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Verordnungseinschränkungen für Glinide

Seit 1. Juli 2016 dürfen verschiedene Antidiabetika nicht mehr verordnet werden

Im Sinne einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit möchten wir Sie über den folgenden Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) informieren. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihren Verordnungen

Verordnung nur noch in Einzelfällen gestattet

Seit dem 1. Juli 2016 ist ein Beschluss des G-BA in Kraft, wonach Glinide zur Behandlung bei Diabetes mellitus Typ 2 nur noch in medizinisch begründeten Einzelfällen zu Lasten der GKV verordnet werden dürfen.

Medizinische Notwendigkeit bei Verordnung von Repaglinid

Der Wirkstoff Repaglinid (Novonorm® und Generika) ist seit 1. Juli 2016 nur noch verordnungsfähig, wenn bei Patienten folgende Umstände zusammenkommen:

  • Diabetes mellitus Typ 2 mit Niereninsuffizienz
  • Kreatinin-Clearance unter 25ml/min
  • andere orale Antidiabetika kommen nicht in Frage
  • eine Insulintherapie ist nicht angezeigt

Das Vorliegen dieser Kriterien muss dann in der Patientenakte dokumentiert sein.

Gänzlich ausgeschlossener Wirkstoff: Nateglinid

Der Wirkstoff Nateglinid (Starlix® von Novartis) darf seit dem 1. Juli 2016 nicht mehr zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden.

Zuletzt aktualisiert:
Thu Jul 28 14:27:19 CEST 2016

Weitere Informationen

  • Informationen für die weiterführende Behandlung

    Für eine wirtschaftliche Behandlung können Sie die nationale Versorgungsleitlinie nachschlagen:

    Nationale Versorgungsleitlinie

  • Hintergrundinformationen

    Den gesamten Beschluss und weitere Informationen können Sie hier einsehen: Gemeinsamer Bundesausschuss