Sport trotz Krankheit – mit der richtigen Unterstützung kein Problem

Sport trotz Krankheit

Die DAK-Gesundheit erklärt die Risiken und die Vorteile

Sie sind gesundheitlich eingeschränkt, würden aber trotzdem gern Sport machen? Kein Problem. Sport trotz Krankheit – das ist kein Ding der Unmöglichkeit. Auch wer körperliche Beschwerden hat, kann sich bewegen und Sport machen. Sport kann sogar helfen, Beschwerden zu lindern, das Wohlbefinden zu steigen und im besten Falle Krankheiten zu bekämpfen. Wichtig ist, dass Sie Rücksprache mit Ihrem Haus- oder Facharzt halten, bevor Sie loslegen. Diese können Ihren Gesundheitszustand am besten beurteilen und die Anforderungen der gewählten Sportart einschätzen. Gemeinsam können Sie einen Plan erstellen, wie häufig und in welcher Intensität Sie künftig Sport machen.

Mit Sport Krankheiten vorbeugen


Trotz aller Einschränkungen ist eines sicher: Sport tut gut und fördert das Wohlbefinden - erst recht bei Krankheit. Körper und Seele profitieren von ausreichender Bewegung und Sport beugt weiteren Krankheiten vor. Denn das Training stärkt das Immunsystem, bringt Herz und Kreislauf in Schwung, kräftigt die Muskeln und Bandscheiben und baut Stress ab. Falls Sie noch mehr Gründe brauchen, lesen Sie: Sieben Gründe, warum Bewegung wichtig ist.

Sport mit Herzkrankheiten

Der behandelnde Arzt kann einen passenden Sport empfehlen.

Sanfte Sportarten helfen, die Belastbarkeit zu erhöhen.

Wandern, Walking, Jogging, Radfahren oder das Training auf dem Fahrradergometer – diese sanften Aktivitäten helfen, die Belastbarkeit zu erhöhen und damit auch die Lebensqualität zu steigern. Sie eignen sich besonders bei Bluthochdruck, Arteriosklerose, koronare Herzkrankheiten oder überstandenem Herzinfarkt.

Aktiv trotz Gelenkbeschwerden


Bei Gelenkbeschwerden stellt sich häufig die Frage: Wie stark belaste ich meine Gelenke? Um diese zu schonen, sind Schwimmen, Aqua-Jogging oder Wassergymnastik optimal. Denn bei der Schwerelosigkeit im Wasser wird das Körpergewicht reduziert, die Gelenke werden weniger belastet. Schwimmen trainiert gezielt einzelne Körperstellen. Zur Stärkung des gesamten Körpers eignet sich Wassergymnastik. Aber auch Radfahren ist ein passender Sport. Beim Rad darauf achten, dass Sitz und Lenker richtig eingestellt sind. Niedrige Gänge schonen die Kniegelenke.

Sport und Diabetes


Für Diabetiker kann Sport ein wichtiger Baustein der Krankheitstherapie sein. Vor allem das kontinuierliche Ausdauertraining bewirkt bei den Körperzellen die vermehrte Aufnahme von Kohlenhydraten. Der Körper benötigt somit weniger Insulin. Die DAK-Gesundheit empfiehlt Joggen und Laufen, Wandern, Radfahren, Schwimmen und Tanzen.

Die DAK-Gesundheit rät, aktiv zu bleiben.

Regelmäßige Bewegung schützt vor Krankheiten

Rückenprobleme? Hauptsache Bewegung!


Das beste Gegenmittel bei Rückenbeschwerden? Bewegung und Sport! Gehen Sie täglich spazieren oder schwingen Sie sich aufs Rad. Das reicht manchmal schon aus. Bewegungsmangel dagegen kann ein Auslöser für Rückenbeschwerden sein. Denn die Ursachen liegen meistens in untrainierten oder in nicht ausgeglichen trainierten Muskeln. Aber auch Stress und psychische Belastungen gelten als Risikofaktoren.


Optimal sind Ausdauersportarten wie Gehen, Joggen, Walken oder Inline-Skaten. Nordic Walking mobilisiert die Wirbelsäule und Rumpfmuskulatur. Auch Schwimmen und Aquafitness eignen sich. Neben der Alltagsbewegung bieten sich einfache Übungsprogramme zur Mobilisierung, Kräftigung und Dehnung an. Lassen Sie sich am besten von Bewegungsexperten beraten und einweisen. Sie wissen am besten, wie Sie Krankheiten mit Sport in den Griff bekommen und unterstützen Sie auf Ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Mehr Tipps und Infos zum Rücken finden Sie unter Gesundheit / Rücken

Sport trotz Krankheit – gehen Sie es langsam an

Bewegung ist das beste Mittel, um zu genesen. Wenn Sie Ihren Sport gern wieder ausüben möchten, sich aber wegen Ihrer Krankheit unsicher sind, bitten Sie Ihren Arzt um Rat. Gemeinsam können Sie einen Bewegungsplan erstellen. Sollten Sie Gruppensport machen oder regelmäßig in ein Fitnessstudio gehen, wird man Ihnen auch dort unterstützend zur Seite stehen können.

Zuletzt aktualisiert:
Thu Sep 10 13:24:48 CEST 2015

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