möglich, Früchte vor dem Kauf zu probieren.

Obst der Saison im Frühjahr

Der Star im Frühling ist Rhabarber, der seinen alljährlichen Auftritt von März bis Juli feiert. Da sich Äpfel gut lagern lassen, schmeckt der Obst-Klassiker auch im Frühling noch. Manchmal sogar besser, denn viele Äpfel und vor allem ältere Sorten schmecken erst, wenn sie eine Zeit lang gelagert wurden. Von Januar an haben Ananas bis in den Sommer und Mango bis Mai noch immer Hauptsaison. Die Exoten-Frucht Cherimoya ist jährlich ab April optimal gereift. Eine gute Nachricht für Bananen- und Zitronen-Freunde: Die beiden Berühmtheiten gibt es das ganze Jahr über.

Obst der Saison im Sommer

In den Sommermonaten haben die meisten heimischen Früchte Saison. Dazu zählen vor allem die Beeren: Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Johannis- und Stachelbeeren. Aber auch Melonen, Trauben, Pfirsiche, Aprikosen, Süß- und Sauerkirschen schmecken im Sommer. Frische Mirabellen und Pflaumen gibt es bis September. Im Spätsommer, also zwischen August und September beginnt die Hauptsaison der Birne, die bis in den Herbst hinein reicht.

Obst der Saison im Herbst und Winter

Ab September strotzen Quitten vor Frische. Datteln gesellen sich dazu und bleiben bis November Saisonobst. Kaki- und Kiwi-Fans können ab November beherzt zugreifen. Genauso unvorstellbar wie ein Sommer ohne Erdbeeren, wäre ein Winter ohne Orangen. Sie schmecken von November bis Februar am besten. Zu den Winterfrüchten gehören auch Mandarinen, Grapefruits und Litschis. Letztere haben übrigens nur im Dezember Hauptsaison.

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Zuletzt aktualisiert:
Jan 17, 2017

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