Internetsucht vorbeugen: Mit diesen Tipps klappt es!

Internetsucht vorbeugen: So klappt der verantwortungsvolle Umgang

Hilfe suchen, Onlinekonsum beobachten – Tipps gegen Computerabhängigkeit

Wer einer Internetsucht vorbeugen möchte, sollte vor allem auf zwei Aspekte achten: das soziale Umfeld und das eigene Verhalten im Internet. Denn wer Unterstützung im eigenen häuslichen Umfeld sucht und bereit ist, sein Verhalten zu hinterfragen, ist bereits auf dem besten Weg zu einem verantwortungsbewussten Onlinekonsum.

Internetsucht vorbeugen und Hilfe im sozialen Umfeld suchen


Wer das Gefühl hat, dass er an seinem Internetkonsum etwas ändern möchte, sucht am besten zunächst Unterstützung in seinem sozialen Umfeld. Bei einem Familienmitglied oder einem Freund, zu dem ein besonders enges Verhältnis besteht, sollten Bedenken offen angesprochen und ausgetauscht werden. Gemeinsam können dann Ziele gesetzt werden, um einer Internetsucht vorzubeugen, zum Beispiel in Bezug auf die Zeit, die der Betroffene im Internet verbringt, oder die Aktivitäten, mit denen er sich online beschäftigt.

Das eigene Verhalten kennen und Internetsucht vorbeugen


Um sich selbst sinnvolle und nachhaltige Ziele zu setzen, muss man sich seines Surf- und Onlineverhaltens bewusst sein. Dafür ist es wichtig, das eigene Verhalten eine Zeit lang zu beobachten und zum Beispiel mit Hilfe eines Internet-Tagesbuchs zu dokumentieren. Diese Beobachtungen können dann mit dem Ampelmodell bewertet werden, um zu verstehen, welche Aktivitäten im Internet besonders suchtgefährdend sind und welche eher unbedenklich.

Auf diese Weise erhalten Betroffene, aber auch Angehörige und Eltern ein besseres Verständnis für das Ausmaß des Internetkonsums, sodass im nächsten Schritt gemeinsam Ziele zur Kontrolle der Onlinenutzung aufgestellt werden können. Diese Ziele sollten dann sowohl die inhaltliche Gestaltung als auch die Nutzungszeit umfassen, um so einer Internetsucht vorzubeugen.

Internetsucht bei Kindern vorbeugen


Bei der Internetnutzung von Kindern spielt vor allem auch die Rolle und das Verhalten der Eltern eine große Rolle. So hat beispielsweise eine aktuelle Umfrage der DAK-Gesundheit ergeben, dass nur jedes zweite Elternteil Regeln festgelegt hat, wie viel Zeit der Nachwuchs im Internet verbringen darf. Wenn Eltern allerdings den Internetkonsum ihrer Kinder im Blick haben und es gegebenenfalls auch festgelegte zeitliche und inhaltliche Regeln für die Abstecher in die Online-Welt gibt, kann man einer Internetsucht damit oft schon vorbeugen.

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Zuletzt aktualisiert:
Mon Nov 30 10:45:53 CET 2015
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