Eine Frau sieht versonnen aus dem Fenster. Ist sie traurig oder depressiv? Fragen wie diese konnten Betroffene an die DAK-Experten der Psycho-Hotline stellen

Die 3 häufigsten Fragen der Psycho-Hotline

Lesen Sie hier, woher Schlafstörungen kommen, warum Sport so wichtig ist und wie Sie depressive Partner unterstützen

Mit dem November kommt die Dunkelheit – und für viele Menschen beginnt eine Zeit trüber Gedanken. Bin ich traurig – oder habe ich sogar eine Depression? Fragen, mit denen sich einige herumplagen. Immerhin war im vergangenen Jahr jeder 20. Berufstätige wegen eines psychischen Leidens krankgeschrieben. Bei der Psycho-Hotline der DAK-Gesundheit konnten Betroffene ihre Fragen stellen – über 100 Anrufer nutzen die Möglichkeit, mit den DAK-Experten über Angststörungen, Depressionen und seelische Gesundheit zu sprechen. Lesen Sie hier die häufigsten Antworten auf Fragen.

Was kann Auslöser von Schlafstörungen sein?

Die Ursachen für Schlafstörungen können äußerst vielfältig sein. Viele Auslöser betreffen die Seele: beruflicher wie privater Ärger oder Stress führen immer häufiger zu einer großen Belastung der Psyche, die sich nur noch schwer davon lösen kann. Auch Einsamkeit und Ängste lassen Menschen nicht schlafen. Zu beachten ist aber auch, dass eine Schlafstörung die Folge einer Krankheit sein kann. Bei zahlreichen psychischen Erkrankungen (z. B. bei einer Depression) leiden die Betroffenen unter einem schlechten Schlaf. Manche körperlichen Erkrankungen verursachen ebenfalls Schlafstörungen. So findet ein Patient mit chronischen Schmerzen in der Regel nur sehr schlecht zur Ruhe. Bei anhaltenden Schlafstörungen sollte daher immer durch den Hausarzt eine Untersuchung auf Grunderkrankungen stattfinden.

Warum ist Sport und Bewegung für die Psyche wichtig?


Regelmäßiger Sport und Bewegung ist nicht nur für unsere körperliche Fitness wichtig, sondern sie stärkt auch unsere Psyche. Studien belegen, dass Menschen, die regelmäßig Sport treiben, seelisch ausgeglichener und sehr viel positiver gestimmt sind, als diejenigen, die keinen Sport treiben. Hinzu kommen die zahlreichen gesundheitsfördernden Effekte, die mit einem moderaten sportlichen Training verbunden sind. So gibt es praktisch keinen Bereich des Körpers, der nicht von regelmäßigem Training profitiert.

Wie unterstütze ich als Angehöriger meinen an Depression erkrankten Partner?


Jedes Jahr erkranken weit über 4 Millionen Menschen in Deutschland an einer Depression. Hiervon ist nicht nur der Patient, sondern auch deren Partner, Familienangehöriger, Freund oder Arbeitskollege betroffen.

Die Krankheit Depression kann einen Menschen völlig verändern. So ist es zum Beispiel möglich, dass Ihr früher lebenslustiger Partner auf einmal schwunglos wird, an Schuldgefühlen, innerer Leere und Hoffnungslosigkeit leidet. In ihrer Hilflosigkeit gegenüber der Depression entwickeln Angehörige oft selbst Schuldgefühle oder gar Ärger über die Erkrankten.

So können Angehörigen ihren depressiven Partner unterstützen:

  • Informieren Sie sich über das Krankheitsbild und akzeptieren diese als Erkrankung!
  • Unterstützen Sie den Betroffenen bei der Suche nach professioneller Hilfe
  • Nehmen Sie Suizidgedanken ernst
  • Halten Sie sich mit gut gemeinten Ratschlägen zurück
  • Seien Sie gesprächsbereit
  • Achten Sie darauf, dass der Betroffene keine wichtigen Entscheidungen trifft

Zuletzt aktualisiert:
Thu Nov 26 08:27:27 CET 2015
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