Häufige Ursachen für Rückenschmerzen: Stress und Depressionen.

Oft unentdeckt: Wie Stress zu Rückenschmerzen führt

So wirken Depressionen und Stress auf unseren Körper

Stress belastet nicht nur die Seele, sondern auch den Körper, zum Beispiel durch Rückenschmerzen. Der Volksmund weiß schon lange, dass Körper und Geist zusammengehören. „Etwas lastet schwer auf den Schultern“ – eine Redewendung, die treffend erklärt, dass auch nicht Sichtbares wie Stress oder Depressionen zu Rückenschmerzen führen können. Dabei hat Stress viele Gesichter: Sorgen, Ärger im Job, Probleme in der Beziehung, Angst vor einer familiären Auseinandersetzung.

Teufelskreis: Stress und Rückenschmerzen

Wird die Ursache nicht richtig erkannt, beginnt ein Teufelskreis mit schwerwiegenden Folgen. Seelische Leiden und Stress setzen dem Rücken zu, Rückenschmerzen wiederum schlagen aufs Gemüt. Bei andauernden Beschwerden verändern sich schließlich die Nervenfasern – der Körper „merkt“ sich den Schmerz. Dann kann schon ein leichter Reiz, wie eine harmlose Berührung, als Schmerz wahrgenommen werden.

Ausweg aus dem Stress: Veränderung des Lebensstils

Es gibt einen Ausweg aus dem Stress und den Rückenschmerzen: Eine grundsätzliche Veränderung des Lebensstils. Nur so kann der Teufelskreis durchbrochen werden. Entscheidend ist, bei Rückenschmerzen sich selbst und die aktuelle Lebenssituation zu beleuchten. Und gegebenenfalls etwas zu verändern.

Anzeichen des Stresses erkennen

Das eigene Verhalten im Alltag hat großen Einfluss auf die Rückengesundheit. Dazu gehört natürlich, dass Sie die Bedürfnisse Ihres Rückens kennen und Ihren Lebensstil darauf einstellen. Hören Sie auf sich und achten Sie auf die Zeichen, die Ihnen Ihr Körper gibt. Vor allem aber schärfen Sie die Wahrnehmung für sich selbst. Haben Sie Symptome, die eine stressbedingte Ursache haben könnten? Dann sind Methoden zur Entspannung und Stressbewältigung für Sie das Richtige. Überlegen Sie zusätzlich, in welchen Situationen Sie Ihrem Rücken etwas Gutes tun können. Wie lässt sich Stress noch abbauen? Kann Bewegung ausreichend in den Alltag integriert werden? Gibt es vielleicht eine Sportart oder Bewegungsform, die gut zu Ihnen passt und die Sie regelmäßig ausüben möchten? In den Antworten auf solche Fragen können Sie die Lösung gegen Stress und Rückenschmerzen finden. 

In Bewegung bleiben trotz Stress und Rückenschmerzen

Viele Rückenschmerz-Patienten vermeiden Bewegung oder befürchten, dass die Schmerzen durch Bewegung schlimmer werden können. Doch Stilhalten ist nicht automatisch die beste Lösung. In dem verständlichen Wunsch, schmerzhaften Bewegungen auszuweichen, neigt man dazu, sich unnatürlich zu bewegen. Das belastet auch andere Bereiche des Körpers übermäßig. Weitere oder eben auch neue Schmerzen sind die Folge.

Behandlung von Rückenschmerzen durch Stress

Es ist wichtig, bei der Behandlung von Rückenschmerzen den ganzen Menschen zu betrachten. Eine ganzheitliche Therapie hilft oft mehr als eine rein symptomatische. Faktoren, wie zum Beispiel Stress, müssen berücksichtigt werden. In sogenannten multimodalen Behandlungskonzepten können Betroffene ihrem Rückenschmerz von allen Seiten zu Leibe Rücken. Dabei werden verschiedene Methoden, wie zum Beispiel Bewegungs- und Verhaltenstherapie miteinander kombiniert. Sie helfen den Patienten, persönliche Belastungen aufzuspüren und zu verringern. So wird nicht nur der Rücken gestärkt, sondern auch die Seele.

Stress rechtzeitig vorbeugen

Am besten beugen Sie Stress und Rückenschmerzen rechtzeitig vor und bringen Körper und Seele in Einklang. Die DAK-Gesundheit unterstützt Sie dabei und bezuschusst Entspannungskurse. Informieren Sie sich jetzt gleich, damit der Stress keine Chance für Rückenschmerzen bekommt.

Zuletzt aktualisiert:
Wed Aug 31 13:24:05 CEST 2016

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