Krankenversicherung für Selbstständige

Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung für Selbstständige

Alle Vorteile...

Wer ein eigenes Unternehmen hat, weiß Sicherheit zu schätzen - mit der Krankenversicherung für Selbstständige bei der DAK-Gesundheit sind Sie auf der sicheren Seite. Sie profitieren nicht nur von passendem Angeboten, sondern auch passenden Beiträgen.

Ihre Vorteile

Lassen Sie sich überzeugen. Wählen Sie aus unseren Leistungen und Services genau die aus, die Sie momentan brauchen. Profitieren Sie zum Beispiel von: 

Beitrag zur Krankenversicherung für Selbstständige

Der aktuelle Beitragssatz mit Anspruch auf Krankengeld für Selbstständige setzt sich bei der DAK-Gesundheit aus dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag von 1,5 Prozent zusammen. Er beträgt somit 16,1 Prozent.
Der Beitragssatz ohne Anspruch auf Krankengeld beträgt 15,5 Prozent und besteht aus dem ermäßigten Beitragssatz von 14,0 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag von 1,5 Prozent.

Einkommen für die Berechnung der Beiträge

Der Beitrag, den Sie für Ihre Krankenversicherung als Selbstständiger zahlen, passt sich bei uns Ihrem Einkommen an. Sinkt das Einkommen, sinkt auch der Krankenkassenbeitrag. Wenn Sie hauptberuflich selbstständig sind, berechnen wir die Beiträge anhand Ihres beitragspflichtigen Gesamteinkommens. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Einkünfte aus Ihrer selbstständigen Arbeit (steuerrechtlicher Gewinn)

  • Einnahmen aus Kapitalvermögen

  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

Als Mindesteinnahme ist ein Betrag von 1.038,33 Euro (2019) monatlich angesetzt. Diese Untergrenze ist gesetzlich festgelegt. Auch wenn Sie weniger verdienen, ist dies das geringstmögliche Einkommen für die Berechnung der Beiträge. Höchstens zahlen Sie Beiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 4.537,50 Euro (2019). Wenn Ihr regelmäßiges Einkommen niedriger ist, berechnen wir Ihre Beiträge nach Ihrem tatsächlichen Einkommen. 

Beiträge für Selbstständige mit Einnahmen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze (Mindestbemessungsgrenze 1.038,33 Euro)

Personenkreis

Beitragssatz

monatlicher Beitrag

Selbstständige
ohne Krankengeldanspruch

15,5 %

mindestens 160,94 €

Selbstständige
mit Krankengeldanspruch

16,1 %

mindestens 167,17 €

Beiträge für Selbstständige mit Einnahmen über der Beitragsbemessungsgrenze von 4.537,50 Euro

Personenkreis

Beitragssatz

monatlicher Beitrag

Selbstständige
ohne Krankengeldanspruch

15,5 %

höchstens 703,31 €

Selbstständige
mit Krankengeldanspruch

16,1 %

höchstens 730,54 €

Beiträge zur Pflegeversicherung

Personenkreis

Beitragssatz

monatlicher Beitrag

Selbstständige

3,05%

mindestens 31,67 €
höchstens 138,39 €

Kinderlose Selbstständige
(Beitragszuschlag + 0,25%)
3,3%

mindestens 34,26 €
höchstens 149,74 €

Nachweis des Arbeitseinkommens

Grundlage für die Beitragsbemessung aus dem Arbeitseinkommen ist der Einkommenssteuerbescheid. Wenn noch kein Einkommenssteuerbescheid vorliegt, zum Beispiel weil die selbstständige Tätigkeit neu aufgenommen wurde, berücksichtigen wir auch andere Nachweise. Die Höhe der Beiträge setzen wir endgültig fest, wenn der Bescheid für das jeweilige Kalenderjahr vorliegt – bis dahin erfolgt eine vorläufige Einstufung nach dem letzten Bescheid. Bei der endgültigen Festlegung werden alle Schwankungen des Jahres berücksichtigt. Sind die Einnahmen niedriger als angenommen, erstatten oder verrechnen wir die zu viel gezahlten Beiträge, sind sie höher, zahlen Sie die Differenzbeiträge nach.

Für Versicherte mit Einnahmen in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze von 4.537,50 Euro monatlich (2019), die keine Rente oder Versorgungsbezüge beziehen, gilt die vorläufige Beitragsfestsetzung nicht. Die Beiträge werden hier endgültig festgesetzt. Stellt sich später heraus, dass Ihre Einnahmen die Beitragsbemessungsgrenze unterschreiten, können Sie innerhalb von drei Jahren eine Erstattung beantragen. Dafür benötigen wir einen Erstattungsantrag, Einkommensnachweise und den Einkommensteuerbescheid. 

Gewinneinbruch 

Bei einem Gewinneinbruch kann die DAK-Gesundheit Ihren Beitrag auch kurzfristig senken. Voraussetzung: Ihr aktuelles Arbeitseinkommen ist mehr als 25 Prozent niedriger als das zuletzt nachgewiesene. Reichen Sie dafür einen formlosen Antrag und einen aktuellen Vorauszahlungsbescheid zur Einkommensteuer ein. Entrichten Sie keine Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer, reicht eine Bestätigung des Finanzamtes.

Sobald Antrag und Nachweise vorliegen, senken wir Ihren Beitrag vorläufig ab dem Folgemonat. Liegt der Einkommensteuerbescheid vor, berechnen wir die Beiträge für das betreffende Jahr endgültig.

Wenn Ihr aktuelles Arbeitseinkommen weiterhin um mehr als 25 Prozent niedriger ist, können wir Ihren vorläufigen Beitrag weiterhin reduzieren. Senden Sie uns dafür einen aktuellen Vorauszahlungsbescheid zu.

Sie haben Fragen? Wir beraten Sie gerne in einer Servicestelle der DAK-Gesundheit in Ihrer Nähe.

Zuletzt aktualisiert:
Dec 31, 2018