DAK-Gesundheit hilft Pflege-Azubis beim Rauchstopp

Erste Kasse fördert bundesweites Programm „astra plus“ für aktive Stressbewältigung und Rauchfreiheit in der Pflege / Modellprojekte erfolgreich beendet

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Als erste und bislang einzige Krankenkasse fördert die DAK-Gesundheit das Programm „astra plus – Gesundheitskompetenz, Rauchfrei in der Pflege.“ Schülerinnen und Schüler in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wird damit effektiv beim Rauchstopp geholfen. Das tut auch not, denn allein in der Altenpflege greifen beispielsweise zwei Drittel der angehenden Pfleger zum Glimmstängel. Doch gerade sie übernehmen im Gesundheitswesen auch eine wichtige Rolle in der Tabak-Aufklärung und -Entwöhnung. „astra plus“ ist ein neuartiges Angebot zum Rauchfrei-Bleiben oder -Werden. Mehr als 500 Pflegeschüler und Pflegschülerinnen wurden bislang erreicht. Entwickelt wurde das Programm im Rahmen zweier Modellprojekte des Bundesministeriums für Gesundheit. Schirmherrin ist die Bundesdrogenbeauftrage Marlene Mortler. Auf der Abschlusstagung der Modellprojekte am 15. Februar in Berlin sprach sie unter anderem über das Rauchen als wichtigsten Risikofaktor für chronische Erkrankungen.

Die Zahlen sind deutlich: Die Mehrheit der Pflegeschülerinnen und -schüler raucht. Drei von vier erleben, dass das Rauchen in der Pflege weitgehend akzeptiert ist. Es bringt scheinbar sogar Vorteile, denn es bietet Rückzugsmöglichkeiten aus dem stressigen und belastenden Alltag in Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Fakt ist aber auch: Die Hälfte der rauchenden Pflegeschülerinnen und -schüler möchte mit dem Rauchen aufhören oder es zumindest einschränken. Genau hier setzt das Programm astra plus an. „Schulen und Praxiseinrichtungen werden unterstützt, Angebote zur Stressprävention und Rauchfreiheit in die Ausbildung zu integrieren“, erläutert Uwe Dresel, Experte für betriebliche Gesundheitsförderung der DAK-Gesundheit, den Ansatz. „Schritt für Schritt können so die Rahmenbedingungen in Schule und Praxis positiv verändert werden. Ernährungs- und Bewegungsbausteine ergänzen das Konzept. Das hat uns überzeugt und deshalb fördern wir dieses präventive Angebot als erste Krankenkasse.“

In einem Modellprojekt wurde die Wirksamkeit des Programms nachgewiesen. 15 Pflegeschulen waren in die Entwicklung eingebunden und in acht Schulen ist das Programm schon im Lehrplan integriert – darunter Schulen für Pflegeberufe in Freiburg, Aschersleben, Gummersbach, Lage (Lippe) und Stralsund. Nach erfolgreichem Abschluss der Modellprojektphase wird „astra plus“ bundesweit ausgerollt.

Das Programm beinhaltet sieben Module, die jeweils aufeinander aufbauen und in den vorhandenen Ausbildungsplan der Schulen für Gesundheitsberufe integriert werden können. Trainerinnen und Trainer aus Schule und Praxis werden für eine dauerhafte Umsetzung qualifiziert. Sie führen das Programm dann in der eigenen Einrichtung durch und erhalten begleitende Beratung.

Pflegeschulen, die das Programm „astra plus“ einsetzen möchten, können eine Förderung durch die DAK-Gesundheit erhalten und sich an das DNRFK Büro – www.astra-plus.de – wenden.

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Zuletzt aktualisiert:
Feb 21, 2017

Jörg Bodanowitz

Chef-Pressesprecher

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