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Prominente Unterstützung von Deutsch-Soul-Sänger

Der Hamburger Sänger landete 2017 mit seiner Debüt-Single "Kopf Hoch" einen Hit und begeisterte im vergangenen Jahr mit der Popballade "Baby". In diesem Jahr unterstützt Emree Kavás bereits zum zweiten Mal die bundesweite DAK-Kampagne "bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen". Der sympathische Deutsch-Soul-Sänger startet mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, und DAK-Vorstandschef Andreas Storm die gemeinsame Aufklärungsinitiative gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen.

Was bedeutet für Dich "bunt statt blau"?  

Ich war 2018 das erste Mal dabei und wir haben gemeinsam die 8.000 Marke bei den Teilnehmern geknackt. Die Schüler sind richtig über sich hinausgewachsen! Sie haben sich fragend ausgemalt, wie ein buntes Leben sein könnte. Gerade jetzt im Jubiläumsjahr bin ich stolz wieder dabei zu sein. Jeder ist doch irgendwie betroffen. Ich kenne auch beide Seiten: bunt und blau. 

Vor diesem Erfahrungshintergrund: Was ist Deine Message für Jugendliche?

Jede übermäßige Abhängigkeit oder extreme Gewohnheit ist eine Sucht. Diese Gewohnheit kann Alkohol, Tabak, Sex, Marihuana, TV, Handy, Zucker, Essen und noch vieles mehr betreffen. Egal was es ist: Es kann überwunden werden. Schließlich ist man nicht von Geburt an alkohol-, sex-, handy- oder zuckersüchtig.

Jedes Extrem bedeutet, dass man seine persönliche Macht und Kontrolle an eine chemische Substanz oder an eine Gewohnheit abgibt. Man kann sich das aber wieder zurückholen, selbstbestimmt sein und sich positive und wohltuende Gewohnheiten aneignen.

Bist Du gegen Alkohol?

Ich bin nicht dagegen, dass man hier und da mal Alkohol trinkt oder ausnahmsweise auch mal betrunken ist. Es wird nur dann problematisch, wenn man vom Alkohol abhängig wird oder so exzessiv trinkt, dass man nicht mehr eigenverantwortlich handeln kann. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass ich in manchen Situationen nur Spaß haben konnte, wenn ich sehr betrunken war. Aber nach einer Zeit merkt man, dass Partys und Clubs, die nur mit viel Alkohol zu ertragen sind, einfach nicht cool sind. Sich mit Alkohol abzuschießen führt zu nichts. Es füllt nicht. Es macht einen innerlich leer.

Wie siehst Du Deine Rolle in der Bundesjury?

Ich bin davon überzeugt, dass Botschaften besser greifen, nachhaltiger sind und stärker verinnerlicht werden, wenn sie positive Optionen bieten und keinesfalls nur Ängste schüren. Genau aus diesem Grund interessiere ich mich insbesondere für die "bunten" Alternativen dieser Kampagne. Ich werde bei den Bildern, die wir dann als Jury bewerten, genau darauf gucken: Was kann die Alternative zu "blau" sein? Wie überzeugend sind die Ideen der jungen Künstler?

Was tut sich bei Dir selbst künstlerisch?

Im Frühjahr werdet Ihr meine nächste Single hören können: "Himmel". Dafür habe ich mir einen Traum erfüllt und bin zum Video-Dreh nach New York geflogen. Neben Musik sind auf jeden Fall noch Kino und Filme meine großen Leidenschaften. Mein größter Wunsch wäre es, auch mal in Filmen mitzuspielen und eigene richtige Filme zu drehen.

Was ist Deine Empfehlung für die Teilnehmer von "bunt statt blau"?

Habt keine Angst, vor nichts und niemandem! Und macht Eure Sachen gerne.