Der Beirat BGM der DAK-Gesundheit setzt sich aus elf renommierten Experten für Betriebliches Gesundheitsmanagement zusammen.

Beirat Betriebliches Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit

Erfahrung und Fachwissen in Sachen BGM

Erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) erfordert das Engagement aller Beteiligten die DAK-Gesundheit ist sich dessen seit vielen Jahren bewusst. Durch den Beirat Betriebliches Gesundheitsmanagement gewinnt die DAK-Gesundheit durch die Kooperation mit Politik, Wissenschaft und Unternehmen wichtige Erkenntnisse. Wir profitieren von dem hohen Maß an Erfahrung und Fachwissen innerhalb des Beirats und können uns so auf künftige Anforderungen zeitnah und innovativ ausrichten sowie konkrete Handlungsempfehlungen in Richtung Politik und Gesellschaft aussprechen.

Beirat Betriebliches Gesundheitsmanagement

Prof. Dr. Andreas Blume

Nach dem Studium der Psychologie und Sozialwissenschaften und der Promotion (Dr.rer.pol.) in Bochum und Osnabrück und der Ausbildung zum „Organisationsprogrammierer“ war Prof. Dr. Andreas Blume von 1985 bis 2006 geschäftsführender Vorstand des BIT e.V Bochum. Er hat Lehraufträge an verschiedenen Universitäten zu humaner Organisations- und Technikgestaltung und ist als Professor in der Sektion Sozialpolitik und Sozialökonomik an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Außerdem ist Prof. Dr. Andreas Blume wissenschaftlicher Leiter des Weiterbildungssudiengangs „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ an der Universität Bielefeld sowie Fachkraft für Arbeitssicherheit, Coach, Changemanager und betrieblicher Schlichter in diversen Unternehmen. Seit 2006 ist er zudem Leiter des Instituts für Humanressourcen & Changemanagement (HR&C) in Bochum.

Warum engagiere ich mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit?

„Als Wissenschaftler und Berater auf dem Feld der betrieblichen Gesundheitspolitik interessiert mich insbesondere die Verzahnung von verhältnispräventiven und verhaltenspräventiven Maßnahmen im Setting Betrieb und Verwaltung. Rechtlich betrachtet steht zwar eindeutig die Verhältnisprävention im Katalog der Arbeitgeberpflichten, die aber vor allem im Bereich der psychischen Belastungen nur zu etwa 20 Prozent umgesetzt werden. Nun wird auf Seiten der Krankenkassen diese Priorisierung mit dem Präventionsgesetz ebenfalls stärker fokussiert. Aus meiner Sicht entstehen damit vor allem drei Problemzonen, die ich über meine Beiratsaktivität konstruktiv beeinflussen möchte:

  1. Die nicht nur rechtliche 'Grauzone' zwischen Arbeitgeberpflichten, vor allem aus dem Arbeitsschutzgesetz und den präventionsgesetzlichen Unterstützungsaufgaben der Krankenkassen im Setting Betrieb (z.B. die Gefährdungsbeurteilung)
  2. praktische Verbindung von gesundheitlicher Eigenverantwortung und Motivation der Mitarbeiter mit der betrieblichen Verantwortung für menschengerechte Arbeitsgestaltung im Rahmen eines BGM bzw. einer „geeigneten Organisation“
  3. Unter der Maßgabe einer zukünftigen „Arbeit 4.0“ wären unter den jetzt noch vorherrschen Bedingungen von „Arbeit 2.0“ präventiv wirksame Instrumente der Intervention und Gestaltung von Arbeitssystemen zu erproben, die auch verhaltenspräventive Maßnahmen zu integrieren in der Lage sind.“

Dr. med. Michael Christmann

Dr. med. Michael Christmann ist seit 2013 Leiter Gesundheitsmanagement und Arbeitsmedizin von Sanofi-Aventis Deutschland und Key-Medical-Doctor Zentral- und Osteuropa. Er arbeitete zuvor vier Jahre als Facharzt für Innere Medizin und als Sport-, Ernährungs- und Präventionsmediziner in einer präventionsmedizinischen Praxis. 2001 bis 2008 war Dr. Christmann als Betriebsarzt bei Chemie-, Industrieparkbetreiber- und Automobilzulieferfirmen tätig. In dieser Zeit absolvierte er die Weiterbildung zum Facharzt für Arbeitsmedizin. Davor wuchs während jahrelanger Tätigkeit im Krankenhaus seine Leidenschaft für die Prävention von Krankheiten und er qualifizierte sich gezielt in diese Richtung weiter.

