Diakonie gewinnt Förderpreis für gesundes Arbeiten

DAK-Gesundheit vergibt Sachpreise im Gesamtwert von 60.000 Euro – 65 Firmen im bundesweiten Wettbewerb

Bilder zum Download

Große Auszeichnung für eine diakonische Stiftung für Menschen mit Behinderungen: Der „Wittekindshof“ mit Sitz in Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen) belegt den ersten Platz beim 2. deutschen Förderpreis für betriebliches Gesundheitsmanagement. Das soziale Dienstleistungsunternehmen erhält beim Wettbewerb der DAK-Gesundheit und der Kommunikationsberatung MCC einen Sachpreis im Wert von 30.000 Euro. 65 Firmen hatten sich bundesweit an dem Wettbewerb zum Schwerpunktthema „Personelle Vielfalt – Diversität und Gesundheit“ beteiligt.

Den zweiten und dritten Preis erhielten das Diakonie-Klinikum Stuttgart und der Abfallwirtschaftsbetrieb München. Der anerkannte Wirtschaftsfachmann Professor Bert Rürup und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, ehrten die Gewinner bei der Preisverleihung im Rahmen des Kongresses „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ in Düsseldorf. Mit dem Siegerprojekt „Bemerkenswerte Pausen“ will die diakonische Stiftung „Wittekindshof“ während der Arbeitspausen Bewegung und Entspannung fördern und macht dafür gemeinsame Angebote für junge und ältere Mitarbeiter. „Auch eine gesündere Ernährung für die Angehörigen verschiedener Kulturen ist uns ein Anliegen. Zudem geht es um mehr Kommunikation: multikulturell, multiprofessionell und generationsübergreifend“, sagte Dr. Lieseltraud Lange-Riechmann, BGM-Koordinatorin vom „Wittekindshof“. „Die eingereichten Projektideen unserer Preisträger sind beeindruckend“, resümierte Andreas Storm. Als Gewinn können sich die drei erstplatzierten Firmen Maßnahmen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement im Wert von 30.000 Euro beziehungsweise 20.000 Euro und 10.000 Euro aussuchen.

Der große Unterschied

Wie wichtig es für Unternehmen ist, bei der Gesundheitsförderung die Zusammensetzung ihrer Belegschaft gerade auch in puncto Geschlecht zu berücksichtigen, zeigt der aktuelle DAK-Gesundheitsreport „Warum Frauen und Männer anders krank sind“. Erstmals werden darin die Geschlechterunterschiede bei krankheitsbedingten Ausfalltagen und ihre Ursachen umfassend untersucht, mit dem Resultat, dass der viel zitierte „kleine Unterschied“ größer ist als gedacht. So fallen Frauen im Job deutlich öfter wegen psychischer Erkrankungen aus (+ 67 Prozent mehr Fehltage), während Männer sehr viel mehr Fehltage (+ 65 Prozent) aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.

Der Deutsche BGM-Förderpreis ist eingebunden in ein breites Programm zum betrieblichen Gesundheitsmanagement. Mit diesem engagiert sich die DAK-Gesundheit bundesweit in vielen hundert Unternehmen, um dort für ihre Versicherten frühzeitig die Weichen zum Gesundbleiben zu stellen.

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Kassen in Deutschland und versichert rund sechs Millionen Menschen.

Zuletzt aktualisiert:
Oct 13, 2016

Jörg Bodanowitz

Chef-Pressesprecher

  • Nagelsweg 27-31
    20097 Hamburg
  • Tel.: 040 2396 1409

DAK-Gesundheit bei ...

  • Xing
  • google+

Aktuelle Termine

  • 24.04.2019 Internationaler Tag gegen Lärm
    Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA e. V.)
    Arbeitsring Lärm der DEGA (ALD)
    www.tag-gegen-laerm.de
    E-Mail: e.baumer@ald-laerm.de

    27.04.2019 Welt Tai Chi und Qigong Tag
    Deutscher Dachverband für Qigong und Tajiquan e. V.
    www.ddqt.de