Schlaflosigkeit wird oft durch Stress im Job hervorgerufen

Schlaflosigkeit durch Stress im Job

Wenn die Arbeit Sie bis in den Schlaf verfolgt

Schlaflosigkeit ist oft die Konsequenz, wenn man viel arbeitet: Workaholics haben schlicht zu wenig Zeit zum Schlafen. Andere werden von Stress oder Konflikten wach gehalten. Denn wer am Arbeitsplatz ständig unter Strom steht oder Schwierigkeiten mit Kollegen oder Vorgesetzten hat, kommt abends nur schwer zur Ruhe. 

Die begünstigte Schlaflosigkeit

Dank digitaler Technologien machen wir die Nacht zum Tag: Wir kaufen nach Ladenschluss noch online ein, informieren uns, schreiben E-Mails und arbeiten auf dem Firmenlaptop. Das alles klingt effektiv und fortschrittlich. Doch die ständige Erreichbarkeit produziert auch Stress. Die Gefahr dabei: Wer niemals Pause macht, wird langfristig unproduktiv. 

Ungesunde Schlafdiät

Schlaflosigkeit liegt sozusagen im Trend: Tatsächlich schlafen wir heute rund neunzig Minuten weniger als noch vor hundert Jahren. Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen bereits bei leichtem Schlafmangel weniger kreativ sind, langsamer reagieren und sich schlechter konzentrieren können. So kann Schlaflosigkeit dramatische Auswirkungen haben: Bei großen Katastrophen wie dem Reaktorunglück von Tschernobyl war unter anderem Müdigkeit im Spiel. 

Wieder in Balance kommen

Ausreichender Schlaf ist Voraussetzung für ein gesundes und produktives Leben. Wer zu wenig schläft, sollte daher versuchen, sich seinem natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus wieder anzunähern. Zwischen Computerarbeit und Schlaf sollten beispielsweise mindestens zwei Stunden liegen. Ein gutes Zeitmanagement kann extremen Stress-Spitzen vorbeugen. Wie Sie Stress ansonsten gut bewältigen, erfahren Sie bei dem Stress-Coaching der DAK-Gesundheit, Relax@Fit, oder in einem Stressbewältigungskurs in Ihrer Nähe.

Und noch ein Tipp: Konflikte mit Kollegen möglichst am Arbeitsplatz klären und nicht mit ins Bett nehmen – so verabschiedet sich manches Problem mit Schlaflosigkeit ganz von selbst.

Zuletzt aktualisiert:
01.07.2015

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