Warum engagiere ich mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit?

„Gesundheitsmanagement geht heute über Bewegung, Ernährung, Schlaf und Umgang mit Stress – welche als Komponenten der klassischen Individualprävention bekannt sind – hinaus, weil neben diesen verhaltenspräventiven Ansätzen auch die Verhältnisse am Arbeitsplatz mit ihrem Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeiter viel stärker in den Blick rücken müssen. Die Kompetenzen verschiedener betrieblicher Akteure wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt, Mitarbeitervertretung, HR, Führungskräfteentwicklung oder Mitarbeiterweiterbildung sollten dabei geschickt genutzt werden. Der Beirat BGM bietet mir die Möglichkeit, mich mit innovativ denkenden Menschen auszutauschen, die die großen Potentiale des BGM für die Gesundheit der Bevölkerung und die Herausforderungen des demographischen Wandels erkannt haben. Umso besser wenn dabei zusätzlich Ideen reifen, von denen andere Unternehmen profitieren können.“

Frank Fiedler

Frank Fiedler ist Geschäftsführer der Motio GmbH Hamburg und Gesellschafter der Motio Verbund GmbH. Er betreut seit 1989 von Hamburg aus den norddeutschen Raum für Motio und berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Betriebliches Gesundheitsmanagement, Personal- und Organisationsentwicklung. Sein interdisziplinäres Team in Norddeutschland besteht aus acht festen und 25 freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Beratungsansatz ist, ein systemisches BGM in Unternehmen zu implementieren und damit Gesundheit als Kulturmerkmal in den Organisationen zu integrieren. Seit 2004 berät er in der Zusammenarbeit mit der DAK-Gesundheit Unternehmen als BGM-Berater und Führungskräftetrainer bei der Implementierung eines systemischen Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Warum engagiere ich mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit?

„Ich arbeite im Beirat BGM mit, weil die DAK-Gesundheit den umfassendsten systemischen BGM-Ansatz hat. Damit das BGM-Konzept der DAK-Gesundheit immer auf dem neuesten wissenschaftlichen und praxisorientierten Stand erfolgt, sind verschiedene BGM-Experten mit unterschiedlichen Professionen im Beirat BGM vertreten. Ich gebe meinen Input aus der BGM-Dienstleistersicht und aus der langjährigen Erfahrung auch die Orientierung, die sich an den Bedürfnissen der Unternehmen und Organisationen orientiert.

Reinhild Fürstenberg

Reinhild Fürstenberg ist Geschäftsführerin und Gesellschafterin des Fürstenberg Instituts. Gemeinsam mit Ihrem Mann, Werner Fürstenberg, hat sie das Institut 1989 gegründet. Als Pionier in Deutschland im Rahmen der individuellen Mitarbeiterberatung ist das systemische Beratungsunternehmen heute ganzheitlich aufgestellt und unterstützt Unternehmen dabei, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Organisation nachhaltig zu verbessern. Kernkompetenzen hierfür sind die gesundheitsförderliche Organisationsberatung, die Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung (EAP), der Familienservice sowie Entwicklungs- und Qualifizierungsangebote der Fürstenberg Akademie.

Warum engagiere ich mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit?

