Nein, danke! Die DAK-Gesundheit unterstützt angehende Nichtraucher.

Rauchen ade – mit Hilfe beim Aufhören

Wie Sie angehende Nichtraucher unterstützen können

Ihre Hilfe beim Aufhören wollen Sie gerne anbieten, wenn Ihr Partner oder Ihr Kind, ein Freund oder Kollege sich das Rauchen abgewöhnen möchte. Sie fragen sich allerdings, wie das konkret aussehen könnte? Hier erfahren Sie es.

Hilfestellung beim Aufhören: So geht’s los

Überstürzen Sie nichts, gehen Sie Schritt für Schritt vor, und zwar – das ist ganz wichtig – ohne dem anderen etwas aufzudrängen oder ihn unter Druck zu setzen. 

Alles übers Rauchen und das Aufhören: Machen Sie sich schlau


Um eine gute Hilfe zu sein, informieren Sie sich ausführlich. Auf den Rauchstopp-Seiten der DAK-Gesundheit sind Sie dazu natürlich goldrichtig. So wissen Sie, womit der Noch-Raucher, den Sie begleiten, zu rechnen hat.

Hilfe anbieten, aber nicht aufdrängen


Für viele, die mit Rauchen aufhören möchten, ist das ein schwieriges Unterfangen, bei dem sie Unterstützung brauchen können. Wenn Ihr Gegenüber signalisiert, dass es nicht mehr rauchen will, bestärken Sie es und bieten Sie Ihre Hilfe an. Die Entscheidung, ob dieses Angebot angenommen wird, sollte ganz beim Raucher liegen. 

Entscheidend fürs Aufhören: der Wille des Noch-Rauchers


So sehr Sie es vielleicht begrüßen würden: Niemand, der nicht wirklich dafür bereit ist, wird gegen seinen Willen mit dem Rauchen aufhören. Sollte Ihre „Hilfe“ beim Nikotinentzug also so aussehen, dass Sie versuchen, dem anderen etwas aufzudrängen oder ihn unter Druck zu setzen, erweisen Sie ihm und sich damit einen Bärendienst. 

Die größte Hilfe: Motivieren Sie, machen Sie Mut 


Die überwiegende Mehrheit aller Raucher würde eigentlich gerne wieder aufhören. Misserfolge bei früheren Versuchen, Befürchtungen und negative Erwartungen und letztlich die Sucht stehen dem jedoch im Wege. Daher ist es eine große Hilfe, wenn man beim Schlussmachen mit dem Rauchen ermutigt und bestärkt wird. Ein paar Beispiele: 

  • „Das wird vielleicht nicht einfach. Aber bei Millionen von Ex-Rauchern in Deutschland hat es mit dem Aufhören ja auch geklappt. Warum solltest du nicht der Nächste sein?“

  • „Es kann schon sein, dass du in schwierige Situationen kommst. Doch du kannst immer auf meine Hilfe zählen. Melde dich einfach – egal, wann es ist.“

  • „Ich kann verstehen, dass du auch ein bisschen Angst vorm Aufhören hast. Und dass du dich auf der anderen Seite darauf freust, wieder tief durchzuatmen und nicht mehr ständig ans Rauchen denken zu müssen. Ist ja auch eine schöne Vorstellung – wieder frei zu sein. Und die kann Wirklichkeit werden.“

  • „Wenn du dich fragst, wie du die oder die Situation ohne zu rauchen packen sollst – frag doch einfach mich als Nichtraucher. Denn auch Nichtraucher haben Stress. Und ich kann mich auch entspannen, Spaß haben oder Pausen machen – ohne Zigarette.“

  • „Du hast schon so viel in deinem Leben gemeistert. Das war auch nicht immer leicht, aber letztlich hast du es geschafft. Das mit dem Rauchen kann das Nächste auf der Liste sein.“

Hilfe in der ersten Zeit nach dem Aufhören

Der Anfang ist gemacht? Großartig! Doch die eigentlichen Herausforderungen des Nicht-mehr-Rauchens kommen erst noch. Wie Ihre Hilfe beim Aufhören und Durchhalten jetzt aussehen kann: 

Immer eine Hilfe: Sorgen Sie für Ablenkung


Gerade in den ersten Tagen nach dem Aufhören ist es eine Hilfe, wenn Sie den Nicht-mehr-Raucher etwas auf Trab halten. Wie wäre es mit einer Einladung in die Sauna, ins Kino, Theater oder zum Schwimmen? Also an Orte, an denen er oder sie ohnehin nicht rauchen könnte und auch anderen nicht beim Rauchen zusehen muss. Oder machen Sie einen langen Spaziergang, genießen Sie die frische Luft. Sie könnten auch gemeinsam die verrauchten Gardinen des Ex-Rauchers waschen oder vielleicht der Küche, in der immer geraucht wurde, einen neuen Anstrich verpassen. 

Bieten Sie sich als Hilfe beim Dampfablassen an


Mit dem Rauchen aufzuhören führt bei vielen zu Nervosität und Gereiztheit. Wenn Sie Ihre Hilfe anbieten, machen Sie Ihrem Gegenüber klar, dass es in dieser Zeit ruhig bei Ihnen Dampf ablassen kann. Bedenken Sie, dass emotionale Entgleisungen beim Aufhören mit dem Rauchen vorübergehend sind und nichts mit Ihnen persönlich zu tun haben. Ihre Beziehung wird darunter nicht dauerhaft leiden, sondern kann durch Ihre Anteilnahme und Hilfe sogar noch tiefer werden. 

Würdigen Sie Fortschritte beim Kampf gegen das Rauchen


Nach den ersten Tagen ohne Rauchen ist definitiv ein Lob angebracht. Sicherlich freut sich der frischgebackene Nichtraucher über Ihre Anerkennung für seine Mühen beim Aufhören. Was immer Ihnen an positiven Veränderungen an ihm auffällt: Sprechen Sie es an. Zum Beispiel, dass der Geruch nach kaltem Rauch – steter Begleiter beim Rauchen – weg ist oder dass seine Haut seit dem Aufhören schon merklich frischer aussieht.

Hilfe, ein Rückfall! Was Sie jetzt tun können

Das Aufhören mit dem Rauchen ist für viele ein längerer Weg. Dass es dabei – trotz aller Hilfe, die Sie und andere bieten – auch mal zu Stillstand, Umwegen oder Rückschritten kommt, ist ganz normal. Rechnen Sie damit, dass nicht alles glatt geht. Vermutlich ist Ihr Schützling selbst am ärgerlichsten und traurigsten, wenn es mal hakt. Vorwürfe helfen daher nicht weiter. 

Aufhören, Teil 2: Ihre Hilfe wird weiter benötigt 


Eine große Hilfe ist es, wieder Mut zu machen und zu betonen, dass durch einen Rückschritt nicht alles verloren ist – das denken nämlich viele nach einem Ausrutscher. Was in Sachen Aufhören bereits erreicht wurde, nimmt einem niemand. Jedes einzelne Mal, an dem darauf verzichtet wurde, eine Zigarette zu rauchen, ist gut für die Gesundheit. Zudem kann der angehende Nichtraucher auf seinen schon gemachten Erfahrungen aufbauen, damit es beim weiteren Weg – dauerhaft weg vom Rauchen – noch besser klappt.

Zuletzt aktualisiert:
Thu Jan 07 12:39:44 CET 2016

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