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Welche Vorteile bietet die DAK-Gesundheit für Selbstständige?

Lassen Sie sich überzeugen. Wählen Sie aus unseren Leistungen und Services genau die aus, die Sie momentan brauchen, zum Beispiel von:

  • attraktive Wahltarife, um Beiträge zu sparen
  • Onlinecoachings – gegen Stress und Schlafstörungen
  • Spezialisten für jede Erkrankung
  • Bonusprogramm mit Sach-oder Geldprämien
  • Kostenfreie Familienversicherung
  • günstige Tarife für Zahnersatz                            

Welche Beiträge müssen Selbstständige an die Krankenkasse zahlen?

Der Beitragssatz mit Anspruch auf Krankengeld für Selbstständige beträgt bei der DAK-Gesundheit 16,1 Prozent. Er setzt sich zusammen aus dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag von 1,5 Prozent.

Der Beitragssatz ohne Anspruch auf Krankengeld beträgt 15,5 Prozent und besteht aus dem ermäßigten Beitragssatz von 14,0 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag von 1,5 Prozent.

Beiträge in der Krankenversicherung für Selbstständige mit Einnahmen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze (Mindestbemessungsgrenze 1.038,33 Euro 2020 vorläufig) 
 Beitragssatz monatlicher Beitrag
Selbstständige ohne Krankengeldanspruch15,5 %mindestens 164,56 
Selbstständige mit Krankengeldanspruch16,1 %mindestens 170,93  €
Beiträge in der Krankenversicherung für Selbstständige mit Einnahmen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze (Mindestbemessungsgrenze 1.038,33 Euro 2019) 
 Beitragssatz monatlicher Beitrag
Selbstständige ohne Krankengeldanspruch15,5 %mindestens 160,94 €
Selbstständige mit Krankengeldanspruch16,1 %mindestens 167,17 €
Beiträge in der Krankenversicherung für Selbstständige mit Einnahmen über der Beitragsbemessungsgrenze von 4.687,50 Euro (2020 vorläufig)
 Beitragssatz monatlicher Beitrag
Selbstständige ohne Krankengeldanspruch15,5 %höchstens 726,56  €
Selbstständige mit Krankengeldanspruch16,1 %höchstens 754,69  €


Beiträge in der Krankenversicherung für Selbstständige mit Einnahmen über der Beitragsbemessungsgrenze von 4.537,50 Euro (2019)
 Beitragssatz monatlicher Beitrag
Selbstständige ohne Krankengeldanspruch15,5 %höchstens 703,31 €
Selbstständige mit Krankengeldanspruch16,1 %höchstens 730,54 €
Beiträge für Selbstständige in der Pflegeversicherung (2020 vorläufig)
 Beitragssatzmonatlicher Beitrag
Selbstständige3,05 %mindestens 32,38 € 
höchstens 142,97  €
Kinderlose Selbstständige ab 23 Jahren3,3 % (3,05 % + 0,25 %)mindestens 35,04  €
höchstens 154,69  €


Beiträge für Selbstständige in der Pflegeversicherung (2019)
 Beitragssatzmonatlicher Beitrag
Selbstständige3,05 %mindestens 31,67 € 
höchstens 138,39 
Kinderlose Selbstständige ab 23 Jahren3,3 % (3,05 % + 0,25 %)mindestens 34,26 €
höchstens 149,74 €

Auf welche Einnahmen muss ich Beiträge zahlen?

Der Beitrag, den Sie für Ihre Krankenversicherung als Selbstständiger zahlen, passt sich bei uns Ihrem Einkommen an. Wenn Sie hauptberuflich selbstständig sind, berechnen wir die Beiträge anhand Ihres beitragspflichtigen Gesamteinkommens. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Einkünfte aus Ihrer selbstständigen Arbeit (steuerrechtlicher Gewinn)
  • Einnahmen aus Kapitalvermögen
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

Als Mindesteinnahme gilt ein gesetzlicher Betrag von 1.061,67 Euro (2020 vorläufig) / 1.038,33 Euro (2019) monatlich. Auch wenn Sie weniger verdienen, ist dies das geringstmögliche Einkommen für die Berechnung der Beiträge. Höchstens zahlen Sie Beiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 4687,50 (2020 vorläufig) / 4.537,50 Euro (2019). Wenn Ihr regelmäßiges Einkommen  niedriger ist, berechnen wir Ihre Beiträge nach Ihrem tatsächlichen Einkommen.

Wie weise ich als Selbstständiger mein Arbeitseinkommen nach?

Die Grundlage für die Beitragsberechnung ist Ihr Einkommensteuerbescheid. Wenn noch kein Einkommensteuerbescheid vorliegt, zum Beispiel weil die selbstständige Tätigkeit neu aufgenommen wurde, berücksichtigen wir auch andere Nachweise.
Die Höhe der Beiträge bestimmen wir endgültig, wenn der Einkommensteuerbescheid für das jeweilige Kalenderjahr vorliegt – bis dahin erfolgt eine vorläufige Einstufung nach dem letzten Bescheid.
Bei der endgültigen Festlegung werden alle Schwankungen des Jahres berücksichtigt. Sind die Einnahmen niedriger als angenommen, erstatten oder verrechnen wir die zu viel gezahlten Beiträge, sind sie höher, zahlen Sie die fehlenden Beiträge nach.

Für Versicherte mit Einnahmen über der Beitragsbemessungsgrenze von 4.687,50 Euro monatlich (2020 vorläufig) / 4.537,50 Euro monatlich (2019), die keine Rente oder Versorgungsbezüge beziehen, werden die Beiträge immer endgültig festgesetzt. Stellt sich später heraus, dass Ihre Einnahmen die Beitragsbemessungsgrenze unterschreiten, können Sie innerhalb von drei Jahren eine Erstattung beantragen. Dafür benötigen wir Einkommensnachweise und den Einkommensteuerbescheid.

Kann ich meine Beiträge bei einem Gewinneinbruch anpassen?

Bei einem Gewinneinbruch kann die DAK-Gesundheit Ihren Beitrag kurzfristig senken. Voraussetzung: Ihr aktuelles Arbeitseinkommen ist mehr als 25 Prozent niedriger als das zuletzt nachgewiesene. Reichen Sie dafür einen formlosen Antrag und einen aktuellen Vorauszahlungsbescheid zur Einkommensteuer ein. Entrichten Sie keine Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer, reicht eine Bestätigung des Finanzamtes.

Sobald Antrag und Nachweise vorliegen, senken wir Ihren Beitrag vorläufig ab dem Folgemonat. Liegt der Einkommensteuerbescheid vor, berechnen wir die Beiträge für das betreffende Jahr endgültig.

Wenn Ihr aktuelles Arbeitseinkommen weiterhin um mehr als 25 Prozent niedriger ist, können wir Ihren vorläufigen Beitrag weiterhin reduzieren. Senden Sie uns dafür einen aktuellen Vorauszahlungsbescheid zu.