Bundesweiter DAK-Gesundheitsreport 2013

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Die Krankschreibungen von Arbeitnehmern aufgrund psychischer Leiden erreichten 2012 einen neuen Höhepunkt. Laut aktuellem DAK-Gesundheitsreport haben sich zwischen 1997 und 2012 die Fehltage durch Depressionen und andere psychische Krankheiten mehr als verdoppelt (plus 165 Prozent).

Pressemitteilung

DAK-Gesundheitsreport 2013: DAK-Gesundheit fordert sachliche Debatte über psychische Krankheiten

Burnout-Verbreitung wird deutlich überschätzt

Die Krankschreibungen von Arbeitnehmern aufgrund psychischer Leiden erreichten 2012 einen neuen Höhepunkt. Laut aktuellem DAK-Gesundheitsreport haben sich zwischen 1997 und 2012 die Fehltage durch Depressionen und andere psychische Krankheiten mehr als verdoppelt (plus 165 Prozent). Dieser Trend bei den Krankschreibungen lässt auf den ersten Blick vermuten, die Deutschen würden sich zu einem Volk von psychisch Kranken entwickeln. Epidemiologische Studien belegen jedoch: Psychische Störungen sind seit Jahrzehnten in der Bevölkerung nahezu gleich verbreitet. „Das Bewusstsein und die Sensibilität von Ärzten und Patienten diesen Krankheiten gegenüber haben sich deutlich verändert“, betont Herbert Rebscher, Chef der DAK-Gesundheit.

Die DAK-Gesundheit stellt fest, dass sich die Fehltage in den Betrieben deutlich verschieben: Während sich 1997 nur jeder 50. Erwerbstätige wegen eines psychischen Leidens krankmeldete, war es bereits jeder 22. im Jahr 2012. Frauen waren dabei fast doppelt so häufig betroffen wie Männer. Viele Arbeitnehmer werden heute mit einem psychischen Leiden krankgeschrieben, während sie früher mit Diagnosen wie chronische Rückenschmerzen oder Magenbeschwerden arbeitsunfähig gewesen wären. „Wir brauchen eine ehrliche und sachliche Debatte, um diese Entwicklung in der Arbeitswelt richtig bewerten zu können“, erklärt Rebscher. „Denn die Arbeitsausfälle sind für Betriebe schwerwiegend. Psychische Erkrankungen dauern meist lange“. Der DAK-Gesundheitsreport 2013 rollt die Diskussion anhand der eigenen Krankenstandsanalyse sowie Befragungen von über 3.000 Arbeitnehmern und Ärzten neu auf.

Sind wir heute anders krank?

Arbeitsunfähigkeitsdaten geben zuverlässig Auskunft über das Ausmaß psychischer Diagnosen bei Krankschreibungen. Sie spiegeln allerdings nicht zwangsläufig die tatsächliche Verbreitung psychischer Erkrankungen wider.

Frank Jacobi, Professor an der Psychologischen Hochschule Berlin, erläutert: „Es gibt keine Hinweise darauf, dass heute mehr Menschen psychische Störungen haben als vor 20 Jahren“. Im DAK-Gesundheitsreport 2013 werden deshalb folgende Fragen näher untersucht: Sind wir anders krank als früher? Gibt es neue, bisher in der Öffentlichkeit zu wenig diskutierte Gründe für den Anstieg seelischer Erkrankungen bei Arbeitsunfähigkeit? Seit einigen Jahren läuft eine breite öffentliche Debatte über das Burnout-Syndrom. Sie hat wesentlich dazu beigetragen, die psychischen Erkrankungen stärker in den Fokus zu rücken. Der DAK-Gesundheitsreport 2013 hinterfragt, ob das Thema Burnout bei den psychischen Krankheiten wirklich die Bedeutung hat, wie es in der öffentlichen Debatte häufig scheint. Der Report analysiert darüber hinaus, welche Rolle die Arbeitswelt für psychische Erkrankungen spielt.

