DAK-Gesundheit schaltet Stresshotline

Experten geben am 7. März Tipps zum Umgang mit Stress im Job

Stress im Büro kann zu Höchstleistungen antreiben und gehört zur Arbeitswelt dazu. Nehmen die Belastungen allerdings überhand, kann die Gesundheit in Gefahr sein. Wann Arbeitsstress gefährlich wird und wie man für Entspannung sorgen kann, erfahren Interessierte an der Stresshotline der DAK-Gesundheit. Experten geben am Donnerstag, den 7. März, Tipps zum Umgang mit Belastungen am Arbeitsplatz. Das kostenfreie Angebot gilt für Versicherte aller Kassen.

Psychische Belastungen im Job sind einem Großteil der Deutschen vertraut. Dies belegt der „Stressreport Deutschland 2012“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Demnach fühlen sich die meisten vor allem durch die Betreuung mehrerer Aufgaben gleichzeitig und durch Termin- und Leistungsdruck gestresst.

Bei ständiger Erreichbarkeit drohen Depressionen

Auch der aktuelle Gesundheitsreport der DAK-Gesundheit belegt die ernstzunehmende Gefahr, die von übermäßigem Bürostress ausgeht: Zwar wird der Studie nach nur fast jeder Sechste einmal pro Woche oder öfter außerhalb der Arbeitszeit angerufen, für diese Personengruppe gilt allerdings bereits ein erhöhtes Risiko, an einer psychischen Störung zu erkranken. Noch höher ist das Gesundheitsrisiko für rund 8 Prozent der Befragten: Sie sind rund um die Uhr für den Chef und Kollegen erreichbar und jeder Vierte von ihnen leidet an einer Depression.

„Häufig führt dieses Ungleichgewicht zwischen Belastung und Entspannung zu Überforderung und ungesundem Stress“, erklärt Ralf Kremer, Stressexperte der DAK-Gesundheit „Das beste Mittel gegen Stress im Büro ist ein privates Umfeld mit Menschen und Aktivitäten, die dabei helfen, die Akkus nach Feierabend wieder aufladen zu können.“ Hinzu kommt der richtige Umgang mit Belastungen. Wie man Überlastungen vermeidet und sich in stressigen Situationen korrekt verhält, könne man lernen, so Kremer.

Expertenrat am Telefon

Ab wann nimmt der Stress im Job überhand? Wo lauern die Gefahren und wie finde ich aus akuten Situationen der Überlastung heraus? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Stressbewältigung geben Experten der DAK-Gesundheit am 7. März 2013 am Telefon. Die Stresshotline ist zwischen 8 und 20 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 1111841 zu erreichen. Informationen gibt es in jedem Servicezentrum der Krankenkasse bundesweit.

* Der DAK-Gesundheitsreport 2013 hat den Themenschwerpunkt „Update psychische Erkrankungen – Sind wir heute anders krank?“. Für den Report hat die die DAK-Gesundheit die Krankschreibungen von 2,7 Millionen erwerbstätigen Versicherten mit Hilfe des IGES Instituts aus Berlin ausgewertet.

Zuletzt aktualisiert:
Nov 26, 2013

Jörg Bodanowitz

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