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Die innere Uhr: So tickt der Körper 

Körperfunktionen wie Stoffwechsel, Herzschlag oder Körpertemperatur folgen einem bestimmten Rhythmus. Ein bestimmter Teil unseres Gehirns, der sogenannte Nucleus suprachiasmaticus, reguliert unseren Schlaf-Wach-Kreislauf und andere Prozesse in unserem Körper im Einklang mit der Sonnenzeit. Studien belegen, dass wir am frühen Abend die beste Leistung bringen, weil dann unsere Kernkörpertemperatur am höchsten ist. Unsere Muskeln sind geschmeidiger und der Stoffwechsel ist aktiver. 

Trotzdem tickt die innere Uhr nicht bei jedem gleich. Wissenschaftler unterteilen uns in zwei unterschiedliche Chronotypen: Lerchen und Eulen. Manche Menschen sind Frühaufsteher (Lerchen), andere leidenschaftliche Langschläfer (Eulen). Aber auch unser Alltag beeinflusst unseren Biorhythmus. Stress, Arbeit und Essgewohnheiten sind ebenfalls Faktoren, die sich auf unsere körperliche Verfassung und unser Leistungsvermögen auswirken. 


Training für Frühaufsteher 

Gleich bei Tagesanbruch aus den Federn zu kommen lohnt sich. Wer morgens früh auf den Beinen ist und am liebsten gleich eine Runde trainiert oder Joggen geht, profitiert von leeren Fitnessstudios und dem Luxus, den schönen Seeweg oder Waldpfad ganz für sich zu haben. Außerdem kannst du dir gleich am Morgen auf die Schulter klopfen, weil du schon fleißig warst. Sportler profitieren davon, früh aufzustehen. Forscher der University of Birmingham fanden heraus, dass Lerchen den ganzen Tag über ein stabileres Fitnessniveau haben als müde Eulen und körperlich leistungsfähiger sind.  

Aber Vorsicht: Übertreiben solltest du das morgendliche Workout auf leeren Magen nicht. Wer viel leisten will, braucht Energie - ohne Energie lässt die Konzentration nach und das Verletzungsrisiko steigt. 



Sport am Abend 

Wer eher der Eulen-Typ ist, muss sich keine Sorgen machen, dass er weniger leistungsfähig ist. Denn wer länger schläft, ist meist entspannter. Untersuchungen belegen, dass es sich positiv auf unsere mentale Gesundheit und unsere geistige Leistungsfähigkeit auswirkt, länger zu schlafen. Abends zu trainieren bringt noch weitere Vorteile mit sich. Denn laut einer Studie des Instituts für Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich wirkt sich lockeres Training positiv auf unsere Schlafqualität aus. Außerdem ist abendlicher Sport ein effektiver Weg, Stress abzubauen und den Kopf frei zu bekommen. Und der Körper hat in der Nacht genügend Zeit sich zu erholen.  

Doch auch hier gilt es etwas zu beachten: Zwischen dem Training und der Schlafenszeit sollten mindestens zwei Stunden liegen, denn sonst ist der Körper zu hochgepusht und findet keine Ruhe.