Burnout ist kein Massenphänomen

Im vergangenen Jahr hatten die Ärzte nur bei jedem 500. Mann und jeder 330. Frau ein Burnout auf der Krankschreibung vermerkt. „Es gibt offensichtlich kein Massenphänomen Burnout“, betont Rebscher. „Burnout ist eine Art Risikozustand und keine Krankheit“. Der Begriff sei auch durch die breite Berichterstattung in den Medien positiver besetzt und sozial akzeptierter als eine Depression. Burnout-Betroffene hätten in der öffentlichen Wahrnehmung meist sehr engagiert gearbeitet und seien dadurch „ausgebrannt“. Insofern hat die öffentliche Debatte dazu beigetragen, dass Arbeitnehmer beim Arzt leichter über psychische Beschwerden sprechen.

In der Öffentlichkeit wird das Thema Burnout häufig wie eine eigenständige psychische Krankheit behandelt. In der Praxis vermerken die Ärzte diese Zusatzdiagnose auf der Krankmeldung meist ergänzend bei Depressionen und Anpassungsstörungen. Burnout kann unter einer Zusatzcodierung (Z 73) auf der Krankmeldung begleitend vermerkt werden. Unter dieser Zusatzcodierung werden „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ erfasst.

Vor einigen Jahren spielte das Burnout kaum eine Rolle. Die Zusatzcodierung wurde noch im Jahr 2004 so gut wie gar nicht auf der Krankmeldung vermerkt. Bis 2012 lässt sich - auch bedingt durch das geringe Anfangsniveau - ein steiler Anstieg verzeichnen. Insgesamt werden durch die Zusatzcodierung Krankschreibungen mit einem Volumen von etwa zehn Ausfalltagen pro 100 Erwerbstätige begründet. Zum Vergleich: Die Depression verursacht mit 85 Fehltagen pro 100 Arbeitnehmer mehr als acht Mal so viele Ausfalltage.

Ständige Job-Telefonate in der Freizeit führen zu Depressionen

Berufliche Telefonate außerhalb der Arbeitszeit sind sehr viel weniger verbreitet, als die öffentliche Debatte vermuten lässt. Zwar haben neun von zehn Arbeitnehmern (87,3 Prozent) ihre Telefonnummern beim Arbeitgeber hinterlegt und sind dadurch grundsätzlich ständig erreichbar. Offenbar macht der Arbeitgeber jedoch wenig Gebrauch davon, die Mitarbeiter anzurufen. Denn über die Hälfte (51,7 Prozent) der Befragten werden nie von Kollegen oder Vorgesetzten außerhalb der Arbeitszeit angerufen. Nur ein knappes Drittel ist gelegentlich (seltener als einmal pro Woche) mit Anrufen konfrontiert.

Fast jeder Sechste wird jedoch einmal pro Woche oder öfter außerhalb der Arbeitszeit angerufen. Alarmierend ist, dass schon ein mittleres Ausmaß an Erreichbarkeit (bis zu einmal pro Woche) nach Feierabend mit einem erhöhten Risiko verbunden ist, an einer psychischen Störung zu erkranken. Noch höher ist das Gesundheitsrisiko für die etwa acht Prozent der ständig erreichbaren Mitarbeiter: Jeder Vierte von ihnen leidet unter einer Depression. Das sind rund zwei Prozent der Arbeitnehmer. „Für diese kleine Gruppe hat der Wegfall der Grenze zwischen Beruf und Privatleben einen hohen Preis“, betont Rebscher.

Belastung durch E-Mails schätzen Befragte geringer ein

Im Vergleich zur telefonischen Erreichbarkeit empfinden die Befragten die Belastung durch E-Mails geringer. Auch wenn zwei Drittel der Beschäftigten nicht ständig per E-Mail erreichbar sind, liest mehr als jeder Zehnte (11,7 Prozent) täglich oder fast täglich dienstliche E-Mails außerhalb der Arbeitszeit. Allerdings fühlen sich zwei von drei dieser Personen nicht durch das Lesen der Mails nach Feierabend belastet. Immerhin neun Prozent checken ihre Mails mehrmals in der Woche abends oder am Wochenende.

