DAK-Gesundheit begrüßt Rückkehr zur Beitragssatzautonomie

Wichtiges Signal für bessere Versorgung

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Die DAK-Gesundheit begrüßt die Einigung von Union und SPD in den Koalitionsverhandlungen zur Gesundheitspolitik. Der Verwaltungsrat und der Vorstand der bundesweit drittgrößten Krankenkasse werten vor allem die Rückkehr zur Beitragssatzautonomie in der gesetzlichen Krankenversicherung als wichtigen Schritt für die Zukunft des Gesundheitssystems in Deutschland.

Zur Entscheidung der künftigen Koalition erklären der Verwaltungsratsvorsitzende Hans Bender und der Vorstandsvorsitzende Herbert Rebscher: „Wenn die Krankenkassen ihre Beiträge jetzt wieder selbst kalkulieren können und die bisherigen Zusatzbeiträge abgeschafft werden, korrigiert die künftige Große Koalition eine politische Fehlentscheidung der Vergangenheit. Diese wichtige und mutige Entscheidung öffnet den Weg für eine solidarische Wettbewerbsordnung um die beste medizinische Versorgung der Menschen in unserem Land, die gleichzeitig den Bundeshaushalt entlastet.

In Zukunft orientieren sich die unternehmerischen Entscheidungen der Krankenkassen wieder daran, die Qualität der medizinischen Versorgung in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen. Der bisherige Anreiz, Zusatzbeiträge um jeden Preis zu vermeiden, ging vor allem zu Lasten der Patienten und barg die Gefahr der Risikoselektion.

Die DAK-Gesundheit begrüßt, dass die Krankenkassen verpflichtet werden, künftig ein systematisches Versorgungsmanagement für Chroniker und schwer kranke Menschen anzubieten. Da diese neue Aufgabe auch finanziert werden muss, ist es der richtige Weg, den Kassen über die Beitragssatzautonomie hier neue Spielräume für mehr Qualität in der Versorgung zu eröffnen. Die DAK-Gesundheit hat bereits jetzt die Strukturen für ein Versorgungsmanagement aufgebaut und bietet ihren Versicherten entsprechende Angebote an.“

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Sie betreut bundesweit mehr als 6,3 Millionen Kunden in rund 750 Servicezentren.

Zuletzt aktualisiert:
Nov 26, 2013

Jörg Bodanowitz

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