Der Vorstellungstermin
Seien Sie um alles in der Welt pünktlich! Verspätungen, aus welchem Grund auch immer, sind ein denkbar schlechter Start. Da hilft auch keine Entschuldigung. Wird auf dem Wege zum vereinbarten Termin absehbar, dass Sie nicht rechtzeitig dort sein werden, rufen Sie umgehend an und versuchen Sie gegebenenfalls, den Termin auf einen anderen Tag zu verschieben. Bis dahin ist die Enttäuschung vielleicht abgeklungen und alle sind ein wenig entspannter.
Lieber zwei Stunden um den Block laufen oder auf der Parkbank sitzend die wichtigsten Informationen über das Unternehmen nochmals lesen als fünf Minuten zu spät kommen. Ist der Termin in einer anderen Stadt, empfiehlt sich eventuell sogar die Anreise am Vorabend.
Stehen Sie dann vor der Tür, kommt der letzte Check (Kleidung, Unterlagen) und dann geht es los. Denken Sie an die ersten 20 Sekunden! Versuchen Sie zu lächeln, gehen Sie zielstrebig aber locker auf die Gastgeber zu und schauen Sie Ihre Gesprächspartner bei der Begrüßung in die Augen. Sprechen Sie deutlich, aber nicht zu laut.
Ein Vorstellungsgespräch sollte für den Bewerber immer ein wenig aus der Zurückhaltung heraus geführt werden. Die Leiter des Gespräches sind die Einladenden. Lassen Sie sich also durchaus führen und versuchen Sie nicht, eine dominante Rolle zu übernehmen. Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Gegenüber mehr Erfahrung darin haben als Sie und auch vor allem eines wollen: ein angenehmes Gespräch führen. Seien Sie aber auch nicht zu passiv, sonst bleibt das Bild von Ihnen blass und wenig konkret. Immerhin müssen die Gesprächsteilnehmer nachher für eine Einstellung eines Kandidaten gerade stehen. Dies werden sie nur dann mit gutem Gewissen tun können, wenn sie ein deutliches Bild von Ihnen bekommen haben.



Der Gesprächsverlauf