Psychische Probleme bleiben Stigma im Betrieb

Der DAK-Gesundheitsreport zeigt ferner, dass beim Termin mit ihrem Hausarzt zwei Drittel der betroffenen Patienten von sich aus psychische Erkrankungen als Ursache für ihr Leiden nennen. Nur bei 20 Prozent der Gespräche fragte der Hausarzt selbst nach psychischen Problemen. Deutlich häufiger hätten die Mediziner ihre Patienten auf die körperlichen Belastungen der Arbeit angesprochen.

Auffällig ist, dass das Thema der psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt weiterhin stärker stigmatisiert wird als im vertrauten ärztlichen Gespräch. Ein Vergleich zwischen 2004 und 2012 zeigt: Es findet keine Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen im Betrieb statt.

Das Verständnis von Mitarbeitern und Kollegen für psychische Probleme wird 2012 eher pessimistisch eingeschätzt als 2004. „Hier besteht dringender Handlungsbedarf für Betriebe und betroffene Mitarbeiter, das Thema mehr als bisher aus der Tabuzone herauszuholen“, fordert Rebscher.

Ärzte sehen mehrere Ursachen für Anstieg

Die in die aktuelle Studie einbezogenen Ärzte sehen in Arbeitsverdichtung, Konkurrenzdruck und langen Arbeitszeiten eine Ursache für mehr Krankschreibungen mit psychischen Diagnosen. Aus Sicht der Mediziner gibt es für nicht so leistungsfähige Mitarbeiter immer weniger Platz in der Arbeitswelt. Prekäre und kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse verschärfen psychische Belastungen. Depressionen und andere seelische Erkrankungen werden nach Erfahrungen der Ärzte vom Patienten immer mehr als Grund für eine Krankschreibung akzeptiert. Ferner führt fehlender sozialer Rückhalt außerhalb der Arbeitswelt zu mangelnder Widerstandsfähigkeit gegenüber psychischen Beschwerden.

Psychische Erkrankungen besonders im Gesundheitswesen verbreitet

Die Branchen „Gesundheitswesen“ sowie „Öffentliche Verwaltung“ weisen überproportional viele Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen auf. So verursachten 100 Beschäftigte im Gesundheitswesen im Jahr 2012 gut 300 Fehltage. In der Öffentlichen Verwaltung waren es 269 Ausfalltage. Im Schnitt über alle Branchen hinweg kam es zu knapp 204 Fehltagen.

Allgemeiner Krankenstand

Im Jahr 2012 sank der allgemeine Krankenstand leicht um 0,1 Prozentpunkte und lag bei 3,8 Prozent. Dies bedeutet, dass von 1.000 Erwerbstätigen an jedem Tag des Jahres im Schnitt 38 krankgeschrieben waren. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten legten 2012 ihrer Firma keine Krankmeldung vor. An der Spitze der Krankheitsarten lagen die Muskel-Skelett-Erkrankungen. Auf 100 Versicherte entfielen durchschnittlich 326 Fehltage. Es folgen die psychischen Leiden mit 204 Tagen pro 100 Versicherte und die Atemwegsleiden mit 203 Tagen.

Für den Gesundheitsreport hat die DAK-Gesundheit die Krankschreibungen von 2,7 Millionen erwerbstätigen Versicherten mit Hilfe des IGES Instituts aus Berlin ausgewertet.

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Statement

Statement Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit

(Es gilt das gesprochene Wort!)

