DAK-Pflegetag sucht Lösungen für selbstbestimmtes Leben im Alter

Schwerpunkt 2014: Pflegebudgets und alternativen Wohnformen

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Wie können Menschen auch im Alter möglichst lange selbstbestimmt leben? Darauf eine Antwort zu finden, ist eine der großen Herausforderungen, der sich unsere immer älter werdende Gesellschaft stellen muss. Die DAK-Gesundheit will mit ihrem heutigen Pflegetag in Berlin einen Beitrag zu dieser Debatte leisten und bringt Experten zum Gespräch zusammen. Das Thema in diesem Jahr: Alternative Wohnformen und Pflegebudgets.

Selbstorganisierte und ambulant betreute Hausgemeinschaften für Senioren sind nur ein Beispiel für alternative Wohnformen. Es können auch mehrere Generationen zusammen in einem Haus leben – oder in einem ganzen Quartier. Solche Ansätze stehen aber noch am Anfang, es gibt wenige Angebote. Die schwarz-rote Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, alternative Wohnformen künftig besonders zu fördern. Der Vertrag sieht ebenfalls ein Wahlrecht zwischen Leistungskomplexen und Pflegebudgets vor. Mit solchen Budgets haben Pflegebedürftige die Möglichkeit, Leistungen in Geld- statt in Sachform zu bekommen. Pflege lässt sich dadurch individueller gestalten.

Bedarfsgerechte Lösungen

„Wir brauchen neue Ideen, wie die Pflege in Zukunft aussehen könnte“, sagt Herbert Rebscher, Chef der DAK-Gesundheit, auf dem Pflegetag. „Der Ansatz, mit alternativen Wohnformen und Pflegebudgets auf bedarfsgerechte Lösungen zu setzen, ist sehr sinnvoll, weil er auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingeht.“ Bis Ende 2030 wird die Zahl der über 80-Jährigen in Deutschland um fast 60 Prozent zunehmen. „Daher wird es höchste Zeit, gute Konzepte auch umzusetzen“, so Rebscher weiter.

Wie dringend das Thema ist, zeigt der interaktive Online-Pflegeberater der DAK-Gesundheit. Von April 2013 bis März 2014 haben monatlich im Schnitt 1245 Personen dieses Angebot genutzt. Der Online-Pflegeberater prüft individuelle Ansprüche auf Pflegeleistungen, klärt über Pflegestufen auf, hilft beim Ausfüllen von Formularen und bei der Suche nach geeigneten Pflegeeinrichtungen. Er ist unter www.dak.de/pflegeberater erreichbar. Die DAK-Gesundheit ist die erste Kasse, die mit einem solchen Angebot dem wachsenden Informationsbedarf Betroffener und Angehöriger gerecht wird.

Persönliche Beratung finden Kunden in jedem Service-Zentrum der DAK-Gesundheit. Eine bequeme Möglichkeit bietet der DAK Beraterchat unter www.dak.de/chat. Die Kunden kommunizieren dabei immer mit ausgebildeten Pflegeberatern. Praktische Hinweise für pflegende Angehörige bietet die DAK-Gesundheit in Pflegekursen sowie Präventions- und Entspannungskursen gegen Stress. Präventions- und Entspannungsangebote richten sich speziell an pflegende Angehörige, die unter Stress leiden.

Zuletzt aktualisiert:
Dec 14, 2015

Jörg Bodanowitz

Chef-Pressesprecher

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