Die elektronische Gesundheitskarte

Bisherige Krankenversichertenkarte verliert 2014 Gültigkeit

Die elektronische Gesundheitskarte

Mehr als fünf Millionen DAK-Versicherte nutzen bereits die elektronische Gesundheitskarte (eGK) mit Bild. Seit dem 1. Januar 2014 ersetzt sie die bisherige Krankenversichertenkarte (KVK). Wer in 2014 ohne neue Karte seinen Arzt aufsucht, kann Probleme bekommen, denn der Versicherungsschutz muss dann umständlich nachgewiesen werden.

Foto hochladen, Bild zuschicken oder im DAK-Servicezentrum erstellen lassen

Deshalb ist es wichtig, dass alle Versicherten ab 15 Jahre schnellstens ihr Foto für die eGK hier im Internet hochladen. Sie benötigen dafür Ihre Krankenversichertennummer und Ihre Bild-ID. Beides finden Sie auf dem Bildbogen, den wir Ihnen per Post zugeschickt haben. Sie haben noch kein Bild oder können Ihren Bildbogen nicht mehr finden? Ihr DAK-Servicezentrum erstellt kostenlos ein Foto und kümmert sich um einen neuen Bildbogen für Sie.

Je besser Ihr Arzt Sie kennt, desto besser kann er Sie behandeln, wenn Sie krank sind. In Zukunft kann ihm dabei auch die elektronische Gesundheitskarte helfen. Sie ermöglicht Ihrem Arzt in einigen Jahren den schnelleren und unkomplizierten Austausch mit seinen Kollegen.

Beispielsweise kann er sich dann noch leichter auf seinem Computer ein Röntgenbild ansehen, das im Krankenhaus von Ihnen gemacht wurde. Oder er ruft das Untersuchungs-Ergebnis eines Kollegen auf, bei dem Sie bereits in Behandlung waren.

In modernen Kliniken ist so eine gemeinsame elektronische Patientenakte seit Jahren Standard. Die neue elektronische Gesundheitskarte ist der Schlüssel dafür, dass auch Ihr Hausarzt bald Teil dieses medizinischen Netzwerkes werden kann. Aber nur, wenn Sie das wollen.

Denn das ist oberstes Prinzip der elektronische Gesundheitskarte: Nur Sie entscheiden, ob Ihr Arzt Einblick in die Diagnosen seiner Kollegen bekommt. Sie können auch entscheiden, wie viel Einblick Ihr Arzt bekommt. Was von Ihnen nicht freigegeben wird, kann ein Arzt auch nicht auf der elektronischen Gesundheitskarte einsehen.

Außerdem können Sie zukünftig direkt auf der Karte Ihre Notfalldaten speichern lassen. Dadurch wissen Rettungskräfte, welche Blutgruppe Sie haben oder ob Sie auf bestimmte Medikamente allergisch reagieren. Die Speicherung der Notfalldaten ist ebenfalls freiwillig.

Zuletzt aktualisiert:
19.12.2013