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Krankenversicherung für Selbstständige

Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung für Selbstständige und Existenzgründer

Alle Vorteile...

Wer ein eigenes Unternehmen hat, weiß Sicherheit zu schätzen - mit der Krankenversicherung für Selbstständige bei der DAK-Gesundheit sind Sie auf der sicheren Seite.

Profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen: Von unseren Wahltarifen, mit denen Sie bares Geld sparen können, über günstige Leistungen für Zahnmedizin und ein breites Vorsorge-Angebot bis hin zur erstklassigen medizinischen Versorgung durch unser Spezialisten-Netzwerk - die Leistungen und der Service unserer Krankenversicherung für Selbständige werden Sie überzeugen.

Ein wesentlicher Pluspunkt ist die kostenfreie Familienversicherung, von der Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung für Selbständige profitieren. Anders als in der privaten Krankenversicherung, wo jede Person einzeln versichert wird und Beiträge zahlt, ist in der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkasse auch für Selbstständige die gesamte Familie zum einheitlichen Preis abgesichert.

Beiträge

Ein zusätzlicher Vorteil der gesetzlichen Krankenkasse für Selbstständige sind die verlässlichen Beiträge, die sich an der Höhe des Einkommens orientieren. Sinkt das Einkommen, sinkt auch der Krankenkassenbeitrag. Bei der privaten Krankenversicherung kann es im Alter dagegen teuer werden.

Beiträge für Selbstständige mit nachgewiesenen Einnahmen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze

(Mindestbemessungsgrenze 2.283,75 Euro)

PersonenkreisBeitragssatzmonatl. Beitrag
ohne Krankengeldanspruch15,5 %mindestens 353,99 €
mit Krankengeldanspruch16,1 %mindestens 367,69 €

Beiträge für Selbstständige

(Beitragsbemessung nach Beitragsbemessungsgrenze 4.425 Euro)

PersonenkreisBeitragssatzmonatl. Beitrag
ohne Krankengeldanspruch15,5 %685,88 €
mit Krankengeldanspruch16,1 %712,43 €

Pflegeversicherung

PersonenkreisBeitragssatzmonatl. BeitragBeitrag + Zuschlag von 0,25% für Kinderlose
Selbstständige 2,55%112,84 €123,90 €
Selbstständige mit Einnahmen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze; mindestens 2.283,75 €* 2,55%mindestens
58,24 €, höchstens
112,84 €
mindestens
63,95 €, höchstens
123,90 €

* Sonderfall für Existenzgründer, die Förderleistungen der Agentur für Arbeit beziehen, sowie (auf Antrag) bei niedrigen Einkünften unter 2.283,75 Euro:

  • Mindestbemessungsgrundlage 1.522,50 Euro
  • monatlicher Mindestbeitrag in der Krankenversicherung 235,99 Euro, mit Krankengeldanspruch 245,13 Euro
  • monatlicher Mindestbeitrag in der Pflegeversicherung: 38,82 Euro oder mit Beitragszuschlag bei Kinderlosen ab 23 Jahren 42,63 Euro

Anpassung der Beiträge: geringere Einnahmen - geringere Beiträge

Wer beruflich selbstständig ist, lebt immer mit einem gewissen Risiko: Unvorhergesehene Ereignisse können dafür sorgen, dass das Einkommen sich mindert oder sogar einmal ganz ausbleibt. Der Beitrag, den Sie für Ihre Krankenversicherung als Selbstständiger zahlen, passt sich bei uns Ihrem Einkommen an.

Grundlage für die Beitragsbemessung aus dem Arbeitseinkommen ist der Einkommensteuerbescheid. Wenn noch kein Einkommensteuerbescheid vorliegt, zum Beispiel weil die selbstständige Tätigkeit neu aufgenommen wurde, berücksichtigen wir auch andere Nachweise. Die Höhe der Beiträge setzen wir endgültig fest, wenn der Einkommensteuerbescheid für das jeweilige Kalenderjahr vorliegt – bis dahin erfolgt eine vorläufige Einstufung nach dem letzten Bescheid.
Vorteil für Sie: Bei der endgültigen Beitragsfestsetzung werden Einkommensschwankungen vollständig berücksichtigt, da wir die Beiträge nur nach der Höhe der Einnahmen erheben, die im jeweiligen Kalenderjahr erzielt wurden. Sind die Einnahmen niedriger als angenommen, erstatten oder verrechnen wir die zu viel gezahlten Beiträge, sind sie höher, zahlen Sie die Differenzbeiträge einfach nach.

