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Ein- und aussteigen: immer mit der Ruhe

Das Einsteigen ist denkbar einfach: sich neben das Boot auf den Steg setzen und das Paddel in Reichweite legen. Die Hand greift mittig in den hinteren Süllrand (das ist die Einfassung der Sitzluke), um das Boot zu stabilisieren. Die Füße werden im Boot entlang der Längsachse platziert. Dann den Körper mit Armkraft hochstemmen und in der Sitzluke absenken. Tipp: Sobald du sitzt, solltest du das Boot ausbalancieren. Dabei hilft es, die Hüfte stabil zu halten. Der willkommene Nebeneffekt des Balanceaktes: Schon vor dem Start wird die Tiefenmuskulatur des Rumpfes aktiviert. 

Die richtige Paddeltechnik

Idealerweise probiert man bereits an Land einmal die richtige Paddelhaltung und -technik aus. Der optimale Abstand der Hände ergibt sich, wenn du den Schaft mit rechtwinklig gehaltenen Ellenbogen greifst. Die Daumen zeigen zueinander. Die Sitzposition im Boot ist aufrecht, die Schultern sind entspannt, die Beine geschlossen und die Knie leicht gebeugt. Übrigens: Beim Kajakfahren leisten Rumpf und Beine die Hauptarbeit, sonst würden die Arme sehr schnell ermüden. Und so geht’s: Um vorwärts zu fahren, setzt du das Paddel rechts mit der Breitseite möglichst weit vorn ins Wasser, stemmst den rechten Fuß in die Stütze und ziehst das Paddel nah am Boot entlang nach hinten. Der obere Arme ist bei dem Zug nahezu gestreckt. Auf Hüfthöhe wird das Paddel dann wieder ausgesetzt, der Oberkörper rotiert, um den Ruderschlag anschließend mit der linken Seite durchzuführen. Wenn die Bewegung etwas fließender wird, erinnert sie an eine liegende Acht. Schaut mal Patrik zu, wie er durch das Wasser pflügt! Und wer es nachmachen will, dem wünschen wir viel Spaß und Entspannung!