Wie der Staat dir bei der Finanzierung deiner ersten eigenen Wohnung hilft

Eine Ausbildung ist der erste Schritt in die Unabhängigkeit. Durch ein geregeltes Einkommen und den Start ins Berufsleben findet man sich schnell in einem sehr erwachsenen Alltag wieder. Im Zuge dieser Entwicklung kommt bei vielen auch die Frage auf, ob sie sich nicht auch privat weiterentwickeln sollten. Und dabei ist für viele der Auszug bei den Eltern der nächste Schritt. Aber manchmal scheitert dieser Schritt an zu hohen Kosten, weil das Gehalt zu gering ist und die Eltern einen nicht mehr finanziell unterstützen können. Doch genau für diese Fälle bietet der Staat seine Unterstützung an. Welche Möglichkeiten das sind, erfährst du hier:

Wohngeld

Wenn du keine Sozialleistungen empfängst, aber die Miete dein Gehalt auffrisst, kannst du Wohngeld beantragen. Die Höhe des Wohngeldes ist dabei abhängig vom Haushaltseinkommen und von der Höhe der Miete. Mehr erfährst du beim Bürgeramt in deiner Stadt oder im Wohngeldgesetz.

BAB (Berufsausbildungshilfe)

Wenn deine Ausbildungsstelle zu weit vom Elternhaus entfernt ist, sodass du nicht pendeln kannst, erhältst du finanzielle Unterstützung durch die Berufsausbildungshilfe. Dazu musst du jedoch folgende Voraussetzungen erfüllen:

  1. Es ist deine erste Ausbildung
  2. Du wohnst während der Ausbildung nicht bei deinen Eltern
  3. Die Entfernung deines Elternhauses zum Ausbildungsplatz ist zu groß

Du kannst die BAB bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen.

Kindergeld

Du hast die Möglichkeit, das Kindergeld „abzuzweigen“, wenn deine Eltern oder Großeltern dich nicht mehr finanziell unterstützen. Dadurch erhältst du direkt das Geld, solange du eine Ausbildung machst.

Diese Angebote geben dir die Möglichkeit, dich auch in deiner Wohnsituation zu Beginn deiner Ausbildung weiterzuentwickeln. Frage einfach bei den verantwortlichen Behörden nach den Details zur Beantragung der Unterstützung.