Ausnahme: Für Versicherte mit Einnahmen in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze (2018 = 4.425 Euro monatlich), die keine Rente oder Versorgungsbezüge beziehen, gilt die vorläufige Beitragsfestsetzung nicht. Die Beiträge werden hier endgültig festgesetzt. Stellt sich später heraus, dass Ihre Einnahmen die Beitragsbemessungsgrenze unterschreiten, können Sie innerhalb von drei Jahren eine Erstattung beantragen. Dafür benötigen wir neben dem Erstattungsantrag auch Einkommensnachweise und den Einkommensteuerbescheid.

Was tun beim Gewinneinbruch?

Bei einem Gewinneinbruch kann die DAK-Gesundheit Ihren Beitrag auch kurzfristig senken. Voraussetzung hierfür: Ihr aktuelles Arbeitseinkommen ist mehr als 25 Prozent niedriger als das zuletzt nachgewiesene Arbeitseinkommen. Ein formloser Antrag genügt, wir benötigen dazu lediglich einen aktuellen Vorauszahlungsbescheid zur Einkommensteuer. Geht Ihr vermindertes Arbeitseinkommen daraus nicht hervor, reichen Sie einfach Nachweise ein, die dem Bescheid zugrunde liegen. Wenn Sie keine Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer entrichten, reicht auch eine Bestätigung des Finanzamtes.

Liegen Antrag und Nachweise vor, senken wir Ihren Beitrag ab dem Folgemonat. Die Beiträge legen wir auch hier zunächst vorläufig fest. Wenn der Einkommensteuerbescheid vorliegt, berechnen wir die Beiträge für das betreffende Jahr endgültig.

Die vorläufige Einstufung aufgrund des Gewinneinbruchs endet mit Ablauf des Monats, in dem das Finanzamt Ihren nächsten Einkommensteuerbescheid erstellt. Wenn Ihr aktuelles Arbeitseinkommen weiterhin um mehr als 25 Prozent niedriger ist, informieren Sie uns bitte sofort. Wir können Ihren vorläufigen Beitrag weiterhin reduzieren, wenn Sie uns einen aktuellen Vorauszahlungsbescheid zusenden. Wenn Sie diesen beim Finanzamt neu beantragen müssen, räumen wir Ihnen eine Karenzzeit von drei Monaten ein. Diese beginnt mit der Ausstellung des aktuellen Einkommensteuerbescheides. Bitte reichen Sie daher jeden Bescheid zeitnah ein, damit Ihnen keine Nachteile entstehen.

Finanzielle Sicherheit im Krankheitsfall

Wer gesund werden will, darf sich keine Sorgen ums Geld machen. Die DAK-Gesundheit sorgt mit günstigen Krankengeld-Tarifen für Ihre finanzielle Sicherheit, wenn Sie längere Zeit krank sind.

Existenz­gründer

Krankenversicherung für Selbstständige: Vorteile für Existenzgründer

Als Existenzgründer können Sie von den günstigen Beiträgen der DAK-Gesundheit für die freiwillige Krankenversicherung profitieren. Voraussetzung dafür ist, dass Sie den Zuschuss bekommen, den die Bundesagentur für Arbeit Existenzgründern gewährt, die ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit beenden. Dieser Gründungszuschuss wird in Höhe des bisherigen Arbeitslosengeldes zuzüglich einer Pauschale in Höhe von monatlich 300 Euro zur sozialen Sicherung gezahlt. Die Förderungsdauer beträgt aktuell sechs Monate. Die Pauschale kann darüber hinaus für weitere neun Monate gewährt werden.

Als weitere Förderleistung können Sie ein Einstiegsgeld bekommen, das bis zu 24 Monate gewährt werden kann. Über die verschiedenen Förderleistungen, deren Voraussetzungen, die Höhe der Leistung sowie die Antragstellung, informiert die Agentur für Arbeit. Wenn Sie als Mitglied der DAK-Gesundheit eine Förderleistung von der Arbeitsagentur bekommen, dann teilen Sie dies bitte der DAK-Gesundheit in Ihrer Nähe mit.

Günstige Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung

Haben Sie sich als Existenzgründer für die Kranken- und Pflegeversicherung der DAK-Gesundheit entschieden, beginnt die Berechnung der Beiträge bereits bei einer unteren Grenze von monatlich 1.522,50 Euro. Zum Vergleich: Für andere Selbstständige liegt diese Grenze bei monatlich 2.283,75 Euro.

Der günstigste Gesamtbeitrag für die Krankenversicherung ohne Krankengeldanspruch beträgt somit monatlich 235,99 Euro, mit Krankengeldanspruch beträgt er monatlich 245,13 Euro. Für die Pflegeversicherung liegt er monatlich bei 38,82 Euro / 42,63 Euro für Kinderlose.

Zuletzt aktualisiert:
Thu May 03 06:33:39 CEST 2018