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Was ziehe ich an?

Äußeres Erscheinungsbild

Dies ist ein leidiges Thema, gibt es doch immer wieder Anlass für Anekdoten, deren Verursacher so gar nicht darüber lachen können. Zwar gibt es von Branche zu Branche durchaus Unterschiede, was die MitarbeiterInnen im Arbeitsalltag so tragen, doch lassen sich für Vorstellungsgespräche einige Grundregeln aufstellen, die Ihrer Bewerbung mit Sicherheit förderlich sind. Werden Sie sich darüber bewusst, dass mit dem Ende des Studiums ein Lebensabschnitt zu Ende geht, in dem andere Verhaltenskodizes und Formen galten, als sie dies womöglich in den nun folgenden tun. Da hilft es wenig, sich in Jeans, T-Shirt und Turnschuhen hinzustellen und zu meinen: Ich bin nun mal so und wenn die mich so nicht akzeptieren ...

99 % der Unternehmen erwarten in diesem Punkt von ihren angehenden Führungskräften gewisse Standards. Bedenken Sie auch, dass nachgewiesenermaßen die ersten 20 Sekunden eines Vorstellungsgesprächs bereits einen sehr manifesten Eindruck vermitteln, der im Verlauf eines Gespräches kaum zu revidieren ist. Da Sie zu einem solch frühen Zeitpunkt ja noch nichts verbal von sich geben konnten, wird dieser Eindruck maßgeblich durch Äußerlichkeiten wie Kleidung, Stil, Offenheit und Auftreten mitbestimmt. Das oberste Kleidungsgebot heißt: Dezenz! Keine schreienden Farben, keine Extreme. Persönlicher Stil drückt sich nicht in Stöckelschuhen oder Krawatten mit Weihnachtsmännern aus.

Verlegen Sie stilistische Bemühungen lieber auf die Inhalte des Gesprächs, nicht so sehr auf Äußeres. Also, hier kommt die Sicherheitsliste, mit der Sie auf jeden Fall nichts falsch machen:

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Machen Sie den Test: Fragen Sie Ihre Freunde oder lassen Sie sich von Ihnen beraten. Gut sind auch Bekannte, die schon im Berufsleben stehen und Erfahrungen gesammelt haben. Wichtig ist zu alledem auch noch, dass Sie, so ungewohnt dieses Outfit vielleicht ist, den Eindruck vermitteln, sich in Ihren Klamotten wohl zu fühlen.

Und sollten Sie die eine oder andere Investition vornehmen müssen: Sie werden es öfter brauchen und wenn es zum Erfolg beiträgt, ist dies schnell vergessen. Werden Sie dennoch abgelehnt, haben Sie immerhin die Gewissheit, dass es an der Kleidung nicht gelegen hat und Sie können sich auf Verbesserungen in anderen Bereichen konzentrieren.

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