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Beitragssätze

Antworten zum Zusatzbeitrag

Die DAK-Verwaltungsratssitzung am 28.01.2010.Der Vorsitzender des DAK-Verwaltungsrats Hans-Peter Stute (links) und der Stellv. Vorsitzender des DAK-Verwaltungsrats Hans Bender (rechts).

Auf seiner Sitzung am 28. Januar 2010 in Hamburg hat der DAK-Verwaltungsrat die Einführung eines Zusatzbeitrags gebilligt. Nach Auskunft von Hans-Peter Stute, Vorsitzender des DAK-Verwaltungsrates, ist die Einführung letztlich Folge der Unterfinanzierung des Gesundheitssystems. Im Gesundheitsfonds klafft ein Loch von mehreren Milliarden und der Bund gleicht die Einnahmeausfälle nur zum Teil durch Steuerzuschüsse aus. „Es war eine schwierige und verantwortungsvolle Entscheidung“, so der Verwaltungsratschef. „Über kurz oder lang wird für nahezu alle gesetzlichen Kassen die gleiche Entscheidung anstehen. Der Gesundheitsfonds ist nur zu 95 Prozent gedeckt. Woher, wenn nicht aus Zusatzbeiträgen sollen die fehlenden Prozente kommen?“ Der Zusatzbeitrag sei das politische gewollte Ventil für steigende Kosten. Er beträgt ab Februar 2010 acht Euro monatlich pro Mitglied und ist zum ersten Mal am 15. März 2010 fällig.

Weitere Hintergrundinformationen zum Zusatzbeitrag finden Sie Verknüpfung mit einer internen Seite auf DAK.dehier.

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