Die Nachbereitung des Gesprächs
Fällt die Tür hinter Ihnen ins Schloss, werden Sie natürlich erst einmal tief durchatmen. Und dann nicht vergessen, in der Personalabteilung die Formalitäten des Besuchs, Fahrtkosten etc. zu regeln.
Doch nicht zu lange danach sollten Sie bereits das Gespräch Revue passieren lassen und eine Art Protokoll über Ihr Treffen schreiben. Beginnen Sie bei der Beschreibung Ihrer Gesprächspartner.
- Ist Ihnen etwas positiv oder negativ aufgefallen?
- Wie sind die mit Ihnen und miteinander umgegangen?
- Wie war die Atmosphäre?
- Waren die selbst von dem Unternehmen begeistert?
- Haben Sie ausreichend Antworten auf Ihre Fragen erhalten?
- Hat sich der Weltkonzern als solcher herausgestellt oder war alles ein wenig spießig und bürokratisch?
- Haben Sie sich mit den Gesprächspartnern und in den Räumlichkeiten wohl gefühlt?
- Können Sie sich vorstellen, in dieser Atmosphäre und in diesen Räumlichkeiten mit diesen Menschen zusammenzuarbeiten?
- Wo waren Sie gut, wo weniger gut?
- Gab es viele Fragen, die Sie in Schwierigkeiten gebracht haben? Wenn ja, welche, und warum war es schwierig?
- Was würden Sie beim nächsten Mal besser machen?
Danach sollten Sie sich bei Ihren Gesprächspartnern schriftlich für das Gespräch bedanken. In diesem Schreiben können Sie nochmals Ihr Interesse an der Tätigkeit bekunden, weil Ihnen in dem Gespräch deutlich geworden ist, dass ... Und dann heißt es warten.
Aber tun Sie am besten so, als hätte dies Gespräch gar nicht stattgefunden, sondern bewerben Sie sich in der Zwischenzeit seelenruhig weiter, denn nichts ist schlimmer, als bei einer Absage keine weiteren Eisen im Feuer zu haben. Nehmen Sie eine Absage als Ansporn. Aus Ihren Analysen wissen Sie ja vielleicht schon, in welchen Bereichen Sie noch besser werden können oder was den Ausschlag für diese Absage gegeben haben könnte. Versuchen Sie, dies bereits bei den nächsten Bewerbungen positiv umzusetzen.