„Durch mein Engagement im Beirat BGM der DAK-Gesundheit möchte ich auch auf dieser Ebene dazu beitragen innovative und qualitativ hochwertige BGM-Leistungen zu entwickeln, die sich vor allem am konkreten Bedarf von Arbeitnehmern und Organisationen orientieren. Aus mehr als 25-jährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Menschen in unterschiedlichen Branchen weiß ich, was relevant ist für den Alltag, was konkret hilft, was sich pragmatisch umsetzen lässt. Diese Erfahrungen möchte ich im Beirat BGM einbringen und so die Zukunft gesundheitsorientierter Dienstleistungen an führender Stelle mitgestalten und durch mein Praxiswissen bereichern.“

Dr. Andreas Gent

Der Jurist und ausgewiesene Sozialversicherungsexperte war zunächst als Anwalt und bei der Techniker Krankenkasse beschäftigt. Seit 1990 ist er bei der HanseMerkur Versicherungsgruppe tätig, gehört seit 2001 dem Vorstand des Unternehmens an und ist zuständig für den Reise- und Kooperationsvertrieb sowie das Personalwesen im Innen- und Außendienst.

Warum engagiere ich mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit?

„Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) geht weit über die gesetzlich vorgeschriebene Fürsorgepflicht von Unternehmen für ihre Mitarbeiter hinaus. Gerade in diesen Zeiten des deutlich sichtbaren demografischen Wandels wird ein erfolgreiches BGM mit immer älteren Belegschaften zu einem wichtigen Faktor im Wettbewerb um Arbeitskräfte. In meiner Funktion als Vorstand der HanseMerkur Krankenversicherung AG ebenso wie als Personalvorstand sehe ich im Bereich der Prävention noch viele Aufgaben und interessante Gestaltungsmöglichkeiten für meine Arbeit im Beirat BGM der DAK-Gesundheit. Ein besonderes Augenmerk gilt aus meiner Sicht den psychischen Belastungen von Menschen im Arbeitsleben, insbesondere durch die zunehmende Digitalisierung und das damit einhergehende hohe Arbeitstempo bzw. Belastungen, die durch Anforderungen an die persönliche Erreichbarkeit entstehen.“

Prof. em. Dr. Henner Hentze

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre und der Wirtschaftspädagogik an den Universitäten Hannover, Innsbruck und Göttingen war Professor em. Dr. Henner Hentze sieben Jahre lang in einem Industriekonzern im Personalmanagement und anschließend als Hochschullehrer an der Fachhochschule Münster auf dem Gebiet des Personal-, Bildungs- und Qualitätsmanagement tätig. Er hat die Leitung des interdisziplinären Forschungsschwerpunktes „Demographischer Wandel an der Hochschule“ inne und leitet verschiedener Projekte zu den Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Unternehmen.

Warum engagiere ich mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit?

„Alle arbeitsmarktpolitischen Prognosen gehen davon aus, dass die Beschäftigten bis zum Renteneintritt länger arbeiten müssen und werden. Das wird aber nur funktionieren, wenn die Bedingungen in der Arbeitswelt so gestaltet sind, dass die Arbeitnehmer ihr geistiges und körperliches Potenzial einbringen können. Daran mitzuwirken und meine Erfahrungen einzubringen, ist mir ein Anliegen und stellt eine Herausforderung dar."

Dr. Rolf Koschorrek

Dr. Rolf Koschorrek, Jahrgang 1956, hat nach dem Abitur eine Lehre zum Zahntechniker absolviert und bis 1981 in diesem Beruf gearbeitet. Nach einem kurzen Ausflug in die Mathematik und Physik folgte das Studium der Zahnheilkunde in Göttingen und die Assistenzzeit in Braunschweig. Von 1989 bis 2009 war er selbstständig in eigener Praxis in Bad Bramstedt tätig, von 2009 bis 2013 Mitglied des deutschen Bundestages und ist seitdem selbstständiger Unternehmer im Gesundheitswesen und als ausgesprochener Kenner der Szene in vielen – auch politischen – Funktionen tätig. Den Beirat BGM der DAK-Gesundheit leitet er von Beginn an mit großem Engagement und Sachverstand.

Warum engagiere ich mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit?