Gibt man bei Google das Stichwort „psychische Erkrankungen“ ein, kommt man auf knapp drei Millionen Treffer. Sogar über 50 Millionen Treffer erhält man beim Begriff „Burnout“. Dies zeigt, wie stark das Thema „Burnout“ präsent ist. Immer häufiger wird in der Öffentlichkeit darüber diskutiert und berichtet, dass eine wachsende Zahl von Menschen dem beruflichen Stress kaum noch gewachsen ist, eines Tages „ausbrennt“ und körperlich und seelisch zusammenbricht. Täglich erscheinen Berichte über die „krankmachenden“ Bedingungen unserer modernen, technischen Lebenswelten. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass wir uns mitten in einer epidemischen Ausbreitung psychischer Erkrankungen und insbesondere von Burnout befinden. Doch stimmt das wirklich? Sind immer mehr Menschen psychisch krank oder ist das eher eine Frage der öffentlichen Wahrnehmung und eines veränderten Umgangs mit psychischen Belastungen? Bei aller Besorgnis werden in der Fachöffentlichkeit auch Stimmen lauter, die Zweifel an der vordergründigen Betrachtung der Zahlen einbringen. Die spannende Frage lautet: Ist die derzeitige öffentliche Diskussion um die kranke Seele der Deutschen - die bisweilen wie eine Art Hype wirkt - wirklich gerechtfertigt? Sind real viel mehr Menschen als vor 15 Jahren von psychischen Krankheiten betroffen? Bei dieser Frage sind wir mitten im Thema unseres diesjährigen Gesundheitsreports.

Schauen wir zunächst auf die Fakten: Der Anteil der psychischen Leiden an den Fehltagen in Firmen steigt seit 15 Jahren beispiellos und weit stärker an als der Krankenstand insgesamt. Erstmals rückten 2012 die psychischen Erkrankungen nach den Muskel- und Skeletterkrankungen auf Platz zwei aller Ausfalltage vor. Der Produktionsausfall infolge der psychischen Diagnosen wird mittlerweile auf über 25 Milliarden Euro beziffert.

Arbeitswelt hat positive und negative Auswirkungen auf die Gesundheit

Fakt ist auch, dass in den Firmen heute anders gearbeitet wird als vor 15 Jahren. Also: Welche Rolle spielt die moderne Arbeitswelt mit Computer, Smartphone, Globalisierung und Entgrenzung von Job und Privatleben für den rasanten Anstieg von Depressionen und Co.? Arbeit hat zwei Gesichter: Einerseits wirkt sie schützend und stabilisierend auf die Psyche. Wer jedoch zu viel Arbeit hat, kann andererseits durch chronischen Stress im Job ausbrennen mit ernsten Folgen für die psychische Gesundheit. An der Interpretation, wie stark die Wechselwirkungen zwischen Arbeit und psychischen Erkrankungen sind, gehen naturgemäß die Meinungen der Sozialpartner auseinander. Dies zeigt auch die aktuelle Debatte um die psychischen Belastungen in der modernen Arbeitswelt, die anlässlich des kürzlich vorgestellten Stress-Reports der Arbeitsministerin neu aufgeflammt ist.

Immer dann, wenn die Gewerkschaften den Abbau psychischer Belastungen am Arbeitsplatz fordern, halten die Arbeitgeber dagegen, dass die Arbeitswelt und ihre Anforderungen als Ursache eher nachrangig einzuordnen sind. Auch wird von der Arbeitgeberseite in die Debatte um den Stressreport eingeworfen, dass die Diskussion auf der Grundlage falscher Zahlen und verzerrender Darstellungen geführt werde. Der Grund für den Anstieg festgestellter psychischer Erkrankungen liege vor allem in geänderten Diagnosen auf den Krankmeldungen.

Sind die Deutschen ein Volk von psychisch Kranken?

Da wir als Krankenkasse gerade auch mit unseren Krankenstandsmeldungen den öffentlichen Diskurs selbst mit befeuern, ist es nur folgerichtig, wenn wir weitergehende Fragen stellen und tiefer gehend forschen. Hier setzt unser neuer DAK-Gesundheitsreport an. Wir haben uns gefragt, ob die ärztlichen Krankschreibungen als einziges Kriterium für den Nachweis einer Zunahme psychischer Krankheiten ausreichen. Wir haben untersucht, ob das Arzt-Patienten-Gespräch und ein offener Umgang mit psychischen Erkrankungen einen Einfluss auf die Krankschreibung haben. Wir haben die Einschätzung von Ärzten und Psychologen eingeholt.

