Jahresarbeitsentgeltgrenze

Die aktuellen Werte

Ab 1. Januar 2017 beträgt die Jahresarbeitsentgeltgrenze für alle Bundesländer einheitlich

  • 57.600 Euro jährlich oder
  • 4.800 Euro monatlich.

Arbeitnehmer, deren regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreitet, sind versicherungsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie können sich freiwillig weiterversichern. Der Arbeitgeber muss die Versicherungspflicht seiner Arbeitnehmer nicht nur zu Beginn einer Beschäftigung prüfen, sondern auch bei jeder Änderung des Arbeitsentgelts und zum Jahreswechsel.

Werte für die Jahresarbeitsentgeltgrenze 2017

jährlichmonatlich
Jahresarbeitsentgeltgrenze 57.600,00 € 4.800,00 €
Jahresarbeitsentgeltgrenze PKV am 31.12.200252.200,00 € 4.350,00 €

Werte für die Jahresarbeitsentgeltgrenze 2016

jährlichmonatlich
Jahresarbeitsentgeltgrenze 56.250,00 € 4.687,50 €
Jahresarbeitsentgeltgrenze PKV am 31.12.200250.850,00 € 4.237,50 €

Versicherungsfrei ab Beginn der Beschäftigung

In einer neuen Beschäftigung ist der Arbeitnehmer von Beginn an versicherungsfrei, wenn sein Jahresarbeitsentgelt die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreitet.

Prüfung während der laufenden Beschäftigung

Wer die Jahresarbeitsentgeltgrenze während einer laufenden versicherungspflichtigen Beschäftigung überschreitet, ist nach Ablauf des Kalenderjahres versicherungsfrei. Dafür muss allerdings auch das erwartete Arbeitsentgelt des Folgejahres über der Versicherungspflichtgrenze liegen.

Die Regel entspricht den gesetzlichen Vorgaben, die bis 2007 für die Versicherungsfreiheit galten. Die zwischenzeitlich eingeführte "Prüfung der letzten drei Kalenderjahre" gilt nicht mehr.

Besondere Grenze für privat Versicherte

Für Personen, die am 31. Dezember 2002 privat versichert waren, gilt die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze von jährlich 52.200 Euro.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in jedem DAK-Servicezentrum in Ihrer Nähe.

Zuletzt aktualisiert:
Tue Feb 28 08:46:46 CET 2017

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