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Richtig erholen

Ein Lernstoff kann eventuell deshalb nicht im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden, weil die Synapsen, die Verbindungen zwischen den Gehirnzellen zur Reizübertragung, zum Beispiel aufgrund von Müdigkeit, nicht ausreichend funktionieren. Hier können nur Pausen Abhilfe schaffen. Auch Konzentrationsmangel deutet darauf hin. Darum ist es so wichtig, die Pausen genauso zu planen wie die Arbeit. Dabei können fünf Pausentypen unterschieden werden:

Für die Unterbrechung von ca. 1 Minute eignet sich eine kurze Entspannungsübung.
In der Minipause von etwa 5 Minuten wäre eine Übung im Freien sinnvoll.
Die Kurzpause von rund 20 Minuten sollte in Ruhe genossen werden, zum Beispiel bei einer Tasse Tee oder Kaffe.
In der Erholungspause von 1 bis 2 Stunden ist Abschalten angesagt, spazieren gehen oder eine andere körperliche Bewegung sind gut geeignet, um den Kopf wieder frei zu kriegen.

Die größte Pause, der Schlaf, dient der Rundumerneuerung. Das Immunsystem braucht den Schlaf, um sich zu regenerieren. Wer darum regelmäßig wenig schläft, zum Beispiel nur vier Stunden, ist morgens so benebelt, als hätte er/sie einen Alkoholspiegel von 0,5 Promille. Eine einzige durchtanzte Nacht lähmt die Reflexe wie 0,8 Promille im Blut. Probanden, die mit drei bis vier Stunden Schlaf auskommen mussten, zeigten nach einer Woche extreme Konzentrations-, Gedächtnis- und Gleichgewichtsstörungen mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Aber soweit sollte man es wirklich nicht kommen lassen. Sorgen Sie also für ausreichenden und erholsamen Schlaf.

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