„Mitarbeiterbindung ist heute die zentrale Aufgabe in der deutschen Wirtschaft. Die traditionellen Werkzeuge Bezahlung und Arbeitszeit sind nicht mehr die einzigen Kriterien für die Menschen. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung aber auch der Morbidität der Bevölkerung wird die Gesundheit und ihre Erhaltung auch im Arbeitsleben ein zunehmend wichtiger Faktor. Konzepte zum betrieblichen Gesundheitsmanagement sind für Unternehmen und Belegschaft gleichermaßen wichtig und dringend erforderlich. Die Initiative der DAK-Gesundheit auf diesem Gebiet als Vorreiter tätig zu sein verdient Anerkennung und die volle Unterstützung aller gesellschaftlich relevanten Gruppen. Konzepte für Politik und Wirtschaft zu entwickeln, ist eine Aufgabe, der ich mich sehr gern stelle.“

Roland Kraemer

Nach dem Ingenieur-Studium und 5-jähriger Beratertätigkeit bei einer Unternehmensberatungsgesellschaft (Schwerpunkt: Organisationsentwicklung und Projektmanagement) war Roland Kraemer ab Mitte der 90er Jahre bei einer großen Krankenkasse als Koordinator/ Referent aktiv für die Weiterentwicklung von betrieblicher Gesundheitsförderung sowie der Implementierung in Unternehmen zuständig. Seit 2006 ist er bei der REWE Group tätig: zunächst war er als Funktionsbereichsleiter Gesundheitsmanagement mit der Weiterentwicklung von Präventionsfeldern und Beratung zu Gesundheitsmanagementthemen beauftragt. Zur Zeit kümmert sich Roland Kraemer als Funktionsbereichsleiter Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie Leitende Sicherheitsfachkraft mit seinem Team um die übergreifende bundesweite Betreuung von Gesellschaften der REWE Group. Er ist Mitglied in diversen Arbeitsgruppen sowie in der Selbstverwaltung von Berufsgenossenschaft und Krankenkasse.

Warum engagiere ich mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit?

„Als Ingenieur geht es mir insbesondere darum, dass alle Facetten von Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung in einem integrierten Gesundheitsmanagement berücksichtigt werden. Hier gibt es eine Vielzahl an Themen und Handlungsfeldern, die gemeinsam bearbeitet werden sollten.“

Prof. Dr. Volker Nürnberg

Prof. Dr. Volker Nürnberg (geb. 1968 in Stuttgart) absolvierte in Karlsruhe ein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit den Fächern Psychologie und Erziehungswissenschaften (Stipendium der Begabtenförderung). Seit 15 Jahren beschäftigt er sich mit allen Facetten des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der Situation von Führungskräften. Zunächst setzte er betriebliche Konzepte bei den gesetzlichen Krankenkassen um (als Geschäftsführer in der gesetzlichen Krankenversicherung bis 2011). Seit 2011 ist er Professor an der BWL-Fakultät der Fachhochschule für angewandtes Management in Erding und leitet den Studiengang Gesundheitsmanagement. Er berät als Leiter Health Management bei der internationalen Unternehmensberatung Mercer insbesondere zu den Themen Arbeitgeberattraktivität, Führung, Kommunikation, Personalentwicklung und Personalmanagement. Volker Nürnberg ist Mitglied in verschiedenen Vereinigungen und Aufsichtsräten, lehrt auch an der TU München und ist international gefragt, z.B. als Gastprofessor an der Universität der Ägäis oder der Uni Riga.

Warum engagiere ich mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit?