Darüber hinaus haben wir Arbeitnehmer gefragt, inwieweit für sie eine ständige Erreichbarkeit - ob durch Telefon oder E-Mail - Realität ist und wie belastend sie dies empfinden. Und nicht zuletzt haben wir auch die Frage untersucht, inwieweit psychische Erkrankungen immer noch im Job als Stigma gelten. Sie werden gleich Einzelheiten zu den Ergebnissen erfahren.

Konzertierte Aktion notwendig

Die rasante Steigerung der Fehltage aufgrund psychischer Krankheiten ist für Betriebe ein wichtiges und ernst zu nehmendes Thema. Deshalb begrüßen wir es sehr, dass aufgrund der breiten Diskussion alle beteiligten Partner wie Politik, Arbeitgeber, Gewerkschaften Mediziner, Psychologen und Krankenkassen einen gemeinsamen Handlungsbedarf sehen. Wenn in den Betrieben die Initialzündung gelegt wird, indem Arbeitsbedingungen analysiert und die Belastungen für die Arbeitnehmer genau untersucht werden, ist ein erster wichtiger Schritt für eine frühzeitige Intervention getan. Es ist klar, dass es Gesundheitsschutz - gerade bei psychischen Erkrankungen - nicht von der Stange gibt, da die Arbeitsbelastungen in den Betrieben völlig unterschiedlich sind.

Auch für uns als Krankenkasse ist die Steigerung der Krankmeldungen durch Depressionen und Co. von besonderer Relevanz. Zum einen bedeutet sie steigende Ausgaben in der Versorgung. Schon heute nehmen die Krankengeld-Zahlungen aufgrund von psychischen Störungen nach den Muskel- und Skeletterkrankungen den zweiten Platz ein. Zum anderen müssen wir die Behandlung bei psychischen Krankheiten verbessern. Längst nicht jede Diagnosestellung einer psychischen Erkrankung ist automatisch mit der Einleitung einer passgenauen Therapie verbunden. Hier hat die DAK-Gesundheit mit vielen Verträgen zur Integrierten Versorgung besondere Schwerpunkte gesetzt.

Anpassung der Versorgungslandschaft nötig

Darüber hinaus macht die Verschiebung des Krankheitsspektrums hin zu den psychischen Erkrankungen auch eine Überprüfung der Versorgungsstrukturen insgesamt erforderlich. Das Versorgungssystem muss sich stärker als bisher am tatsächlichen Versorgungsbedarf orientieren. Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben sich auf eine deutliche Verbesserung festgelegt. Es ist eine berechtigte Hoffnung, dass wir dadurch eine bedarfsgerechte Optimierung der Versorgung erreichen werden. Immerhin 1.350 neue Psychotherapeutensitze sollen entstehen. Die Festlegung der räumlichen Verteilung der 1.350 neuen Psychotherapeutensitze erfolgte mit dem Ziel einer verbesserten Versorgung im ländlichen Bereich sowie unter Berücksichtigung der spezifischen Situation in Ballungsräumen. Die Erwartung ist, so die Wartezeiten auf eine ambulante Psychotherapie in absehbarer Zeit zu senken.

Wenn uns Ärzte im Report bestätigen, dass betriebliche Belastungsprobleme in den psychiatrischen Praxen in beträchtlichem Umfang aufschlagen und daher die Versorgung schwerer psychiatrischer Fälle zu kurz kommt, müssen wir über den Einsatz der Ressourcen nachdenken. Dazu gehört auch, die Prävention von psychischen Belastungen im betrieblichen Rahmen frühzeitig anzugehen.

Die DAK-Gesundheit ist in Fragen der Prävention für Unternehmen ein professioneller Partner. Wir folgen der strategischen Ausrichtung: „Gesund leben und arbeiten“. Wir sind mittlerweile auch durch den Zusammenschluss mit mehreren Betriebskrankenkassen in vielen Unternehmen unmittelbar präsent und bieten den Mitarbeitern ein breit gefächertes Präventionsangebot.

Die differenzierten Studienergebnisse stellt Ihnen jetzt Hans-Dieter Nolting vom IGES Institut vor.

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Zuletzt aktualisiert:
Thu Feb 13 08:41:30 CET 2014

Jörg Bodanowitz

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