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Die Farbe Rot  

Unterschätze nie die Macht der Farben. „Rot vor Wut“ oder „Ich sehe Rot“ – Sprichwörter wie diese kommen nicht von ungefähr. Wenn wir uns sehr aufregen, steigt uns das Blut in die Wangen und wir bekommen Farbe im Gesicht. Bei Angst werden wir eher blass, denn das Blut entweicht. Mit Rot assoziieren wir automatisch starke Gefühle wie Wut oder Liebe. Das ist bei Menschen auf der ganzen Welt so. 

In der Tierwelt ist die Farbe Rot häufig sexuell konnotiert und fördert bei zahlreichen Spezies Manneskraft und Testosteron. Ein Beispiel hierfür ist der rot leuchtende Hintern eines Pavian-Männchens. Rot macht eben ordentlich Eindruck.  

Und genau das gilt auch für den Sport. Ganz gleich, ob wir uns die amerikanische NFL oder die Bundesliga anschauen – die dominierenden Mannschaften sind meist in Rot gekleidet oder besitzen ein vorrangig rotes Team-Logo. Sportpsychologen wissen: Rot ist die Farbe der Sieger.  
 

Rot macht dich zum Sieger  

Die beiden amerikanischen Psychologen Russell A. Hill und Robert A. Barton fanden in Studien heraus, dass die Farbe Rot die Erfolgschancen im Wettkampf steigert. Wer sich rot anzieht, wird als aggressiv, tapfer und dominant wahrgenommen – und hat so bessere Chancen, zu gewinnen, da sich die Mitbewerber eingeschüchtert fühlen. Für ihre Untersuchungen zur Farbwirkung von Rot analysierten die Forscher vor allem Zweikampf-Sportarten wie Taekwondo, Wrestling oder Boxen. Bei der Olympiade 2004 fanden sie heraus, dass Kämpfer in roter Kleidung deutlich mehr Wettkämpfe gewannen als diejenigen, die Blau trugen.  

Doch Rot wirkt nicht nur auf andere, sondern auch auf dich: Farbpsychologen haben nachgewiesen, dass Rot das Selbstvertrauen und die Zielstrebigkeit stärkt, körperliche Energie freisetzen kann und somit die Leistungsfähigkeit und Dynamik pusht. Dazu wirkt Rot stimulierend, fördert den Bewegungsdrang und stärkt das Durchsetzungsvermögen. 

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Kraftvolle Farben 

Rot ist natürlich nicht die einzige Farbe, die eine Wirkung auf uns hat. Während manche Farben, wie etwa Braun, kaum Einfluss auf unsere Psyche haben, hat die Wahrnehmung bestimmter Farben nachweislich sogar physiologische Effekte.  

Pink: Studien zeigen, dass Pink die Muskelstärke verringern kann, für einen niedrigeren Blutdruck sorgt und die Herzrate reduziert. Aufgrund dieser Eigenschaften gibt es in manchen Gefängnissen pinke Zellen. Sie sollen aggressive Insassen beruhigen. 

Blau: Blau ist die Lieblingsfarbe der meisten Menschen. Schaut man sich die Teamfarben erfolgreicher Mannschaften beim Football, Basketball oder Fußball an, ist neben Rot die Farbe Blau dominierend. Blau lässt uns sympathischer wirken, was sich im Sport vor allem dann positiv auswirkt, wenn man Fans für sich gewinnen will. Aber Blau kann noch mehr. Die Farbe steht für Stabilität und Sicherheit und wirkt beruhigend. Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass Blau unsere Kreativität fördert. Gleichzeitig wirkt die Farbe beruhigend und stärkt unsere Konzentration

Grün: Grün wirkt auf viele Menschen beruhigend und harmonisierend. Die Farbe steht für Sicherheit und Hoffnung. Untersuchungen haben gezeigt, dass Grün die Konzentration und das Denken fördern kann. In der Farbtherapie wird grünes Licht eingesetzt, um Stimmungsschwankungen zu behandeln. Außerdem kann Grün bei der Regenerierung von Muskelzellen helfen. 

Gelb: Die warme Farbe Gelb wirkt stimulierend, stimmungsaufhellend und sogar appetitanregend. Aus psychologischer Sicht ist die Farbe sehr kraftvoll, denn sie wird mit Glück, Lachen und Optimismus assoziiert. Ein gelbes Workout-Outfit kann also für einen gutgelaunten Start ins Training sorgen.