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Am 22. April 2020 ist im Zuge der Covid-19-Pandemie die SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung in Kraft getreten. 

Entsprechend der Verordnung kann zur Vermeidung des nicht notwendigen Patientenkontaktes primär unter den in den Apotheken vorrätigen Arzneimitteln ausgewählt werden. Sollten mehrere austauschbare Arzneimittel vorrätig sein, sollte zuerst die Abgabe eines rabattierten Arzneimittels erfolgen.  

Für den Fall, dass kein Rabattvertrag vorliegt oder das entsprechende Produkt nicht vorrätig ist, sollte die Auswahl eines preisgünstigen Arzneimittels gemäß Rahmenvertrag erfolgen. Eine entsprechende Vorratshaltung von rabattierten Arzneimitteln wurde von Apotheken bereits vor der Pandemie praktiziert und hat sich bewährt.
Entsprechend gilt bei der Bestellung bzw. Nachlieferung bei notwendigen erneuten Patientenkontakten die bevorzugte Auswahl von rabattierten Arzneimitteln bzw. bei nicht Nichtlieferfähigkeit eines Rabattarzneimittel durch den pharmazeutischen Großhandel die Auswahl eines preisgünstigen Arzneimittels gemäß Rahmenvertag. 

Gemäß der Vereinbarung zur technischen Umsetzung der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung ist bei der Abrechnung der genannten Konstellationen das Sonderkennzeichen 02567024 mit dem Faktor 5 oder 6 zu übermitteln.

Die Verordnung fordert von den Apotheken bezüglich der Arzneimittelauswahl mehr Verantwortung, ermöglicht jedoch auch der aktuellen Situation entsprechend größere Freiheiten.