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Studie des russischen Mediziners Nikolai Anitschkow


Die Angst vor Eiern ist nach einer Studie des russischen Mediziners Nikolai Anitschkow entstanden. Der hat Kaninchen mit Eigelb gefüttert, um dessen Wirkung auf den Organismus zu studieren. Allerdings fressen Kaninchen in der Natur kein Eigelb. Auch der Osterhase nicht. Dementsprechend sind die Versuchskaninchen dann über den Jordan gehopst ... Und wer war, laut Professor Anitschkow, schuld daran? Das Cholesterin! Na toll. In den Jahrzehnten darauf folgten ein paar weitere Studien, die außer viel Rumeiern nichts Belastbares hervorgebracht haben. Es wird also Zeit, das Image der Eier mal etwas aufzupolieren.

Zum Beispiel mit diesem Fakt: Ein Eigelb enthält jeden einzelnen Nährstoff, der benötigt wird, um ein fertiges Lebewesen, ein Küken, entstehen zu lassen. Und es enthält, bis auf Vitamin C, alle Vitamine, die wir brauchen. Außerdem ist viel Lecithin drin – eine Art Schmierfett für unser Gehirn.
Und apropos „ins Auge blicken“: Auch hier hilft das Eigelb. Im Eigelb stecken Carotinoide. Die sind gut für den „gelben Fleck“ – eine Stelle im Auge mit besonders vielen Sehzellen. Je älter man wird, desto mehr werden diese Zellen durch freie Radikale und UV-Licht geschädigt. Davor können Carotinoide den gelben Fleck schützen. Wenn das mal kein Argument ist, das Gelbe im Ei wieder wie das sprichwörtliche „Gelbe vom Ei“ zu behandeln ... Also, iss Eier ruhig ohne schlechtes Gewissen.


Wenn du jetzt sagst „Jo, die Eier hab ich!“, dann kommt hier ein Rezept für dich ...

Fettarmer Eiersalat mit Hüttenkäse

Zutaten für 2 Portionen:
5 Eier
1 Becher Hüttenkäse
1 EL saure Sahne
2 TL Senf (mittelscharf)
½ Bund Petersilie
Salz, weißer Pfeffer, Currypulver
Zubereitungszeit (inkl. Kochzeit): ca. 13 Minuten
So geht's:
Die Eier in 8 Minuten hart kochen.
In der Zwischenzeit Hüttenkäse, saure Sahne und Senf in einer
Schüssel glatt rühren. Die Petersilie waschen und hacken.
Die Eier abschrecken und pellen. Anschließend mit einer Gabel
zerdrücken.
Hüttenkäsemischung, zerkleinerte Eier und Petersilie mischen
und mit Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken.

Extratipp: Champignons oder Radieschen schmecken in diesem Salat