„Ich arbeite im Beirat BGM mit weil er durch seine Interdisziplinarität ein nachhaltiges Gremium ist und ich mit der DAK-Gesundheit Konzepte, die wir an der Universität entwickeln, direkt in die Praxis umsetzen kann.“

Dr. Nina Sonntag

Dr. Nina Sonntag führte seit Juli 2011 als Head of Health Management ein systematisches Gesundheitsmanagement bei Airbus ein, wofür Airbus in 2014 mit dem 1. Platz des Corporate Health Awards und in 2015 mit dem Corporate Health Award Exzellenz Siegel ausgezeichnet wurde. Ihr Herz schlägt für Prävention - ergonomische Arbeitsplätze und Erhalt der Leistungsfähigkeit jedes Menschen über das Rentenalter hinaus - sind ihr besonders wichtig. Nach 13-jähriger Tätigkeit in der Akutmedizin und 17-jähriger Tätigkeit in der Sozialmedizin kam sie am 1. September 2006 als Betriebsärztin zu Airbus. Sie war zehn Jahre Beraterin des gemeinsamen Bundesausschusses der bundeskassenärztlichen Vereinigungen und der gesetzlichen Krankenversicherung sowie Vorstandsmitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen bei „Herz-InForm“ in Hamburg. Sie engagierte sich für die Etablierung der berufsbezogenen ambulanten Rehabilitation in Hamburg und entwickelte mit das Fallmanagement in Deutschland. Sie ist Mitglied des Ausschusses für Arbeitsmedizin der Ärztekammer Hamburg und Jury-Mitglied beim Hamburger Gesundheitspreis der Handelskammer. Als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats Betriebliches Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit ist sie in Sachen Prävention unterwegs. Nina Sonntag ist verheiratet und hat zwei Töchter. Sie fährt leidenschaftlich gern Abfahrtsski und spielt Golf.

Warum engagiere ich mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit?

„Der Beirat BGM der DAK-Gesundheit agiert praxisnah und orientiert sich an den Bedarfen und Bedürfnissen der kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen. Gemeinsam mit Experten an einem Tisch spannende Themen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, zu diskutieren und das BGM voranzutreiben, motiviert mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit mitzuwirken. Für mich ist das BGM ein Steuerungssystem, welches zum nachhaltigen Umdenken anregt, gesundheitsförderliche Verhältnisse etabliert und die Gesundheit nicht als Privatsache versteht. Den „Gesunden“ die Bedeutung des gesundheitsförderlichen Verhaltens verständlich, überzeugend und glaubhaft darzulegen, ist für mich die größte Herausforderung im BGM.“

Dr. Ingo Weinreich

Dr. Ingo Weinreich, Jahrgang 1972, hat Arbeits- und Gesundheitspsychologie studiert und ist seit 2001 als Geschäftsführer des Institutes für Gesundheit und Management (IfG GmbH). Zuvor war er im Personal- und Gesundheitswesen der Deutschen Bahn AG tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Entwicklung von betrieblichen Gesundheitsstrategien sowie der Organisations- und Personalentwicklung mit dem Fokus auf leistungssichernder Führung. Er ist Verfasser mehrerer Bücher und Artikel zum Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ und hat einen Lehrauftrag an der Dresden International University zum gleichen Thema. Dr. Weinreich engagiert sich ehrenamtlich als Vorstand im Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM e.V.). Persönlich verfolgt er das Ziel, wissenschaftlich fundierte Modelle in der Praxis zu erproben, zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Leipzig.

Warum engagiere ich mich im Beirat BGM der DAK-Gesundheit?

„BGM ist ein Querschnittsthema. Für mich bildet die Besetzung des Beirates diesen Querschnitt ideal ab. Die Verknüpfung von Aspekten der Arbeitssicherheit, der Arbeitsmedizin, der Arbeitspsychologie und der Personalwirtschaft ist mehr als wünschenswert – in der Praxis aber noch längst nicht gelebt. Ich engagiere mich im Beirat, weil ich dort an der weiteren Integration dieser Handlungsfelder mitwirken kann. BGM ist niemals ‚fertig‘. Seit fast 20 Jahren bleibt das Thema für mich spannend. Im Beirat möchte ich deshalb meine gemachten Erfahrungen zur Weiterentwicklung des Themas einbringen und auch an der Entwicklung gesundheitspolitischer Positionen mitwirken.“

Zuletzt aktualisiert:
Thu Apr 28 10:31:32 CEST 2016

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